Wirtschaft
René Obermann: hart, aber fair
René Obermann: hart, aber fair(Foto: REUTERS)

"Hart, aber fair": Rene Obermann im Porträt

Er ist Bergsteiger, Eishockey-Fan und fährt gern Motorrad: Als Rene Obermann Ende 2006 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom wird, ist er der jüngste Chef eines Dax-Konzerns. Nun ist Schluss für den smarten Manager.

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"Hart, aber fair" ist nicht die schlechteste Beurteilung für einen Top-Manager: Der gebürtige Düsseldorfer René Obermann hat sich diesen Ruf bei der Telekom mit einnehmendem Wesen und Entscheidungsfreudigkeit erarbeitet. Das brachte ihm Respekt ein, auch auf der Arbeitnehmerseite: "Obermann ist hart in der Sache, dabei aber immer fair", sagt ein Betriebsrat einmal.

Obermann machte bei BMW in München eine Ausbildung zum Industriekaufmann und gilt als Unternehmer durch und durch. Sein Studium der Volkswirtschaft in Münster brach er schon bald ab, um im schnell wachsenden Telefongeschäft selbstständig aktiv zu werden. Die von ihm gegründete Firma ABC Telekom verkaufte er 1998 an den asiatischen Mischkonzern Hutchison Whampoa. Danach ließ es sich vom damaligen Telekom-Chef Ron Sommer anheuern.

Nach seinem Aufstieg zum Vorstandsvorsitzenden 2006 war der begeisterte Bergsteiger der jüngste Konzernchef eines Dax-Unternehmens. Nun ist genug: "Obermann möchte nach 16 Jahren Tätigkeit für die Deutsche Telekom, davon dann sieben Jahre an der Spitze des Unternehmens und elf Jahre Zugehörigkeit zum Vorstand, wieder näher ans operative Geschäft rücken", hieß es in der Telekom-Mitteilung.

Die für seinen Job nötige Härte trainierte sich der 49-jährige Motorradfahrer beim Eishockey an. Seine Karriere beim Krefelder Eishockey-Club KEV gab er zugunsten seines beruflichen Erfolges auf. Obermann ist Vater von zwei Kindern und in zweiter Ehe mit der Fernsehmoderatorin Maybrit Illner verheiratet.

Quelle: n-tv.de

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