Donnerstag, 12. Oktober 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Jan Gänger

17:37 Uhr

Dax knackt die 13.000er Marke

Geht doch: Nach mehreren vergeblichen Anläufen hat der Dax am Nachmittag die 13.000-Punkte-Marke überwunden. Der deutsche Leitindex kletterte um 0,2 Prozent auf 13.002 Zähler, fiel dann aber wieder etwas zurück.

Der Dax geht bei 12.982 Punkten aus dem Handel. Der MDax steigt 0,4 Prozent auf 26.059 Zähler, während der TecDax 0,6 Prozent auf 2525 Punkte gewinnt.

"Die politischen Krisen sind ja nicht auf einmal verschwunden", sagte ein Händler. "Aber das Knacken der runden Marke ist schon für viele ein Kaufsignal." Allerdings kam der Anstieg für die meisten Börsianer überraschend. Denn es fehle an echten Impulsen. "Von Euphorie ist hier keine Spur", fügte ein anderer Händler hinzu.

In diesem Sinne: Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

16:22 Uhr

Dax überwindet 13.000er Marke

Die Hoffnung der Anleger auf einen weltweiten Wirtschaftsboom hievt den Dax erstmals in seiner rund 30-jährigen Geschichte über die Marke von 13.000 Punkten. Der deutsche Leitindex steigt am Nachmittag um 0,2 Prozent auf 13.002 Zähler.

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"Die Marke war fällig, und sie wurde mit reichlich Vorlauf und unsagbar zäher Annäherung genommen. Nun ist es soweit, obgleich der Sprung auf die 13.000 primär psychologischer Art ist", so Daniel Saurenz von Feingold Research. "Fundamental gilt weiterhin: Alles was greifbar ist, wird seit Jahren mit Nullzinsen gefüttert, und das bleibt erst einmal so. Die Entwicklung lässt sich für Investoren am Immobilienmarkt ablesen, bei Luxusgütern wie hochpreisigen Automobilen, bei Kunst oder eben auch bei Aktien. Insofern ist der Sprung des Dax über die 13.000-Punkte-Marke eine logische Folge der Niedrigzinspolitik in den USA und der Nullzinspolitik in Europa."

Unterstützt wurde der Anstieg am Donnerstagnachmittag vom etwas nachgebenden Euro. Die Gemeinschaftswährung fiel auf 1,1835 Dollar von einem Tageshoch von 1,1880 Dollar. Damit verbessern sich tendenziell die Chancen der Export-Unternehmen auf dem Weltmarkt, weil ihre Produkte außerhalb der Eurozone damit günstiger werden.

In den USA hangeln sich die großen Aktienindizes schon seit Monaten von Rekord zu Rekord. Aktuell tendiert die Wall Street allerdings etwas niedriger.

16:11 Uhr
15:50 Uhr

Wall Street eröffnet leichter

Mit Blick auf die nun Fahrt aufnehmende Berichtssaison halten sich die Anleger an der Wall Street im frühen Handel zurück. Die wichtigsten Indizes geben jeweils 0,1 Prozent nach: Der Dow Jones steht bei 22.847 Punkten, der breiter gefasste S&P 500 bei 2551 und der Index der Technologiebörse Nasdaq bei 6595 Zählern.

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Nach eine langen Serie von Gewinnen sei eine Verschnaufpause durchaus in Ordnung, sagt ein Händler.

Im Fokus stehen die Quartalsergebnisse der Großbanken JP Morgan und Citi. Erstere profitierte von den steigenden Zinsen in den USA und einer stärkeren Kreditvergabe und wies einen um sieben Prozent gestiegenen Milliardengewinn aus.

Citi half dagegen vor allem ein Einmaleffekt und Kostensenkungen. Die Titel von JP Morgan und Citi finden zunächst keine klare Richtung und pendeln um ihre Schlusskurse von gestern.

15:34 Uhr
14:50 Uhr

Bank Bawag stößt auf große Nachfrage

Die österreichische Bank Bawag steuert auf einen erfolgreichen Börsengang zu. Bereits einen Tag nach Beginn der Zeichnungsfrist liegen Aufträge im Volumen von rund zwei Milliarden Euro vor, die ausreichten, um das Emissionsvolumen einmal abzudecken. Das teilte die Bank of America Merrill Lynch mit, eine der Banken, die den größten Börsengang in Wien überhaupt begleitet.

Um eine Aktienemission zum Erfolg zu machen, müssen bis zum Ende der Zeichnungsfrist normalerweise Aufträge in Höhe des zweifachen Emissionsvolumens vorliegen.

Bawag-Papiere können noch bis 24. Oktober in einer Spanne von 47 und 52 Euro gezeichnet werden. Die Aktie der viertgrößten Bank des Landes soll am 25. Oktober erstmals gehandelt werden.

13:25 Uhr

Bitcoin-Kurs durchbricht Marke von 5000 Dollar

Die Krypto-Währung Bitcoin kostet erstmals mehr als 5000 Dollar: Auf der Handelsplattform BitStamp verteuerte sich ein Bitcoin um bis zu 7,6 Prozent auf 5186 Dollar.

Bitcoin ist die bekannteste und gemessen am Handelsvolumen wichtigste Cyber-Währung. Der Kurs liegt etwa 75 Prozent über dem Niveau vor rund einem Monat. Seit dem Anfang 2017 hat er sich mehr als verfünffacht.

"Anleger scheinen Nachrichten über potenzielle Börsenschließungen förmlich zu ignorieren", sagt Analyst Timo Emden vom Brokerhaus IG. Ein Grund für die jüngste Kursrally sind Analysten zufolge Spekulationen auf eine bevorstehende technische Neuerung bei Bitcoin. Am 25. Oktober werde es vermutlich zu einer weiteren Teilung der Währung kommen, sagte Mati Greenspan, Experte bei der Handelsplattform eToro.

Eine solche Teilung wurde bereits Anfang August vollzogen, um die Ausbreitung der Währung zu beschleunigen.

 

12:52 Uhr

Pfund gerät unter Brexit-Druck

Die neue Verhandlungsrunde zwischen der EU und Großbritannien über den Brexit sind nicht sonderlich gut zu laufen. Es gebe bisher keinen ausreichenden Fortschritt, um die wichtige zweite Phase der Brexit-Gespräche zu starten, stellte EU-Unterhändler Michel Barnier fest. Die EU hofft nun, dass die Hürde bis Dezember genommen wird.

Das Pfund setzte zum Tiefflug an:

 

Großbritannien will Ende März 2019 aus der Europäischen Union austreten. Ursprünglich wollte die EU bis Mitte Oktober mit der britischen Regierung wichtige Fragen der Trennung klären und danach über die künftigen Beziehungen sprechen. Das gelang aber nicht. Knackpunkt sind unter anderem finanzielle Forderungen der EU für gemeinsam eingegangene Verpflichtungen in der mehr als 40-jährigen Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs. Inoffiziellen Zahlen zufolge geht es um bis zu 100 Milliarden Euro. In dieser Frage haben die Verhandlungen einen Stillstand erreicht, wie Barnier sagte.

12:37 Uhr

Wall Street vor festem Start

Hatten gestern Delta Air Lines und Blackrock den Anfang gemacht, sind an der Wall Street heute die Quartalszahlen der beiden Großbanken JP Morgan Chase und Citigroup an der Reihe. Mit anderen Worten: Die Berichtsperiode der Unternehmen zum dritten Quartal kommt ins Rollen.

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Nach erneuten Rekordhochs am Vortag schalten Anleger im Vorfeld der beiden Zahlenvorlagen einen Gang zurück. Der Aktienterminmarkt deutet auf einen knapp behaupteten Handelsbeginn am Kassamarkt hin. Da beide Banken aber noch vor der Startglocke Rechenschaft über die abgelaufene Periode ablegen werden, ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen. Sollten die beiden Banken positiv überraschen, könnte die Wall Street ihre Rekordjagd wieder aufnehmen, heißt es im Handel.

"Wir sind positiv gestimmt für Finanzwerte", lehnt sich Marktstratege Antoine Lesne von State Street Global Advisors schon einmal etwas aus dem Fenster. Er sieht Kurspotenzial im Gefolge möglicher Steuersenkungen und Deregulierungen des Bankensektors durch die US-Politik. Auch die Sorgen über den Zustand spanischer und italienischer Banken trete angesichts des weiterhin überzeugenden wirtschaftlichen Umfeldes in Europa in den Hintergrund.

12:19 Uhr

Dax behält 13.000er-Marke im Blick

Der Dax pendelt um seinen Vortagesschluss und hält sich damit recht wacker. Die Marke von 13.000 bleibt damit in Reichweite. Am Mittag zeigt sich der Leitindex mit 12.975 Punkten fast unverändert.

Der MDax der mittelgroßen Werte steigt um 0,3 Prozent auf 26.026 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax gewinnt 0,2 Prozent auf 2514 Punkte. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 gibt derweil um 0,1 Prozent nach.

Unter den Einzelwerten im Dax legen die Aktien der Lufthansa an der Index-Spitze rund drei Prozent zu. Knapp zwei Monate nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin wird Lufthansa einen großen Teil der Air-Berlin-Maschinen übernehmen. Zudem gibt es positive Analystenkommentare.

Südzucker, die gestern dank der Prognoseanhebung ihrer Bioethanol-Tochter Cropenergies um etwas mehr als zwei Prozent gestiegen waren, sackten zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mai 2016. Zuletzt büßen sie etwas mehr als drei Prozent ein. Mehrere Händler und Analysten verwiesen darauf, dass die vorgelegten eigenen Zahlen des Zuckerkonzerns zum zweiten Geschäftsquartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien.

11:30 Uhr

Delivery Hero auf Rekordhoch

Aktien von Delivery Hero springen in einem wenig bewegten Marktumfeld deutlich an. Die vorläufige Kartellfreigabe für den Verkauf des Großbritannien-Geschäfts hievte die Titel des Essenslieferdienstes im SDax auf 37,50 Euro und damit zwischenzeitlich auf ihren höchsten Stand in der noch jungen Börsengeschichte. Zuletzt liegen sie noch mit 3,2 Prozent im Plus bei 36,89 Euro.

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Die britische Kartellbehörde CMA hatte den im Dezember 2016 angekündigten Verkauf der britischen Tochter Hungryhouse an Just Eat vorläufig genehmigt. Die Titel des Konkurrenten sprangen daraufhin in London um mehr als fünf Prozent nach oben.

Am Markt wird angesichts der Kursgewinne bei Delivery Hero aber auch darauf verwiesen, dass positive Analystenstimmen von gestern noch nachwirkten. Goldman Sachs und das Bankhaus Lampe hatten die Papiere zum Kauf empfohlen.

Mit den neuerlichen Kursgewinnen wird der Börsengang von Delivery Hero mehr und mehr zur Erfolgsgeschichte: Ende Juni waren die Papiere bei 25,50 Euro ausgegeben worden. Aktionäre der ersten Stunde können sich somit über einen deutlichen Kursgewinn von mittlerweile fast 50 Prozent freuen.

11:05 Uhr

Industrieproduktion steigt kräftig

Die Industrieproduktion im Euroraum hat sich im August deutlicher als erwartet erhöht. Nach Mitteilung der Statistiker von Eurostat nahm sie gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent zu. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,5 Prozent vorhergesagt. Das Niveau des Vorjahresmonats überstieg die Produktion im August um 3,8 Prozent.

 

10:11 Uhr

Lufthansa auf 17-Jahres-Hoch

Der Deal zwischen der Lufthansa und Air Berlin lässt Anleger jubeln. Die Aktien der Lufthansa klettern um 3,2 Prozent auf 25,34 Euro und erreichen damit den höchsten Stand seit Anfang 2001.

Analysten der Investmentbank Bernstein stuften die Titel der größten deutschen Fluggesellschaft auf "outperform" nach oben und hoben das Kursziel auf 30 Euro an. Auch die Bank HSBC legte mit 29 Euro ein neues Kursziel fest.

Die Konsolidierung im deutschen Flugmarkt werde der Lufthansa Rückenwind geben, so die Bernstein-Analysten. Zudem würden dadurch die Margen im kommenden Jahr weniger stark fallen und die Ergebnisse 2017 und 2018 positiv beeinflussen.

Bei der HSBC hieß es, die anstehenden Veränderungen sähen "zu gut aus, um wahr zu sein". Der Konzern habe sich mit den Piloten geeinigt, die Passagierzahlen stiegen, und die Übernahme von großen Teilen der Air Berlin stehe unmittelbar bevor. "Der Air-Berlin-Deal macht die Lufthansa in ihrem Heimatmarkt stärker, was in den kommenden Jahren zu steigenden Erträgen führen sollte."

Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs mittlerweile mehr als verdoppelt.

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10:01 Uhr

Südzucker-Zahlen unter Erwartungen

Europas größter Zuckerhersteller Südzucker hat die Anleger mit seiner letzten Quartalsbilanz vor der europäischen Marktliberalisierung enttäuscht. Im Zeitraum Juni bis August 2017 legte das operative Ergebnis zwar um rund 30 Prozent auf 128 Millionen Euro zu und der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 1,71 Milliarden Euro. Analysten hatten allerdings jeweils mit mehr gerechnet.

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Die im MDax gelisteten Südzucker-Aktien fallen daher um mehr als fünf Prozent auf den tiefsten Stand seit eineinhalb Jahren. "Das ist enttäuschend nach den guten Zahlen der Tochter CropEnergies gestern", sagt ein Händler.

09:50 Uhr

Ölpreise geben nach

Die Ölpreise sind etwas gesunken. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostet 56,63 US-Dollar. Das sind 31 Cent weniger als gestern. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 28 Cent auf 51,02 Dollar.

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Hinweise auf einen Anstieg der Rohöllagerbestände in den USA und somit auf ein robustes Angebot hatten Händlern zufolge in der Nacht für Druck auf die Preise gesorgt. Das private Institut API hatte einen Zuwachs der Reserven in der vergangenen Woche um 3,1 Millionen Barrel gemeldet. Die offiziellen Reservedaten werden wegen eines Feiertags erst heute veröffentlicht.

09:34 Uhr

Lufthansa setzt sich an die Spitze

Lufthansa führen die Gewinnerliste im Dax an. Der Konzern übernimmt große Teile der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin. Der Kaufvertrag solle am Mittag unterzeichnet werden, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Die Übernahme ist zwar keine Überraschung, die Lufthansa-Aktien steigen dennoch um 2,7 Prozent.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:17 Uhr

Dax startet unentschlossen

Der Dax geht ohne klare Richtung in den Handelstag. Der Leitindex tendiert kaum verändert bei 12.972 Punkten. Der MDax verharrt bei 25.952 Punkten, der TecDax legt 0,1 Prozent auf 2513 Punkte zu.

"Aufgrund fehlender Impulse herrscht nahezu Stillstand an den Aktienmärkten", sagt Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. Börsianer hoffen darauf, dass der Auftakt der US-Bilanzsaison im Laufe des Tages neuen Schwung bringt und den Dax weiter in Richtung der noch nie zuvor erreichten Marke von 13.000 Punkten treibt. Anfang der Woche war er bis auf drei Punkte an die Marke herangekommen.

08:08 Uhr
Der Dax zur Wochenmitte: Die 13.000-Marke liegt zum Greifen nahe.
Der Dax zur Wochenmitte: Die 13.000-Marke liegt zum Greifen nahe.(Foto: REUTERS)

Dax fehlen 30 Zähler bis zur 13.000-Marke

Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich ein halbwegs stabiler Start in den Donnerstagshandel ab. Der Leitindex dürfte nahezu auf Vorabendniveau eröffnen, heißt es aus Frankfurt.

  • Auf teleboerse.de wird der Dax zum Auftakt bei 12.973,50 Punkten gesehen, was einem prozentual unveränderten Handelsstart entspricht.
  • Am Vorabend war das Frankfurter Börsenbarometer 0,2 Prozent fester bei 12.970,68 Punkten in den Feierabend gegangen.
  • Die nächste große Kursschwelle, die Linie bei 13.000 Punkten, konnte der Dax bislang selbst im Verlauf noch nicht erreichen.

Mit Spannung werde im Handel verfolgt, wie es in der Krise um Katalonien weitergeht, meinte ein Marktbeobachter. Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte den Ball zuletzt zurück ins Feld der katalanischen Regionalregierung gespielt.

Ein Belastungsfaktor für die Aktienmärkte ist auch der Anstieg beim Euro. Die Gemeinschaftswährung verteuert sich um 0,2 Prozent auf 1,1873 Dollar, was Händlern zufolge vor allem auf den fallenden Dollar zurückzuführen ist.

Im Tagesverlauf rückt die anlaufende Berichtssaison in den USA in den Vordergrund: Erwartet werden Zwischenberichte der US-Banken JP Morgan und Citigroup.

Zuvor dürften sich Anleger mit der Lage im europäischen Luftfahrtsektor befassen: Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin will über den Stand der Verkaufsverhandlungen mit Lufthansa und dem britischen Billigflieger Easyjet informieren.

08:00 Uhr
06:27 Uhr
Straßenszene in Tokio: Ein Hybrid-Taxi von Toyota fährt vor dem Kabuki-Theater vor.
Straßenszene in Tokio: Ein Hybrid-Taxi von Toyota fährt vor dem Kabuki-Theater vor.(Foto: REUTERS)

Nikkei verzeichnet 20-Jahres-Hoch

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Aufwind in Asien: Der weltumspannende Börsenboom treibt den japanischen Aktienmarkt auf den höchsten Stand seit 1996.

  • Der Nikkei-Index liegt zum Ende des Vormittagshandels 0,3 Prozent im Plus bei 20.970 Punkte und damit so hoch wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr.
  • In Seoul erreicht der Kospi ebenfalls einen Rekordstand: Der Leitindex des südkoreanischen Aktienhandels steigt um knapp 0,4 Prozent auf 2466 Punkte.
  • Auch der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg auf eine zuvor nie erreichte Marke. Das asiatisch-pazifische Börsenbarometer notiert 0,2 Prozent fester bei 1790 Punkten.

Die anhaltende Rekordlaune an der Wall Street fache den Aufwind weiter an, heißt es aus dem Handel. Hilfreich war demnach auch, dass der Konflikt um die Unabhängigkeit von Katalonien zunächst in den Hintergrund rückte.

"Die Weltwirtschaft ist in gutem Zustand. Die Stimmung bei den Unternehmen ist ebenfalls solide, wie es starke Konjunkturdaten wie die Einkaufsmanagerindizes in China und den USA sowie die Tankan-Berichte in Japan belegen", fasste Masahiro Ichikawa vom Vermögensverwalter Sumitomo Mitsui die Lage aus seiner Sicht zusammen.

Wie es an den US-Börsen zur Wochenmitte lief, können Sie hier nachlesen.

06:12 Uhr
Die Inflation könnte die Fed bei ihren Zinsanhebungen bremsen: Die Fed-Minutes drücken den Dollar.
Die Inflation könnte die Fed bei ihren Zinsanhebungen bremsen: Die Fed-Minutes drücken den Dollar.(Foto: picture alliance / Jens Büttner/)

Euro nähert sich der 1,19

Im Devisenhandel in Asien gibt der US-Dollar nach der Veröffentlichung des Protokolls zur September-Sitzung der US-Währungshüter nach. Die Notenbank Federal Reserve (Fed) hatten die sogenannten Fed-Minutes am Vorabend deutscher Zeit vorgelegt.

  • In den Mitschriften wird deutlich, dass die schwachen Inflationsdaten in diesem Jahr den Notenbankern um Fed-Chefin Janet Yellen Sorgen bereiten. Die Daten, so heißt es, spiegelten eine Entwicklung wider, die offenbar länger anhalten dürfte.
  • Der Dollar-Index, der den Kurs zu den wichtigen Währungen widerspiegelt, fiel daraufhin im asiatisch geprägten Handel auf ein Zwei-Wochen-Tief.
  • Der Euro legte in der Nacht leicht auf 1,1870 Dollar zu.
  • Zum Yen notierte die US-Währung bei 112,40 Yen.
  • Der Schweizer Franken wurde mit 0,9720 Franken je Dollar und 1,1540 Franken je Euro gehandelt.
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06:00 Uhr