Wirtschaft
(Foto: picture alliance / dpa)

Firmenteile veräußert: EU-Kommission meldet Bedenken an

Die EU-Kommission hat der Telefonica Deutschland - in Deutschland unter der Marke O2 bekannt -  laut einem Zeitungsbericht ihre Bedenken wegen der geplanten Übernahme des Mobilfunkanbieters E-Plus schriftlich zugestellt. Die Kartellwächter befürchten Nachteile für die Verbraucher, die Preise könnten um durchschnittlich 13 bis 17 Prozent, berichtete die "Financial Times".

Die niederländische E-Plus-Muttergesellschaft KPN sprach mit Blick auf den Beschwerdebrief von "üblicher Praxis bei derartigen Überprüfungen". Telefonica gab sich "optimistisch", dass der Deal genehmigt werde, so das Blatt.

Aus dem Zusammengehen von O2 und E-Plus würde der nach Nutzern größte deutsche Mobilfunkanbieter mit rund 43 Millionen Kunden entstehen. Das fusionierte Unternehmen hätte im vergangenen Jahr 8,3 Milliarden Umsatz gemacht und einen Marktanteil von 32 Prozent gehabt.

Damit käme das Unternehmen auf Augenhöhe mit dem Marktführer Deutsche Telekom und Vodafone.

Quelle: n-tv.de

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