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EZB-Gesundheitscheck: Commerzbank noch nicht fit genug?

Beim derzeit laufenden Stresstest der EZB könnte ein zusätzlicher Kapitalbedarf für die Commerzbank zutage treten. Der zweitgrößten Bank Deutschlands fehlten zusammen mit anderen europäischen Banken derzeit noch Milliarden, glauben Investoren.

Beim europaweiten Banken-Gesundheitscheck der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte einer Umfrage zufolge zusätzlicher Kapitalbedarf von insgesamt 51 Milliarden Euro zutage treten. Die Schätzung ergibt sich aus einer Befragung von 125 institutionellen Investoren durch die Investmentbank Goldman Sachs. Weiteren Kapitalbedarf sehen sie unter anderem bei der Commerzbank, wie aus dem Dokument hervorgeht. Außerdem werden in diesem Zusammenhang die italienische Monte dei Paschi, die portugiesische BCP sowie Piraus, Eurobank und Alpha Bank aus Griechenland genannt.

Den Test der EZB nicht bestehen dürften den Schätzungen zufolge neun der 130 Geldhäuser. Die Umfrage zeigt ferner, dass die Glaubwürdigkeit des Stresstests gestiegen ist. Drei Viertel der befragten Investoren gehen davon aus, dass sich die Aktienkurse der Banken besser entwickeln werden als der Gesamtmarkt, nachdem die Resultate veröffentlicht wurden.

Die EZB, die ab November die Aufsicht über die größten Banken in 18 Euro-Ländern übernimmt, prüft die Geldhäuser seit Monaten auf Herz und Nieren. Aus Deutschland nehmen 24 Institute an der Prüfung teil, 21 davon werden ab Herbst direkt von der EZB beaufsichtigt. Europaweit durchleuchtet sie seit Monaten 128 Banken. Ab Mitte September will sie den Geldhäusern in sogenannten Aufsichtsgesprächen ("Supervisory Dialogue") erläutern, welchen Anpassungsbedarf sie bei ihnen im Rahmen des Tests sieht.

Quelle: n-tv.de

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