Wirtschaft

Windkraft auf SeeAllianz hält still

11.06.2012, 18:02 Uhr
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(Foto: picture alliance / dpa)

Vom Versicherer Allianz gibt es vorerst kein Geld für auf dem Meer errichtete Windkraftanlagen. Der Dax-Konzern erwartet staatliche Unterstützung.

Der Versicherer Allianz investiert bislang kein Geld

in Windkraftanlagen im Meer und erwartet bei der Versicherung solcher Anlagen staatliche

Unterstützung. Die Risiken dieser Projekte seien noch sehr wenig bekannt, sagte

Allianz-Klimastratege Armin Sandhövel. In Windkraftanlagen an Land sowie in Solarenergie

hat Europas größter Versicherer dagegen schon 1,3 Milliarden Euro angelegt und erzielt

damit 7 Prozent Rendite.

"Wir planen derzeit nicht, in Offshore zu investieren",

sagte Sandhövel. Auch andere institutionelle Investoren zeigten hier keinen Appetit,

während sie sich bei Windkraft an Land und bei Solarenergie zunehmend Konkurrenz

machten auf der Suche nach stabilen Geldanlagen abseits der Finanzmärkte.

Als Versicherer ist die Allianz bei mehreren Offshore-Anlagen

aktiv. Aber große Volumen könne die Versicherungswirtschaft nicht alleine tragen,

sagte Sandhövel und regte an, dass der Staat einen Teil der Risiken übernimmt oder

Garantien gibt. Die Bundesregierung will die Atomenergie vor allem durch Windkraftanlagen

in der Nordsee ersetzen.

Quelle: ntv.de, dpa