Wirtschaft
(Foto: picture alliance / dpa)

TecDax-Papier gerät unter Druck: Sorge um Apple belastet Zulieferer-Aktien

Ein Bericht aus Japan über eine vermeintliche Produktions-Drosselung bei Apple sorgt an den Märkten für Verunsicherung. Nicht nur die Apple-Aktie selbst, sondern auch die Papiere vieler Zulieferer büßen an Wert ein - auch am deutschen Aktienmarkt.

Ein Pressebericht über eine Verringerung der Produktion von Apples iPhone 6s und 6s Plus hat die Aktien von Zulieferfirmen des US-Konzerns unter Druck gesetzt. Nach dem Bericht der japanischen Zeitung "Nikkei" gaben an der Börse in Tokio die Wertpapiere mehrerer japanischer Elektrokonzerne nach. Die Zeitung hatte gemeldet, dass Apple die Produktion der Smartphones im ersten Quartal 2016 um 30 Prozent reduzieren wolle.

Die Aktie von Sharp, das unter anderem Flüssigkristall-Bildschirme herstellt, gab zeitweise um 2,5 Prozent nach, die von Japan Display um 2,9 Prozent und das Wertpapier von TDK, Hersteller von elektronischen Komponenten und Speichermedien, um 4,0 Prozent. Auch Sony-Aktien büßten an Wert ein: Der Elektronikkonzern, der für Apple Kamera-Komponenten zuliefert, verlor zeitweise 2,1 Prozent. Die Apple-Aktie selbst gab um mehr als zwei Prozent nach.

Auch auf deutsche Elektronikwerte hatte der Bericht Auswirkungen: Die Aktien des deutsch-britischen Chip-Entwicklers Dialog Semiconductor verloren im Technologieindex TecDax gegen Mittag mehr als fünf Prozent.

Quelle: n-tv.de

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