Wirtschaft
"Flirts" sehen in der internationalen Automobilindustrie ganz anders aus: Hier unterhält sich US-Schauspielerin Ashely Bell (r.) mit Toyota-Produktspezialist Joyce Brew über den neuen Toyota "Mirai".
"Flirts" sehen in der internationalen Automobilindustrie ganz anders aus: Hier unterhält sich US-Schauspielerin Ashely Bell (r.) mit Toyota-Produktspezialist Joyce Brew über den neuen Toyota "Mirai".(Foto: AP)

Neue Allianz im Kleinwagenmarkt?: Toyota flirtet mit Suzuki

In Japan reißen Gerüchte über eine Mega-Allianz im Autobau Analysten aus dem Schlaf: Nach Angaben eines gewöhnlich gut informierten Wirtschaftsblattes wollen sich zwei gewichtige Hersteller zusammentun und gemeinsam den Zukunftsmarkt Indien erobern.

Die japanischen Autokonzerne Toyota und Suzuki verhandeln einem Medienbericht zufolge über eine Partnerschaft. Eine der Möglichkeiten sei eine gegenseitige Beteiligung, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei" ohne nähere Angaben zur Quelle der Spekulationen.

Die Verhandlungen beruhen offenbar auf konkreten Überlegungen. Wie es in dem Bericht weiter heißt, wollen die beiden Unternehmen von der Nachfrage nach Kleinwagen in Indien und anderen Schwellenländern profitieren.

Erste Hinweise auf einen Zusammenschluss erreichten die japanische Öffentlichkeit mitten in der Nacht. Toyota und Suzuki waren außerhalb der Geschäftszeiten in Japan zunächst nicht für Stellungnahmen zu erreichen. Spätestens mit dem Handelsstart an der Börse in Tokio können Anleger mit weiteren Hinweisen rechnen - entweder in Form eines Dementis oder einer Bestätigung.

Strategische Partnerschaften sind im Autobau nicht ungewöhnlich: Mögliche Vorbilder für eine solche Allianz gibt es in der Branche zur Genüge. Der japanische Hersteller Nissan zum Beispiel ist seit Jahren durch eine Überkreuzbeteiligung eng mit dem französischen Konzern Renault verbunden. Im Fall von Toyota allerdings würde sich einer der volumenstärksten Pkw-Hersteller einen gewichtigen Partner im Kleinwagensegment sichern.

Quelle: n-tv.de

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