Das war Freitag, der 5. Mai 2017
Liebe Leser,
die letzte Meldung für heute kommt vom Fußball: In der Bundesliga hat Köln gegen Bremen mit 4:3 gewonnen. Damit zieht Köln in der Tabelle an Bremen vorbei. Nur wenige Kilometer entfernt haben die deutschen Eishockey-Stars zum Auftakt der Heim-WM außerdem einen Traumstart gefeiert: Sie besiegten die US-Auswahl 2:1.
Ansonsten haben sich besonders viele von Ihnen dafür interessiert:
Ein schönes Wochenende!
Wikipedia bleibt in der Türkei gesperrt
Die Blockade von Wikipedia in der Türkei bleibt bestehen. Ein Gericht in Ankara habe eine Beschwerde der Wikimedia-Stiftung zurückgewiesen, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Richter begründeten dies mit zwei Wikipedia-Einträgen. Darin wird der Türkei vorgeworfen, Terrororganisationen zu unterstützen und den Bürgerkrieg in Syrien mitverursacht zu haben. Wikipedia ist in der Türkei seit fast einer Woche gesperrt.
Ruhani kritisiert israelfeindliche Aufschrift auf Raketen
Irans Präsident Ruhani hat den Test von zwei iranischen Raketen mit israelfeindlicher Aufschrift kritisiert. "Einige im Land wollten mit allen möglichen Mitteln den Atomdeal sabotieren (...) wie zum Beispiel mit Aufschriften auf Raketen", sagte er in einer TV-Debatte zur Präsidentenwahl im Iran. Bei Raketentests der Revolutionsgarden im März letzten Jahres stand auf zwei der Raketen auf hebräisch "Israel muss ausradiert werden". Dies führte weltweit erneut zu Kritik und erschwerte Ruhanis Bemühungen, der das Image Irans als regionale Bedrohung loswerden will.
Kein Florida-Trip: Trump will Steuern sparen
Will US-Präsident Trump tatsächlich Steuergelder schonen oder ist das Sarkasmus? Dieses Wochenende verbringt er einmal nicht in seinem Luxus-Resort in Florida. Es zieht ihn auch nicht nach New York zu seinem Trump Tower. Stattdessen fährt er zu seinem Golf Club nach New Jersey. Er wolle "Chaos" in New York vermeiden und außerdem Steuergelder sparen, twitterte er. Mit "Chaos" meint Trump Proteste, die ihn in New York erwarten würden.
Trump verlässt Washington am Wochenende, wann immer er kann. Seine Ausflüge bedeuten jedoch zusätzliche Einsätze unter anderem für Polizei und Feuerwehr und damit zusätzliche Kosten. Kritiker forderten Trump auf, dafür aufzukommen.
Starttermin für Prozess gegen "El Chapo" steht fest
Immer wieder beschwert sich der mexikanische Drogenboss "El Chapo" über die Haftbedingungen in einem Hochsicherheitsgefängnis in New York. Bis zu seinem Prozess wird er aber noch eine Weile aushalten müssen. Ein Richter hat festgelegt, dass sein Prozess in knapp einem Jahr beginnen soll, am 16. April 2018. Bei einer Verurteilung droht "El Chapo" lebenslange Haft, die Todesstrafe ist laut einer Absprache zwischen Mexiko und den USA ausgeschlossen.
Steuerbetrug: Javier Bardem muss Strafe zahlen
Hollywoodstar Javier Bardem muss wegen Steuerbetrugs in seiner Heimat Spanien eine Geldstrafe von gut 150.000 Euro zahlen. Der Oberste Gerichtshof in Madrid wies den Einspruch seiner Anwälte zurück, wie mehrere Medien berichten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Bardem in den Jahren 2006 und 2007 den größten Teil seiner Schauspiel-Gagen über seine Firma Pinguin Films S.L. versteuert und somit unrechtmäßig von niedrigeren Unternehmenssätzen profitiert hatte. Die hinterzogenen Steuern hatte Bardem schon nachgezahlt.
Von der Leyen erwartet weitere rechtsextreme Vorfälle
Verteidigungsministerin von der Leyen geht davon aus, dass noch mehr Fälle von Rechtsextremismus in der Bundeswehr bekannt werden.
"Wir müssen uns drauf einstellen, das ist meine tiefe Überzeugung, dass das, was wir bisher wissen, nicht alles ist, sondern, dass sich dort noch mehr zeigen wird", sagte sie in den "Tagesthemen". Das sei bitter, weil es ein kritisches Licht auf die Bundeswehr werfe.
Von der Leyen betonte, dass die große Mehrheit in der Bundeswehr einen "tadellosen Dienst" leiste.
Bisher sei nicht klar, ob es rechtsextreme Netzwerke in der Truppe gebe, sagte sie.
Die Ministerin gab zu, das Thema unterschätzt zu haben. "Ich werfe mir selber vor, dass ich nicht früher und tiefer gegraben habe." Letzte Woche war ein mutmaßlich rechtsextremer Offizier festgenommen worden, er soll einen Anschlag geplant haben.
Der n-tv Wochenrückblick
Hannover kratzt an Tabellenspitze
In der zweiten Fußball-Bundesliga ist Hannover nun punktgleich mit Tabellenführer Stuttgart – zumindest vorübergehend. Hannover gewann in Heidenheim mit 2:0. 1860 München holte wichtige Punkte im Abstiegskampf und besiegte Dynamo Dresden auswärts mit 2:1. Kaiserslautern verlor gegen St. Pauli mit 1:2.
Hier geht es zum Spielbericht.
Pädophilen-Forum gehackt – 900 Festnahmen
Ermittlern in Europa und den USA ist ein Schlag gegen ein Pädophilen-Netzwerk gelungen. Fast 900 Verdächtige wurden festgenommen, darunter dutzende mutmaßliche Kinderschänder und Kinderpornoproduzenten. Fast 300 Opfer wurden identifiziert. Das FBI und Europol hatten über zwei Jahre gegen die Mitglieder eines Forums im Darknet ermittelt. Das FBI hackte die Website und den Server. So konnten sie die Mitglieder verfolgen und ihre Computer knacken.
Videos des Tages
Deutscher Brandstifter von La Palma zu Haft verurteilt
Bei dem Waldbrand letzten Sommer auf der Kanaren-Insel La Palma wurde eine Waldfläche zerstört so groß wie Wangerooge. Ein Mann kam bei den Löscharbeiten ums Leben. Verantwortlich für den Brand ist ein junger Deutscher. Er wurde jetzt wegen Brandstiftung zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Außerdem muss er mehrere betroffene Gemeinden und Privatpersonen entschädigen, entschied das Landgericht in Santa Cruz de Tenerife. Der 27-Jährige hatte zugegeben, im Freien seine Notdurft verrichtet und das Klopapier angezündet zu haben. Dadurch wurde der Brand ausgelöst.
Vor Wahl in Frankreich womöglich Anschlag vereitelt
Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich haben die Behörden womöglich einen islamistischen Anschlag vereitelt. Nahe einer Militärbasis in der nördlichen Stadt Evreux nahm die Polizei einen bekannten Gefährder fest. Der 34-jährige Ex-Soldat wurde seit 2014 überwacht. Die Ermittler fanden bei ihm Waffen, darunter eine Pumpgun und Revolver. Im Auto des Mannes war außerdem ein USB-Stick mit einem Bekenntnis zur Terrormiliz IS und IS-Flaggen.
Elefantenbaby in Hannover geboren
Im Zoo Hannover ist ein Elefantenjunges zur Welt gekommen. "Floh", wird es genannt. Der Zoo war zuletzt unter Druck geraten, weil die Tierschutzorganisation Peta ihn wegen Tierquälerei angezeigt hatte. Pfleger sollen die Elefanten misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Berlin würde türkisches Referendum in Deutschland verbieten
Moskau: Ab Mitternacht gibt es Schutzzonen in Syrien
Noch in dieser Nacht sollen in Syrien die ersten Schutzzonen eingerichtet werden. Die Vereinbarung trete um Mitternacht in Kraft, sagte das Verteidigungsministerium in Moskau russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Zivilisten sollen dort vor Angriffen sicher sein, es gibt Flugverbote. Die Provinz Idlib soll die erste Schutzzone sein, sowie angrenzende Bezirke von Latakia, Aleppo und Hama. Dort leben mehr als eine Million Menschen. Russland, der Iran und die Türkei hatten sich auf die Schutzzonen geeinigt.
Die Vereinten Nationen sprachen von einem Schritt in die richtige Richtung. Die USA und auch die Bundesregierung sind jedoch skeptisch. Die syrische Regierung müsse die Flugverbotszonen respektieren und den Hilfsorganisationen freien Zugang gewähren, sagte Regierungssprecher Seibert. Außerdem hält er es für problematisch, dass der Iran das Abkommen überwachen soll. Der Iran unterstützt genau wie Russland den syrischen Machthaber Assad.
Von der Leyen bekommt Negativpreis
Ein Negativpreis ist nie gut, aber der Zeitpunkt könnte für Verteidigungsministerium von der Leyen kaum schlechter sein. Datenschützer haben ihr und der Bundeswehr den "BigBrotherAward" verliehen. Anlass sei die "massive digitale Aufrüstung" mit der neuen Cyberarmee, erklärte der Verein Digitalcourage. Die neue Truppe soll die Bundeswehr und Deutschland besser gegen Cyberangriffe schützen, Berichten zufolge sind aber auch mögliche Gegenangriffe im Gespräch. "Mit dieser Militarisierung des Internets beteiligt sich die Bundesrepublik am globalen Cyberwettrüsten", kritisiert Digitalcourage.
63 Granaten auf Acker gefunden
63 Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg lagen in einem Acker in Sachsen-Anhalt. Bei den meisten sei der Zünder noch intakt gewesen, sagte die Polizei. Das heißt, die Granaten hätten auch nach mehr als 70 Jahren noch explodieren können. Ein Passant hatte gestern auf dem Acker bei Burg einen Metallgegenstand gesehen und rief die Polizei. Ein Bagger rückte an, beim Ausgraben traten dann immer mehr russische und deutsche Granaten sowie Munition zutage. Laut Polizei handelt es sich wohl um Blindgänger, die in ein Loch gekippt und vergraben worden waren.
IS-Verdächtiger sitzt in U-Haft
Ein mutmaßliches IS-Mitglied wurde gestern in der Nähe von Leipzig gefasst. Nun hat ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs U-Haft angeordnet. Der Syrer soll in seiner Heimat zuerst für die Terrororganisation Al-Nusra-Front gekämpft haben, 2013 soll er sich der Terrormiliz IS angeschlossen haben. Die Polizei hatte den 39-Jährigen gestern auf dem Grundstück einer Fahrschule in Wachau gestellt.
"Erstaunlich, welche Kräfte im HSV stecken"
Schlagzeilen zum Feierabend
Frachtflugzeug verunglückt auf US-Airport – zwei Tote
Bei einem Flugzeugunglück im US-Bundesstaat West Virginia sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um den Piloten und den Co-Piloten. Weitere Menschen sollen nicht an Bord gewesen sein. Das Unglück passierte beim Landemanöver am Flughafen von Charleston. Ein Flughafensprecher sagte, die Maschine sei von der Landebahn abgekommen und in einen Wald gerast. Es soll noch vor Beginn der Landebahn aufgesetzt haben. Augenzeugen sagten, die Tragflächen hätten den Boden berührt.
Trump: "Obamacare ist im Prinzip tot"
US-Präsident Trump ist sich seiner Sache sicher: Sein Gesetz, mit der er die Gesundheitsreform seines Vorgängers ersetzen will, wird den Senat passieren. Obamacare sei "im Prinzip tot", sagte Trump. "Wir werden das durch den Senat kriegen." Dabei ist die Mehrheit dort noch gar nicht sicher. Denn unter den Republikanern gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, wie die neue Krankenversicherung aussehen soll. Vor der Abstimmung dürfte es deshalb noch Änderungen am Gesetzentwurf geben. Das Repräsentantenhaus, die zweite Kammer, hatte dem Entwurf gestern schon zugestimmt.
Bärenfamilie besetzt Baum in Stadtzentrum
Polizei und Feuerwehr in der slowakischen Touristenstadt Stary Smokovec sind gerade etwas ratlos: Eine Braunbärin ist mit ihren zwei Jungen auf einen Baum mitten im Stadtzentrum geklettert. Sie muss noch in der Nacht in die Stadt gekommen und dann vor etwas erschrocken sein", erklärte Pavol Majko, der Direktor des Nationalparks Hohe Tatra. Auf Bildern des TV-Senders Markiza ist zu sehen, wie die Bärenfamilie auf dem etwa acht Meter hohen Baum immer höher kletterte. Majko sagte, man wolle einfach abwarten und hoffe, dass die Bären nach Einbruch der Dunkelheit von selbst herunterkommen.
Bamf sperrt an Fall Franco A. beteiligte Dolmetscher
Der Bundeswehrsoldat Franco A. gab sich als syrischer Flüchtling aus und kam damit beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) durch. Und das, obwohl er kaum Arabisch sprach. Die Behörde hat deshalb jetzt alle Dolmetscher gesperrt, die mit dem Fall zu tun hatten. Außerdem sollen 2000 positive Asylentscheidungen überprüft werden. Als Grund für seine mangelnden Arabischkenntnisse hatte Franco A. angegeben, dass er in einer französischstämmigen Kolonie in Damaskus aufgewachsen sei. A. wird verdächtigt, einen Anschlag geplant zu haben, um ihn Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben.
Am Tag danach: Hollande besucht Merkel
Wir bleiben bei der Wahl in Frankreich. Was macht der amtierende Präsident Hollande eigentlich am Tag nach der Wahl? Er kommt nach Deutschland und besucht Kanzlerin Merkel. Sie werde ihn Montagabend im Kanzleramt empfangen, sagte Regierungssprecher Seibert. Das Ganze soll ohne die Öffentlichkeit ablaufen. Merkel wolle sich bei Hollande bedanken, die vergangenen fünf Jahre seien ein gutes Kapitel deutsch-französischer Freundschaft gewesen.
Le Pen wird vor Kathedrale ausgebuht
In der Kathedrale von Reims in Frankreich wurden früher Könige gekrönt. Diesen symbolträchtigen Ort hat sich Marine Le Pen zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl für einen Überraschungsbesuch ausgesucht. Als sie die Kathedrale wieder verließ, wurde sie von rund 100 Demonstranten ausgebuht. "Marine, gib das Geld zurück", riefen sie. Damit spielten sie auf die Scheinbeschäftigungsaffäre an, wegen der gegen Le Pen ermittelt wird. Die Rechtspopulistin sagte, die Proteste vor diesem "heiligen Ort" seien "würdelos".
Wieder Panne bei Abi-Prüfung
Schon wieder eine Abi-Panne in Baden-Württemberg: Dieses Mal traf es Schüler, die ihre Prüfung im Fach Deutsch geschrieben haben. Eine Schule in Östringen stellte ihnen eine Aufgabe zu einer Kurzgeschichte aus dem Jahr 1949. Richtig ist aber, dass diese Geschichte erst 1960 erschien. Einige Schüler schrieben bei der Interpretation daraufhin über die Nachkriegsthematik und verfehlten so das Thema. Nun sollen sie selbst entscheiden, ob sie die Klausur nachschreiben. Das Kultusministerium in Stuttgart hatte vor Ostern alle Schulen auf den Fehler hingewiesen. Diese Schule versäumte es aber, auch den Schülern davon zu erzählen. Vorher hatte es schon an zwei anderen Schulen Pannen gegeben: Schüler bekamen bei einer Englisch-Prüfung falsche Aufgaben, außerdem wurde ein Tresor mit Abi-Aufgaben aufgebrochen.
Schichtwechsel
Liebe Leser,
mein Kollege Max Borowski verabschiedet sich ins Wochenende und lässt schön grüßen. Dafür übernehme ich. Mein Name ist Heidi Ulrich, zu erreichen über heidi.ulrich@nama.de. Einen angenehmen Freitag wünsche ich!
Islamverband erhält Big-Brother-Preis
Dieser Preis ist nicht als Lob gemeint: Die Türkisch-Islamische Union, besser bekannt unter der türkischen Abkürzung Ditib, bekommt den Negativpreis für Datenkraken und Privatsphäre-Verletzungen.
Der Datenschutzverein Digitalcourage will den ungeliebten "Big Brother Award" in der Kategorie Politik heute Abend an den Islam-Verband für das Ausspionieren durch ihre Imame vergeben. Ditib habe Mitglieder und Besucher politisch ausspioniert, denunziert und so der Verfolgung durch staatliche Stellen in der Türkei ausgeliefert, hieß es dazu.
Polizei stellt erstes Elektromotorrad in Dienst
Elektromotorräder sind deswegen bei der Polizei nicht sehr verbreitet, weil sie das gleiche Problem wie Elektroautos im Allgemeinen mit sich bringen: die geringe Reichweite.
Es gibt aber einen Ort, da macht das nicht so viel, und dort ist seit heute das deutschlandweit erste Polizeimotorrad mit Elektroantrieb im Einsatz. Auf der Insel Borkum genüge eine Reichweite von 70 bis 80 Kilometer, teilt die Polizei mit.
Beamte können mit der Maschine auch schwieriges Gelände erreichen, etwa bei der Vermisstensuche, sagte Präsident Bernhard Witthaut von der Polizeidirektion Osnabrück bei der Übergabe des Motorrades. Der fast geräuschlose Antrieb und die Geländetauglichkeit gelten als Pluspunkte für den Einsatz auf der ostfriesischen Ferieninsel.
Nordkorea: USA und Südkorea planen Mord an Kim
Nordkorea hat die Geheimdienste der USA und Südkoreas beschuldigt, einen Giftanschlag auf den Machthaber Kim Jong Un geplant zu haben. Eine von beiden Ländern unterstützte Terroristengruppe sei in Nordkorea mit dem Ziel eingedrungen, Kim mit einer biochemischen Substanz zu töten.
Das habe das nordkoreanische Ministerium für Staatssicherheit am Freitag erklärt, berichteten die nordkoreanischen Staatsmedien. In der Erklärung wurden die CIA und Südkoreas Geheimdienst als Terroristengruppen bezeichnet und mit ihrer Zerstörung gedroht.
Auch sonst kommen heute wieder beunruhigende Nachrichten aus Nordkorea.
Hunderte sterben bei Cholera-Epidemie
In dem bereits von Bürgerkrieg und einer verheerenden Dürre geschundenen Somalia ist auch noch eine Cholera-Epidemie ausgebrochen. Seit Jahresbeginn seien rund 32.000 Fälle der schweren Durchfallerkrankung gemeldet worden, mindestens 618 Menschen seien daran gestorben, wie die WHO in einer Mitteilung erklärte.
In der südwestlichen Region Bay rund um die Stadt Baidoa sollen der WHO zufolge nun 224.000 Menschen geimpft werden, weitere 239.000 Menschen in der Region Shabeellaha Dhexe.
Terror-Opfer verklagen Facebook, Twitter und Google
Internetplattformen und Soziale Netzwerke sind für den Erfolg von Terrororganisationen wie al-Kaida und Islamischer Staat (IS) essenziell. Hinterbliebene von drei Opfern des Terroranschlags von San Bernardino ziehen deswegen nun gegen Twitter, Facebook und Google mit seiner Videoplattform YouTube vor Gericht.
Die Internet-Firmen hätten es zugelassen, dass die Terrormiliz IS sie für Propaganda, Geldbeschaffung und das Anwerben neuer Mitglieder nutzt, heißt es in der Klage. In San Bernardino wurden im Dezember 2015 bei einer Veranstaltung der Gesundheitsbehörde 14 Menschen getötet.
Die Unternehmen verschärften in den vergangenen Jahren bereits immer wieder das Vorgehen gegen Terror-Propaganda, aus der Politik gibt es dennoch unentwegt Forderungen, noch mehr zu tun und Inhalte schneller und konsequenter zu löschen.
Zwei neue Sterne am Walk of Fame
Neue Sterne für gleich zwei Hollywood-Stars: Bei einer gefühlvollen Zeremonie in Hollywood sind die beiden US-Schauspieler Goldie Hawn und Kurt Russell mit jeweils einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt worden.
Seit 33 Jahren ein Paar, nutzten Hawn und Russell die Gelegenheit für Liebeserklärungen. "Ich liebe dich. Und all die Sterne am Himmel oder auf dem Boulevard können nicht mit dir mithalten", sagte der 66 Jahre alte Russell und dankte seiner fünf Jahre älteren Lebensgefährtin für ein "wunderbares Leben". "Können wir jetzt gleich getraut werden? So ein Fest hatten wir noch nie zuvor", sagte Hawn.
Lkw-Fahrer testet Anti-Terror-Sperre - schwer verletzt
Der Staat beschützt uns nicht immer so, wie wir uns das wünschen - vor Terroranschlägen etwa. Doch selber machen ist bei diesem Thema auch meist keine gute Idee.
Ein privater Test einer offenbar selbstgebauten Straßensperre gegen Terrorattacken ist in Niedersachsen gründlich schiefgegangen. Ein Unternehmer wollte eine neue Form einer sogenannten Nizza-Sperre testen, wie die Polizei mitteilte.
Der Fahrer steuerte den Lastwagen gegen die Sperre. Der Aufprall war dann so heftig, dass der 48-Jährige schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Unfall ereignete sich bereits vor fast zwei Wochen in Fürstenhagen, einem Ortsteil von Uslar.
Schlagzeilen zum Mittag
Schweizer Geheimdienst zahlte 60.000 Euro an Spion
Die Schweizer Regierung war nach Angaben von Finanzminister Ueli Maurer über den aufgeflogenen Spionageeinsatz gegen deutsche Steuerfahnder informiert. "Ich habe vom Engagement von Daniel M. gewusst", sagte Maurer dem Schweizer "Tages-Anzeiger".
Maurer machte deutlich, dass nicht nur er informiert war: "Wir haben damals auch dem Gesamtbundesrat (der Schweizer Regierung) und der Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments darüber Bericht erstattet."
Dem Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Spion zufolge war Daniel M. beauftragt, zu klären, wie die Steuer-CDs in NRW konkret beschafft wurden. M. sei vom Geheimdienst NDB ein "Aufwandshonorar" von 90.000 Euro zugesagt worden, 60.000 Euro davon seien geflossen.
Von der Leyen bedauert Interview-Äußerungen
Ministerin - Kehrt! ... zumindest ein bisschen.
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat ihre Interview-Äußerungen mit harter Kritik an Strukturen in der Bundeswehr bedauert.
Die Soldaten leisteten einen "unverzichtbaren Dienst für unser Land", wofür sie Dank und Anerkennung verdienten, sagte von der Leyen nach Angaben des "Spiegel" bei ihrem Treffen mit Generälen am Vortag. "Ich wünschte, ich hätte diese Sätze am Wochenende in dem Fünf-Minuten-Interview über den Rechtsextremisten vorweggesagt."
Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht über von der Leyens Teil-Reue.
Gericht verurteilt "Bunte" wegen Schumacher-Bericht
Wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte muss die "Bunte" 50.000 Euro Entschädigung an Michael Schumacher zahlen. Das Blatt hatte im Dezember 2015, zwei Jahre nach dem schweren Skiunfall des Ex-Formel-1-Weltmeisters, auf ihrer Titelseite berichtet: "Es ist mehr als ein Weihnachtswunder - Michael Schumacher kann wieder gehen."
Die Vorsitzende Richterin Simone Käfer sagte dazu: "Die Kammer geht davon aus, dass diese Aussage unwahr ist."
SEK nimmt "ungewöhnlich regungslos" stehenden Mann fest
Auch so kann man die Polizei inklusive Spezialkräften stundenlang von wichtigen Dingen abhalten: Indem man nichts tut, gar nichts.
Ein reglos an der Straße stehender Mann hat in Hannover einen Großeinsatz ausgelöst. In der Nacht hatte er für mehr als sieben Stunden unbewegt vor einem Fastfood-Restaurant gestanden, wie die Polizei mitteilte.
Nach Angaben der Polizei konnten die Beamten nur kurz mit dem Mann sprechen, bevor er anfing zu schweigen und "ungewöhnlich reglos" stehen blieb. Der Mann hielt seine Hände unter der Jacke versteckt, so dass die Beamten nicht ausschließen konnten, dass er einen gefährlichen Gegenstand bei sich hatte.
Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann schließlich fest. Die Polizei geht davon aus, dass der 42-Jährige psychisch krank ist.
Interesse an Fleischimitaten lässt erstmals nach
Die Begeisterung für Aufschnitt, Schnitzel oder Frikadellen ohne Fleisch lässt offenbar nach.
Der über Jahre stark gewachsene Markt für Fleischersatzprodukte sei erstmals deutlich rückläufig, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).
Im Januar ging der Absatz von Veggie-Wurst demnach um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Im Februar sei der Absatz um knapp zehn Prozent geschrumpft.
Auch die Werbeausgaben für die Fleischimitate gingen zurück, wie die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf den Hamburger Marketingberater Ebiquity berichtete.
Kehrtwende: Buffett verkauft IBM-Anteile
Es war eine große Überraschung, als US-Investorenlegende Warren Buffett vor sechs Jahren bei IBM eingestiegen war. Seine Abneigung gegenüber Technologieaktien war bis dahin legendär. Dann wurde die IBM-Beteiligung jedoch zu einem seiner größten Investments.
Jetzt ändert Buffett seine Einschätzung wieder und verkauft ein Drittel seiner IBM-Aktien. "Ich bewerte IBM nicht mehr so wie vor sechs Jahren, als ich angefangen habe zu kaufen." IBM sei eine starke Firma, habe aber auch starke Konkurrenz.
Fluggesellschaft wirft Familie mit Kleinkind raus
US-Fluggesellschaften arbeiten weiterhin fleißig daran, ihr schlechtes Image zu verfestigten:
Erneut wurden Passagiere auf eine Weise aus einem Flugzeug geworfen, die für Empörung sorgt. Ein Paar mit einem zweijährigen Sohn, das bereits für einen Flug von Hawaii nach Los Angeles Platz genommen hatte, musste die Maschine von Delta Airlines wieder verlassen.
Der Streit entzündete sich daran, dass die Familie Schear anstelle ihres 18-jährigen Sohnes, der bereits mit einer anderen Maschine vorausgeflogen war, ihren zweijährigen Sohn mit ins Flugzeug genommen hatte - und für diesen einen Platz beanspruchte. Auf Videoaufnahmen ist zu hören, dass ein Mitglied der Crew sagt, dies sei ein Vergehen - "und Sie und Ihre Frau werden im Gefängnis landen und Ihre Kinder in einer Pflegefamilie".
Die Fluggesellschaft erklärte, dass sie sich für den "bedauerlichen" Vorfall entschuldige und der Familie Entschädigung angeboten habe.
Enthüllt Selfie Bannons Geheimplan?
Steve Bannon gilt als Mysterium, was seinen tatsächlichen Einfluss auf Präsident Donald Trump angeht und auch in Bezug auf seine wirklichen Absichten und Pläne.
Durch eine Panne gab Bannon vor einigen Tagen einen ungewohnten Einblick. Ein Besucher machte ein Selfie mit ihm vor einer vollgeschriebenen Tafel mit Stichpunkten zur Einwanderungspolitik.
Dort ist neben bekannten Positionen ein Satz zu lesen, der es in sich hat: "Sunset our visa laws so that Congress is forced to revise and revisit them." Das bedeutet in etwa: Alle Visa-Gesetze zu kippen, sodass kein Ausländer mehr ein Visum beantragen oder erneuern könnte. Diese Extremsituation soll dann den Kongress dazu zwingen, neue - im Sinne Trumps strengere - Visa-Gesetze zu erlassen.
Hillary Clinton plant Polit-Comback
Ohne Politik kann sich Hillary Clinton ihr Leben offenbar nicht vorstellen - selbst nach der bitteren Niederlage gegen Donald Trump.
Laut dem US-Magazin "Politico" plant die ehemalige Präsidentschaftskandidatin, Außenmnisterin, Senatorin und First Lady nun eine Organisation namens "Onward Together" (Zusammen nach vorn) zu gründen.
Die Organisation soll kommende Woche vorstellt werden und das Ziel haben, Gruppen zu finanzieren, die sich Donald Trumps Politik entgegenstellen.
Chinas erster Passagier-Jet hebt ab
Gibt es eine Industrie und einen Technologie, in der China noch nicht zur Weltspitze aufgeschlossen hat? Bislang ist das der zivile Flugzeugbau. Doch nun ist das Land einen großen Schritt weiter bei seinem Vorhaben, die globale Dominanz von Boeing und Airbus zu brechen:
Nach mehr als acht Jahren Entwicklungszeit ist Chinas erstes großes Passagierflugzeug zum Jungfernflug abgehoben. Wie auf Live-Bildern im Staatsfernsehen zu sehen war, startete die "C919" ihren Testflug vom Schanghaier Flughafen Pudong.
Der staatliche Flugzeugbauer Comac zielt mit der Maschine auf das absatzstärkste Flugzeugsegment ab, das bisher vom Airbus A320 und der Boeing 737 beherrscht wird.
Mehr über die C919 erfahren Sie hier.
Schlagzeilen am Morgen
Polizei in Baden-Württemberg erschießt Reha-Patienten
Polizisten in Baden-Württemberg haben einen Mann erschossen, der alarmierte Beamte mit einem Messer bedrohte. Wie die Polizei in Freiburg am späten Donnerstag mitteilte, wurden Einsatzkräfte zu einer Reha-Einrichtung in Emmendingen gerufen, weil sich ein Bewohner aggressiv verhielt. Der 61-Jährige griff die Polizisten demnach "unmittelbar mit einem Messer" an.
Die Beamten schossen daraufhin auf den Mann, der noch vor Ort starb. Die Polizei sprach von Notwehr. Der Vorfall soll nun geprüft werden.
Arabische Satire: Saudische Merkel-Retusche
Wir kennen diese lustigen Geschichten und freuen uns, wenn wir wieder einmal berichten können, dass Politiker und Medien in fernen Ländern auf Berichte von Satire-Websites wie "Der Postillon" oder der US-amerikanischen "The Onion" hereinfallen.
Nun sind Politiker, Medien und Social-Media-Nutzer hierzulande an der Reihe. In den vergangenen Tagen wurde ein Bild von Angela Merkels letztem Besuch in Saudi-Arabien verbreitet. Ihre Haare - die sie wie bei vorherigen Besuchen und wie andere westliche Politikerinnen bei solchen Gelegenheiten auch nicht unter einem Kopftuch versteckte - sind auf der Aufnahme ziemlich unprofessionell verpixelt.
Den Post nahmen viele für bare Münze und verbreiteten ihn mit Kommentaren zur Lage der Frauenrechte im Fundamentalisten-Königreich Saudi-Arabien und auch zu Merkels angeblich zu nachgiebiger Politik gegenüber dem Islam im Allgemeinen.
Dass es sich um eine Satire handelt, hätte man unter anderem daran erkennen können, dass es explizit draufsteht: "Khassa, satirische Nachrichten".
Unwetter-Alarm in Süddeutschland
Drei ???-Sprecher von der Meden ist tot
Der deutsche Synchronsprecher und Schauspieler Andreas von der Meden ist tot. Das teilte Europa Hörspiele, der Produzent der Kultserie "Die drei ???", mit.
Von der Meden lieh verschiedenen Figuren bei den Fragezeichen seine Stimme, darunter dem Chauffeur Morton.
Doch das war längst nicht das einzige bekannte Engagement von der Medens. Unter anderem war er die deutsche Stimme von David Hasselhoff und synchronisierte viele Hollywood-Filme.
Sch...wetter verzögert Erdbeer-Ernte
Den Erdbeeren geht es auch nicht besser als uns Menschen derzeit: Sie fühlen sich nicht wohl bei diesem Wetter.
Die niedrigen Temperaturen verzögern in diesem Jahr den Start in die Erdbeerernte. Freilandfrüchte werden in vielen Regionen erst im Juni zu haben zu sein, machten Erzeuger in dieser Woche deutlich.
"Das Wetter verzögert die Reifung", erklärte Gartenbau-Expertin Eva Würtenberger von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft in Bonn. "Sobald es warm wird, reifen die Erdbeeren nach." Wie viele es werden und wie teuer es für die Verbraucher wird, hängt neben der Sonne auch von der Regenmenge ab und davon, wie gut die Blüten bestäubt wurden.
Verdacht auf Zensur - Arte streicht Antisemitismus-Doku
Warum zeigt Arte eine geplante Antisemitismus-Dokumentation nicht? Die Erklärung des deutsch-französischen Senders klingt Kritikern zufolge wenig überzeugend: Der Film behandele das zentrale Thema "nur sehr partiell" und entspreche nicht dem genehmigten Projekt, hieß es zur Begründung.
Die Filmemacher führten auf der Suche nach Erklärungen für modernen Antisemitismus in Europa Interviews in Deutschland und Frankreich, aber auch in Israel und Gaza.
Autor Joachim Schroeder vermutete dagegen, dass die Franzosen Angst davor hätten, der Film könne den muslimischen Teil der Bevölkerung provozieren.
Der Umgang mit Antisemitismus unter muslimischen Einwanderern sorgt immer wieder für heftige Diskussionen. Mehrere antisemitische Vorfälle unter anderem in Berlin hatten für Aufsehen und Empörung gesorgt. Andererseits zeigt die Kriminalstatistik, dass der weit überwiegende Teil antisemitischer Straftaten auf das Konto Rechtsextremer geht.
Ariane-Rakete nach Protesten gestartet
Mit 44 Tagen Verspätung hat eine europäische Trägerrakete vom Typ Ariane 5 wieder Telekommunikationssatelliten ins All gebracht.
Der Start war ursprünglich bereits für den 21. März geplant gewesen, er musste wegen Protesten und Streiks in Französisch-Guayana aber wiederholt verschoben werden.
Aus Protest gegen soziale und wirtschaftliche Probleme in dem französischen Übersee-Gebiet nördlich von Brasilien hatten Demonstranten zuletzt auch das Europäische Raumfahrtzentrum in Kourou blockiert. Die Protestbewegung forderte von der Regierung in Paris mehr Autonomie und Investitionen in Milliardenhöhe. Erst vor knapp zehn Tagen konnte das Raumfahrtzentrum seinen Betrieb wieder aufnehmen.
Bamf will nach Fall Franco A. Mängel im Asylsystem prüfen
Eine Woche nach der Festnahme von Franco A. hat das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration einen Verdacht: Der Fall des Bundeswehr-Oberleutnants, der ohne Arabisch zu sprechen als syrischer Flüchtling registriert und dem nach einer Anhörung im Beisein eines angeblichen Sprachmittlers sogar subsidiärer Schutz inklusive Sozialleistungen zugesprochen wurde, könnte vielleicht auf Mängel im Umgang mit Asylanträgen bei der Behörde hinweisen.
Zumindest will die Behörde jetzt laut einem Bericht der "FAZ" untersuchen, ob das möglicherweise der Fall sein könnte. Nur ein Verdacht eben.
Polizei bestätigt SEK-Einsatz in Sachsen
Worum es ging, ist noch unklar. Doch die Polizei hat nun bestätigt, dass es bei einem Großeinsatz mit Spezialkräften in Wachau nahe Leipzig zwei Festnahmen gegeben habe. Dabei war den ersten Angaben zufolge ein Haftbefehl der Bundesanwaltschaft vollstreckt worden.
Unbestätigten Berichten zufolge handelte es sich um einen Anti-Terror-Einsatz.
Das wird heute wichtig
Liebe Leser,
die Arbeitswoche neigt sich dem Ende zu - das große Wahlwochenende kommt. Das heißt, unsere Mitarbeiter aus der Politik-Redaktion haben ein bisschen weniger Grund als ich, sich über die guten Wetteraussichten für die kommenden Tage zu freuen. Aber als Politik-Enthusiasten fiebern die Kollegen den Entscheidungen in Schleswig-Holstein und Frankreich bestimmt so stark entgegen, dass sie bei ihrer Arbeit am Wochenende kaum bemerken werden, was für ein Wetter draußen herrscht.
Heute:
Wahlkampffinale in Schleswig-Holstein: Merkel tritt in Eckernförde und Norderstedt auf.
In Frankreich geben Le Pen und Macron noch einmal viele Interviews, um die letzten unschlüssigen Wähler zu überzeugen.
In Großbritannien werden die Ergebnisse der Kommunalwahlen erwartet - und im Hinblick auf die bevorstehenden Unterhauswahlen ausgiebig diskutiert.
Die Lufthansa hält ihre Hauptversammlung ab.
Volkswagens Kernmarke VW hält ihre Jahres-Pressekonferenz ab. Die wichtigste Marke des Konzerns hat in den vergangenen Jahren auch unabhängig vom Diesel-Skandal kaum Gewinn erwirtschaftet. Sie soll nun endlich auf Profit getrimmt werden.
Und noch was fürs Auge: Am Nachmittag beginnt der 828. Hafengeburtstag in Hamburg mit der großen Einlaufparade der Schiffe.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Freitag und, dass sie das Wochenende - wo und wie auch immer - genießen können!
Max Borowski
Schlagzeilen aus der Nacht
Frühlingswetter mit Björn Alexander
Heute sind vor allem an der Küste sowie im Südosten noch Schauer unterwegs. Ansonsten bleibt es mehrheitlich trocken und besonders im Südwesten auch sonnig. Die Temperaturen erreichen zwischen kühlen 9 Grad an der windigen Ostsee und bis zu 20 Grad am Oberrhein.
Morgen machen die Werte dann mal einen Sprung in Richtung Frühling. Verbreitet gibt es nämlich zwischen 14 und 22 Grad. Dabei bleibt es meistens trocken und zum Teil sonnig. Nur im Südwesten zieht später neuer Regen auf, der dann am Sonntag generell im Süden für einen oft trüben Tag sorgen wird. Weiter nordwärts bleibt es freundlicher. Höchstwerte um 10 Grad bei Regenwetter im Allgäu und bis 20 Grad am Niederrhein.
Damit wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander