Wirtschaft

Ungeklärter Fenstersturz: Foxconn-Angestellte tot

In China gibt es in einem Werk des durch eine Selbstmord-Serie unter seinen Arbeitern in die Kritik geratenen Elektronik-Herstellers einen neuen Todesfall. Unklar ist bislang, ob es sich um einen Unfall oder einen Selbstmord handelt.

Foxconn hat bereits verschiedene Maßnahmen getroffen, um Selbstmorde zu verhindern.
Foxconn hat bereits verschiedene Maßnahmen getroffen, um Selbstmorde zu verhindern.(Foto: REUTERS)

In China hat es in einem Werk des durch eine Selbstmord-Serie unter seinen Arbeitern in die Kritik geratenen Elektronik-Herstellers Foxconn einen neuen Todesfall gegeben. Wie das taiwanische Unternehmen mitteilte, stürzte eine 22-jährige Mitarbeiterin des Werks in Kunshan in der östlichen Provinz Jiangsu aus dem Fenster eines Wohnheims. Es war zunächst unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen Selbstmord handelte. Die Behörden untersuchten den Vorfall.

Seit Jahresbeginn hatten in mehreren chinesischen Werken des weltgrößten Elektronikherstellers 13 Arbeiter Selbstmord begangen, allein zehn davon im Werk in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen.

Arbeitsrechtsorganisationen hatten für die Suizide unter den Foxconn-Beschäftigten schlechte Arbeitsbedingungen bei niedrigen Löhnen verantwortlich gemacht. Foxconn kündigte daraufhin an, die Löhne in Shenzhen zum Oktober um knapp 70 Prozent anzuheben, will aber einen Teil seiner Produktion nach Zentralchina verlagern, weil dort das Lohnniveau erheblich niedriger ist.

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Quelle: n-tv.de

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