Wirtschaft
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Mittwoch, 08. November 2017

Rätselhafte Kryptowährung: Was sind Bitcoins?

Bitcoin ist die bekannteste unter den mittlerweile zahlreichen Digitalwährungen, die in den vergangenen Jahren entstanden sind.

Im Gegensatz zu den Währungen wie Euro und Dollar gibt es Bitcoins nicht in Scheinen oder Münzen - sie sind virtuell. Geschaffen werden Bitcoins dezentral von Nutzern, deren leistungsstarke Computer dafür komplexe Algorithmen berechnen. Das ist das so genannte "Mining". Ihre Menge ist begrenzt, irgendwann soll es höchstens 21 Millionen Bitcoins geben. Im Prinzip sind Bitcoins Goldkörner, die mit einer Seriennummer versehen sind.

Hinter der digitalen Währung steht die komplexe Blockchain-Technologie. Ihr wird zugetraut, herkömmliche Verfahren zur Absicherung des Zahlungsverkehrs abzulösen. Die Technologie funktioniert wie ein virtuelles Buchführungssystem, über das sich Geschäfte direkt zwischen den Parteien durchführen lassen. Einen Abwickler für die Geschäfte - wie etwa eine Börse oder eine Bank - braucht es nicht mehr.

Das Prinzip einer Blockchain ist, dass verschlüsselte Daten über alle Transaktionen auf mehreren Rechnern gespeichert werden. Dabei werden neue Informationen wie weitere Blöcke in chronologischer Reihenfolge an die Kette vorheriger Daten angehängt - daher auch der Name (etwa: Blockkette).

Mit Bitcoins kann man an einigen Stellen bezahlen, allerdings sind die Möglichkeiten stark begrenzt. Bitcoins können gestückelt werden. An bestimmten Börsen können sie in reales Geld getauscht werden – oder gegen reales Geld gekauft werden.

Bitcoin ist nur eine von vielen Kryptowährungen. Sie funktionieren aber ähnlich.

Quelle: n-tv.de

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