Wirtschaft
Absatzprobleme beim Fiesta in Frankreich und Südeuropa.
Absatzprobleme beim Fiesta in Frankreich und Südeuropa.(Foto: picture alliance / dpa)

Absatzprobleme beim Fiesta: Ford in Köln beantragt Kurzarbeit

Der deutsche Automarkt funktioniert, allerdings gibt es Probleme in Frankreich, Spanien und Italien. Der Autobauer Ford zieht für seinen Kölner Standort Konsequenzen. Das Unternehmen wird bei der Bundesagentur für Arbeit vorstellig.

Ford fährt die Fiesta-Produktion am Standort Köln zurück. Pro Tag werden statt bislang 1850 nur 1550 Kleinwagen montiert; zugleich beantragte der US-Autobauer bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete.

Demnach soll die Arbeit an sechs Tagen im Oktober und fünf Tagen im November ruhen. Der Fiesta verkaufe sich zwar in Deutschland gut, aber nur 20 Prozent der Kölner Produktion seien für den Heimatmarkt bestimmt. In Frankreich, Spanien und Italien gebe es deutliche Absatzeinbußen, europaweit sorge die Ukraine-Krise für Zurückhaltung beim Autokauf, sagte der Betriebsratsvorsitzende Martin Hennig der Zeitung.

Ford begründete die niedrigere Produktion mit einer "allgemein niedrigeren Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte". Von den insgesamt mehr als 17.000 Beschäftigten am Standort sind knapp 4000 Mitarbeiter in der Fahrzeugmontage betroffen.

Sie sollen einen Zuschuss zum staatlichen Kurzarbeitergeld bekommen. "Damit bleiben die finanziellen Einbußen für sie möglichst gering", teilte Ford mit.

Quelle: n-tv.de

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