Der Tag
13. Juni 2016
imageHeute mit Johannes Graf und Benjamin Konietzny
Zum Archiv
22:35 Uhr

Das war Montag, der 13. Juni 2016

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(Foto: imago/Kraft)

Liebe Leser, das war's, der Montag ist geschafft. Wenn Sie hier herunterscrollen, lesen Sie von dem, was heute so abseits der EM los war. Falls Sie aber eigentlich nur an dem Geschehen bei der Europameisterschaft interessiert sind, schauen Sie doch mal beim Kollegen vom EM-Tag vorbei.

Abseits des Fußball-Geschehens haben unsere Leser heute vor allem folgende Themen interessiert:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht. Den "Tag" können Sie an dieser Stelle wieder morgen ab etwa sechs Uhr lesen.

Das war Montag, der 13. Juni 2016
21:57 Uhr

Zweiter US-Flugzeugträger im Mittelmeer eingetroffen

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(Foto: AP)

Der US-Flugzeugträger USS Dwight D. Eisenhower ist am Abend im Mittelmeer eingetroffen. Zusammen mit der USS Harry S. Truman befinden sich damit nun zwei der riesigen Schiffe in der Region.

  • Die Eisenhower soll ihren Weg in Richtung des Persischen Golfes fortsetzen. Von dort aus sollen Kampfflugzeuge, die auf dem Schiff stationiert sind, Luftangriffe gegen die Terrormiliz IS in Syrien und dem Irak fliegen.

  • Damit löst das Schiff die Truman ab, die Ende des Monats wieder in Richtung der USA aufbrechen soll.

Zweiter US-Flugzeugträger im Mittelmeer eingetroffen
21:14 Uhr

Erneut großes Manöver in Osteuropa gestartet

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Amerikanische Abrams-Panzer feuern eine Salve während des Manövers. (Foto: dpa)

Rund einen Monat vor dem Nato-Gipfel in Warschau hat im Baltikum ein internationales Manöver mit rund 10.000 Soldaten aus 13 Staaten begonnen. Nach Angaben der estnischen Armee wird die bis 21. Juni dauernde Militärübung "Saber Strike" auf verschiedenen Truppenübungsplätzen in Estland, Lettland und Litauen durchgeführt.

Der Übungsplatz liegt weniger als 150 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Für das Manöver wurden Dutzende US-Militärfahrzeuge von ihren Standorten in Deutschland auf dem Landweg nach Estland verlegt.

Erneut großes Manöver in Osteuropa gestartet
20:42 Uhr

Streit unter Asylbewerbern eskaliert - ein Toter

Bei einer Auseinandersetzung unter Asylbewerbern in Gelsenkirchen ist ein 19 Jahre alter Flüchtling ums Leben gekommen.

  • Der Mann war mit einer Stichverletzung vor einer Flüchtlingsunterkunft gefunden worden, wie die Polizei berichtete. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er später starb.

  • Die Polizei sucht nun nach einem weiteren 19-jährigen Bewohner der Unterkunft. Er soll auf das Opfer eingestochen haben Nach einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" fahndet die Polizei mit Spürhunden und einem Helikopter nach dem Flüchtigen.

Streit unter Asylbewerbern eskaliert - ein Toter
20:15 Uhr

Auch Teheran verurteilt Angriff auf Nachtclub

Auch der Iran hat das Massaker in einem bei Schwulen und Lesben beliebten Nachtclub in Orlando im US-Bundesstaat Florida als "üblen terroristischen Angriff" gebrandmarkt.

Im Iran, dessen diplomatische Beziehungen zu den USA mehr als drei Jahrzehnte lang unterbrochen waren, ist Homosexualität streng verboten und kann mit der Todesstrafe geahndet werden.

Hier erfahren Sie mehr.

Auch Teheran verurteilt Angriff auf Nachtclub
19:48 Uhr

Borsten in Schokoraspeln: Hersteller startet Rückruf

Der Lebensmittelhersteller "Ruf Lebensmittelwerk" hat Zartbitterschokolade zum Backen zurückgerufen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden in Einzelfällen Borsten einer Reinigungsbürste in dem Produkt "Backfee Raspelschokolade Zartbitter 100 g" gefunden.

Betroffen seien Artikel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum November 2017 und der Chargennummer L2238123. Die Schoko-Raspeln wurden demnach in Netto-Lebensmittelgeschäften in Teilen von Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg angeboten. Kunden sollen die Produkte in den Laden zurückbringen. Dort bekommen sie den Preis erstattet.

Borsten in Schokoraspeln: Hersteller startet Rückruf
19:26 Uhr

Kleinkind überlebt tödlichen Crash auf der A3

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Möglicherweise starben die Eltern des Kleinkindes. Das einjährige Mädchen überlebte. (Foto: picture alliance / dpa)

Ein einjähriges Mädchen hat einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 bei Wiesbaden überlebt, bei dem zwei weitere Insassen des Wagens ums Leben kamen. Das Kind saß mit einem 32 Jahre alten Mann und einer 28 Jahre alten Frau im Auto, die den Unfall nicht überlebten. Es blieb zunächst unklar, ob die beiden Erwachsenen die Eltern des schwer verletzten Mädchens waren. Zwei weitere Autofahrer (28 und 32 Jahre) kamen mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Autofahrer den Unfall verursacht, als er nach dem Überholen die Fahrspur wechselte. Dabei mussten drei Autos auf regennasser Fahrbahn abbremsen und prallten aufeinander. Der mutmaßliche Unfallverursacher fuhr davon.

Kleinkind überlebt tödlichen Crash auf der A3
19:05 Uhr

BKA: Waffen-Schwarzmarkt floriert im Netz

Der illegale Handel mit Waffen findet nach Einschätzung des Bundeskriminalamts zunehmend im Internet statt. Mit steigender Nutzung des Internets werde auch der Schwarzmarkt im sogenannten Darknet bei Kriminellen immer beliebter. Kriminelle nutzen diesen abgeschirmten Teil des Internets für Geldwäsche, Drogen- und Waffenhandel sowie Kinderpornografie. Dabei haben sich als Zahlungsmittel anonyme Digitalwährungen wie Bitcoin durchgesetzt.

Die Vorteile für den Handel mit Schmuggelwaren im Internet liegen laut einer BKA-Sprecherin vor allem darin, dass Täter ihre Identität online leicht verschleiern können und sich Spuren der Transaktionen verwischen lassen. Dies stelle Sicherheitsbehörden vor neue Herausforderungen.

BKA: Waffen-Schwarzmarkt floriert im Netz
18:43 Uhr

Obama: Attentäter nicht von IS gesteuert

Der Attentäter von Orlando wurde US-Präsident Barack Obama zufolge nach bisherigen Erkenntnissen nicht von Extremisten gesteuert. Dafür gebe es derzeit keinen klaren Beweis, sagte Obama. Es deute nichts darauf hin, dass er Teil eines Komplotts war. Anscheinend habe sich der Täter aber von extremistischen Informationen aus dem Internet beeinflussen lassen.

  • Bei dem Todesschützen Omar Mateen handelt es sich um einen 29 Jahre alten US-Bürger afghanischer Abstammung, der laut Polizei dem Anführer der Extremisten-Organisation Islamischer Staat Treue gelobte.

  • Bei dem Massaker im US-Bundesstaat Florida wurden am Wochenende 50 Menschen getötet, darunter Mateen. Der IS bekannte sich zu dem Angriff auf den vor allem von Homosexuellen besuchten Club.

Obama: Attentäter nicht von IS gesteuert
18:25 Uhr

AfD will 100.000 Bücher über den Islam verteilen

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Björn Höcke, Chef der AfD in Thüringen. (Foto: dpa)

Die AfD-Landtagsfraktion in Thüringen will demnächst 100.000 Exemplare eines in Eigenregie verfassten Buches über den Islam verteilen.

  • "Das Buch erklärt auch, warum der Islam keine reine Religion wie das Christentum ist", heißt es in einer Einladung zur Präsentation des Taschenbuchs "Der Islam. Fakten und Argumente".

  • "Ich weiß nichts von diesem Buch, das ist Sache der Thüringer", sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Alexander Gauland. Parteisprecher Christian Lüth erklärte, das Buch sei nicht mit Finanzmitteln der Bundespartei gedruckt worden.

AfD will 100.000 Bücher über den Islam verteilen
17:51 Uhr

Motorschaden - Kleinflugzeug landet auf der A2

Ja, so etwas passiert also nicht nur im Kino: In Ostwestfalen ist ein Kleinflugzeug auf einer Autobahn gelandet, nachdem es einen Motorschaden hatte. Ein 66-jähriger Pilot aus Basel brachte die Maschine auf der A2 in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh herunter. Ganz glatt ging die halsbrecherische Aktion nicht. Das Flugzeug touchierte einen Lastwagen und drehte sich. Er selbst überlebte aber.

Motorschaden - Kleinflugzeug landet auf der A2
17:38 Uhr

Irakische Armee nimmt 500 IS-Mitglieder fest

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Am 23. Mai hatte die irakische Armee mit der Rückeroberung Falludschas begonnen. (Foto: REUTERS)

Irakische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben mehr als 500 mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat festgenommen.

  • Die Verdächtigen mischten sich demnach unter Zivilisten, die in den vergangenen zwei Wochen aus der Stadt Falludscha flohen. Hadi Rsajedsch, der Polizeichef der Provinz Anbar, in der sich Falludscha befindet, sagte, viele der mutmaßlichen IS-Mitglieder hätten gefälschte Papiere bei sich gehabt.

  • Irakische Soldaten hatten in den vergangenen Tagen den Süden der vom IS kontrollierten Stadt erobert, Ziel ist die vollständige Einnahme der Stadt.

  • Am Samstag hatte die Armee im Südwesten Falludschas einen Korridor geöffnet, über den sich tausende Zivilisten in Richtung Flüchtlingslager der von Schiiten dominierten Regierung absetzten.

  • Schätzungen zufolge hielten sich noch zwischen 1000 und 2500 IS-Kämpfer in Falludscha auf.

Irakische Armee nimmt 500 IS-Mitglieder fest
17:18 Uhr

Bundeswehr lässt Kinder an Schnellfeuerwaffen

Am sogenannten Tag der Bundeswehr haben Soldaten im baden-württembergischen Stetten Kinder mit ungeladenen Handwaffen hantieren lassen. Das zeigen Fotos der Deutschen Friedensgesellschaft.

  • Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte am Montag in Berlin: "Sollte sich dieses bewahrheiten, wäre es ein eindeutiger Verstoß gegen bestehende Vorschriften der Bundeswehr." Danach ist Kindern und Jugendlichen unter 18 der Zugang zu Waffen und Munition nicht erlaubt. Die beteiligten Soldaten müssen möglicherweise mit Disziplinarmaßnahmen rechnen.

  • Am Tag der Bundeswehr am vergangenen Samstag hatte sich die Bundeswehr bundesweit an 16 Standorten präsentiert - darunter auch in Stetten. Auf den Fotos sind kleine Kinder zu sehen, die unter anderem mit einem G36-Gewehr, einer P8-Pistole oder einer Maschinenpistole MP7 hantieren.

Diese Aufnahmen sorgen für Ärger:

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(Foto: Thomas Mickan / DFG-VK)
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(Foto: DFG-VK)
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(Foto: DFG-VK)

Mehr erfahren Sie hier.

Bundeswehr lässt Kinder an Schnellfeuerwaffen
16:54 Uhr

"Lauf, Schwarzer!" - Mann schießt auf Passanten

Unter dem Ruf "Lauf, Schwarzer!" hat ein Unbekannter in Stuttgart mit einer Schreckschusswaffe auf einen dunkelhäutigen Passanten geschossen.

  • Die Schüsse wurden in der Innenstadt aus einem fahrenden Kleinwagen gefeuert, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten gehen von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Der attackierte 21-Jährige floh, das Auto fuhr davon.

  • Im Wagen saßen nach Polizeiangaben zwei Männer mit Deutschlandtrikots. Alarmierte Beamte fanden bei einer Suche kurze Zeit später mehrere Platzpatronenhülsen.

"Lauf, Schwarzer!" - Mann schießt auf Passanten
16:31 Uhr

Tödliche Bären-Attacken häufen sich in Japans Norden

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In Japan sind unter anderem Schwarzbären heimisch. (Foto: imago/Westend61)

Eine Serie tödlicher Bären-Angriffe beunruhigt die Bevölkerung im Norden Japans. Nach Angaben der Behörden wurde eine 74-jährige Frau tot aufgefunden, Jäger entdeckten anschließend menschliche Körperteile im Magen eines Bären. Es war bereits die vierte tödliche Bären-Attacke in der Provinz Akita seit Anfang Mai.

  • Angriffe von Bären im Norden Japans sind zwar nicht ungewöhnlich, die Attacken gehen aber selten tödlich aus: Zwischen 1979 und 2005 starben laut offiziellen Angaben nur acht Menschen durch Bären.

  • Wie örtliche Medien berichteten, häuften sich nun aber die tödlichen Angriffe. Im vergangenen Monat seien drei Menschen im Alter von 60 bis 70 Jahren von Bären getötet worden.

Tödliche Bären-Attacken häufen sich in Japans Norden
16:16 Uhr

Wieder IS-kritischer Journalist in Türkei angeschossen

In der türkischen Grenzstadt Sanliurfa ist erneut ein Anschlag auf einen syrischen Exil-Journalisten und Kritiker der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat verübt worden.

  • Zwei Unbekannte hätten von einem Motorrad aus drei Schüsse auf den Chefredakteur der arabischsprachigen Wochenzeitung "Ayn Vatan", Ahmed Abdelkader, abgegeben und seien geflüchtet, berichtete die Nachrichtenagentur Dogan. Der 33-Jährige überlebte demnach nur knapp.

  • Abdelkaders Bruder und "Ayn Vatans" ehemaliger Geschäftsführer Ibrahim Abdelkader war im Oktober gemeinsam mit einem Freund in Sanliurfa ermordet worden. Zu der Tat bekannte sich damals der IS.

  • Viele syrische Journalisten leben und arbeiten seit ihrer Flucht aus ihrer Heimat in den grenznahen türkischen Städten Sanliurfa und Gaziantep. Mehrere von ihnen wurden bereits Opfer von Mordanschlägen.

Eine ausführliche Meldung lesen Sie hier.

Wieder IS-kritischer Journalist in Türkei angeschossen
15:57 Uhr

Polizei findet millionenschweren Gaddafi-Dolch

Einen mit Edelsteinen verzierten Dolch, der dem ehemaligen lybischen Machthaber Muammar al-Gaddafi gehört haben soll, hat die türkische Polizei beschlagnahmt.

  • Die Waffe im Wert von mindestens vier Millionen Euro sei bei einer Razzia im Istanbuler Stadtteil Esenyurt gefunden worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Polizeiquellen.

  • Der jetzige Besitzer habe den Dolch für rund vier Millionen Euro erworben und für mehr als das Doppelte an einen saudischen Geschäftsmann weiterverkaufen wollen.

  • Anadolu berichtete weiter, die Polizei gehe davon aus, dass der Dolch während des Aufstands in Libyen im Jahr 2011 aus einem der Paläste al-Gaddafis gestohlen worden war.

Polizei findet millionenschweren Gaddafi-Dolch
15:36 Uhr

Deutsche sparen weniger

Die anhaltend niedrigen Zinsen lässt die Sparmotivation der Deutschen deutlich sinken: Nur noch jeder Zweite legt regelmäßig Geld zur Seite, wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK ergab.

  • Im Jahr zuvor hatten noch 65 Prozent angegeben, regelmäßig zu sparen. Überhaupt keine Rücklagen bilden der Umfrage zufolge 14 Prozent; 2015 waren es lediglich neun Prozent.

  • Die Deutschen legen demnach nicht nur seltener, sondern insgesamt auch weniger Geld zur Seite: Ein Viertel der Befragten sparte 2015 monatlich zwischen 100 und 200 Euro. In der aktuellen Umfrage taten dies nur noch zwölf Prozent. Der Anteil derjenigen, die weniger als 100 Euro im Monat zurücklegen, stieg dagegen von 32 auf 41 Prozent. Nur die Gruppe der Sparer mit 200 Euro und mehr blieb recht konstant.

Deutsche sparen weniger
15:13 Uhr

Erneut Autobomben-Anschlag in der Türkei

Bei einem erneuten Autobombenanschlag in der Türkei sind in der Provinz Tunceli mindestens neun Menschen verletzt worden.

  • Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK habe den Anschlag vor einer Unterkunft für Justizmitarbeiter und deren Familien im Bezirk Ovacik verübt, meldete die Nachrichtenagentur DHA. Die Verletzten seien sieben Zivilisten und zwei Polizisten. Die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, drei der Opfer seien schwer verletzt worden.

  • Es ist der dritte Autobombenanschlag in der Türkei innerhalb von einer Woche. Am vergangenen Dienstag waren bei einem solchen Anschlag in der Millionenmetropole Istanbul sechs Polizisten und fünf Zivilisten getötet worden.

Erneut Autobomben-Anschlag in der Türkei
14:53 Uhr

Nato stationiert dauerhaft Bataillone in Osteuropa

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Polnische und US-amerikanische Soldaten beim kürzlich abgehaltenen Manöver "Anakonda" in Polen. (Foto: REUTERS)

Die Nato will in den drei baltischen Staaten und Polen dauerhaft jeweils ein Bataillon Soldaten stationieren.

  • Die vorgesehene Entsendung der "robusten" Verbände sei "unbefristet", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Ziel sei "ein klares Signal, dass die Nato bereit ist, alle ihre Verbündeten zu verteidigen".

  • Estland, Lettland, Litauen und Polen hatten um die Stationierung gebeten, da sie seit der Ukraine-Krise und der Annexion der Krim durch Russland ihre eigene Sicherheit bedroht sehen.

Mehr erfahren Sie hier.

Nato stationiert dauerhaft Bataillone in Osteuropa
14:34 Uhr

Geldautomaten-Knacker soll sieben Jahre in Haft

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Der Angeklagte mit seinem Anwalt (re.) vor Gericht (Foto: dpa)

Ein Dutzend Mal versuchte er, Geldautomaten in die Luft zu jagen - meist scheiterte er, doch zumindest zwei Mal machte er große Beute. Für diese Serie von Attacken muss ein 46 Jahre alter Geldautomaten-Sprenger hinter Gitter. Das Landgericht in Siegen verkündete das Urteil: sechs Jahre und zehn Monate wegen Diebstahls und vorsätzlichen Herbeiführens einer Sprengstoff-Explosion.

  • Der Angeklagte nahm den Urteilsspruch mit einem Kopfnicken zur Kenntnis. Überraschend war das Urteil nicht, hatte sich der Mann doch zum Auftakt des Prozesses mit dem Gericht verständigt. Als Gegenleistung für ein Geständnis sollte er zu höchstens rund sieben Jahren verurteilt werden.

  • Der Mann habe versucht, möglichst niemanden zu verletzen, davon zeigte sich die Kammer überzeugt. "Er hat möglichst wenig Gas genutzt, wenn Menschen in der Nähe waren", sagte die Richterin.

  • Nach der dritten Tat mit einer Beute habe er keinen Weg zurück ins bürgerliche Leben gesehen und sei untergetaucht. "Er hat im Auto geschlafen, hatte keine Krankenversicherung mehr", sagte die Richterin. Am Ende sei er offensichtlich froh gewesen, festgenommen worden zu sein.

Geldautomaten-Knacker soll sieben Jahre in Haft
14:16 Uhr

Schichtwechsel

[kein Linktext vorhanden]Hallo zusammen! Benjamin Konietzny übernimmt die Spätschicht. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen mich bei Twitter oder per Mail unter

benjamin.konietzny (at) nama.de

Schichtwechsel
14:08 Uhr

Deutsche fremdeln mit Fingerabdrücken zum Einloggen

Was wäre das nicht schön - ein Leben, ohne sich Dutzende Passwörter merken zu müssen. Es gibt da ja eigentlich Lösungen dafür. Aber:

  • Augenscans, Stimmprofile und Fingerabdrücke zum Einloggen in Onlinedienste lehnen die Deutschen überwiegend ab, wie eine YouGov-Umfrage ergab.

  • Rund zwei Drittel schätzt demnach den Einsatz biometrischer Authentifizierungsmerkmale als bedenklich ein.

  • Ein Drittel hält die Technik für nicht ausgereift genug, 36 Prozent befürchten, dass der Login bei einer Fehlfunktion nicht mehr möglich ist. Nur ein Zehntel der Befragten findet das biometrische Verfahren besser als die bisherige Passworteingabe; acht Prozent sehen das Sammeln der biometrischen Daten unkritisch.

Deutsche fremdeln mit Fingerabdrücken zum Einloggen
13:40 Uhr

IS verschanzt sich in Sirte in hohen Gebäuden

Offenbar bereitet sich der IS im libyschen Sirte auf einen Straßenkampf gegen die Regierungskräfte vor:

  • Die Dschihadisten verschanzten sich in den höchsten Gebäuden der Küstenstadt, sagte Ahmed Ruiati, Sprecher der Truppen, die sich der neuen Einheitsregierung in Tripolis angeschlossen haben.

  • Die Dschihadisten seien umstellt. Die Extremisten kontrollierten nur noch ein Gebiet von weniger als zehn Kilometern.

  • Letzte Schätzungen gingen von Tausenden IS-Kämpfern in dem Gebiet in und um die Stadt aus. Die Region galt als sichere Rückzugszone für Kader aus dem IS-Kerngebiet in Syrien und dem Irak.

IS verschanzt sich in Sirte in hohen Gebäuden
12:41 Uhr

Dreijähriger mopst Auto von Opa

Da staunt der Opa nicht schlecht: Ein Mann schaut im baden-württembergischen Hambrücken aus dem Fenster. Und was sieht er da?

  • Da rollt sein Auto vorbei. Am Steuer: sein dreijähriger Enkel.

  • Der hatte sich offenbar den Schlüssel von Opa gekrallt, die Zentralverriegelung betätigt und sich mit dem Fuß auf die Kupplung gestellt. Und ab geht die Fahrt!

  • Die "Spritztour" endete an der Kühlerhaube eines auf der Straße vorüberfahrenden Autos. Gottlob ist niemandem etwas passiert.

Die Polizeisprecherin ulkt: "Wenn der Kleine alles andere auch so schnell erlernt, dann hat er eine gute Zukunft vor sich."

Dreijähriger mopst Auto von Opa
12:28 Uhr

Viele Eltern wollen einzigartigen Namen fürs Baby

Der eigene Nachwuchs ist für Eltern immer etwas ganz Einzigartiges. Und das wollen sie dann oft auch mit dem Namen des Kindes symbolisieren:

  • Rund ein Fünftel der Eltern achtet laut einer Umfrage von "Baby und Familie" darauf, dass der Name möglichst einzigartig und eher selten ist.

  • 18,5 Prozent wollen, dass der Name eine interessante Bedeutung hat. 12,6 Prozent legen Wert darauf, dass der Name auch international gut auszusprechen ist.

  • Ein Viertel der Befragte achtet darauf, dass der Name nicht mit Vorurteilen belegt ist, bestimmten gesellschaftlichen Schichten zugeordnet wird oder man über ihn lacht.

Und Sie? Was finden Sie?

Viele Eltern wollen einzigartigen Namen fürs Baby
12:04 Uhr

Frau nach Vergewaltigung in Katar verurteilt

Eine 22-jährige Niederländerin muss Katar sofort verlassen und zusätzlich zu einer Bewährungsstrafe eine Geldbuße bezahlen. Sie hat sich der Straftat des außerehelichen Geschlechtsverkehrs schuldig gemacht. Dabei war es die Frau selbst, die sich an die Polizei wandte:

  • Nach eigener Aussage wachte Laura B. mit zerrissenen Kleidern in einer fremden Wohnung auf.

  • Sie ging zur Polizei und zeigte einen niederländischen Reporter an. Er soll sie vergewaltigt haben.

  • In Katar ist außerehelicher Sex strafbar - auch wenn es sich um eine Vergewaltigung gehandelt hat.

Der niederländische Reporter, der die Vorwürfe bestritt, wurde auch verurteilt: zu 140 Peitschenhieben.

Frau nach Vergewaltigung in Katar verurteilt
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:56 Uhr

Insolvenzverwalter findet Käufer für Lübecker Flughafen

Dem chinesischen Besitzer Chen Yongqiang wurde es im Herbst 2015 zu bunt, er drehte dem Regionalflughafen Lübeck-Blankensee einfach den Geldhahn zu. Folge: Insolvenz. Und jetzt?

  • Hat der Insolvenzverwalter Klaus Pannen einen Käufer gefunden. Seinen Namen gab Pannen aber nicht bekannt.

  • Die dpa will erfahren haben, dass es sich um den Lübecker Unternehmer Winfried Stöcker handelt.

  • Lübeck-Blankensee hat wie viele Regionalflughäfen ein Auslastungsproblem.

Insolvenzverwalter findet Käufer für Lübecker Flughafen
11:32 Uhr

21-Jähriger schießt mit Luftgewehr auf Flüchtlinge

Dieser Fall hat im niedersächsischen Lingen den Staatsschutz auf den Plan gerufen:

  • Ein 21-Jähriger schoss mit einem Luftgewehr vom Fenster seiner Wohnung aus auf ein benachbartes Flüchtlingsheim.

  • Dabei verletzte er ein fünf Jahre altes Kind und einen 18-Jährigen leicht.

  • Ein Zeuge meldete den Schützen bei der Polizei, die Beamten nahmen Waffe und Munition mit.

21-Jähriger schießt mit Luftgewehr auf Flüchtlinge
11:20 Uhr

Depressionen: Pistorius "nicht in der Lage auszusagen"

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(Foto: AP)

Im Prozess gegen Oscar Pistorius geht es um das Strafmaß für das Urteil wegen Totschlags. Der Sprinter selbst will nicht erneut aussagen:

  • Zu Beginn des Prozesstags sagte ein Psychologe: "Er hat Zeichen von posttraumatischer Belastungsstörung, Angststörung und Depressionen gezeigt. Er ist aktuell nicht in der Lage auszusagen. Sein Zustand ist ernst."

  • Rechtsexperten hatten damit gerechnet, dass Pistorius Reue zeigt, um die Entscheidung positiv zu beeinflussen.

  • In dem Berufungsverfahren wurde entschieden, dass Pistorius in "krimineller Absicht" gehandelt habe. Damit handelt es sich nach südafrikanischem Recht um Totschlag. Mindeststrafe dafür sind 15 Jahre Haft.

Depressionen: Pistorius "nicht in der Lage auszusagen"
10:58 Uhr

"Tiiiiina!" - Gummis kaufen beschämt noch immer viele

"Tiiiiiina! Wat kosten die Kondoooome?" Fast jeder kennt wohl den mittlerweile legendären Spot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, mit der Anfang der 90er für den Erwerb und Gebrauch von Kondomen geworben wurde:

Gewirkt hat er aber wohl nur bedingt:

  • Wie eine Umfrage im Auftrag des Verbandes der Privaten Krankenversicherung ergab, ist es fast jedem fünften Deutschen noch immer peinlich, im Supermarkt Präservative zu erstehen.

  • Bei den 18- bis 24-Jährigen ist dies sogar noch fast jedem Zweiten unangenehm.

  • Knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gab an, dass sie Angst haben, sich beim Sex mit neuen oder wechselnden Partnern mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken.

Damit sich das ändert, gibt es jetzt auch eine Neuauflage des Supermarkt-Films:

Und Sie? Genieren Sie sich auch beim Kondomekauf?

"Tiiiiina!" - Gummis kaufen beschämt noch immer viele
10:47 Uhr

In bayerischem Flutgebiet beginnt die Schule wieder

Fast zwei Wochen ist es her, dass sich die Wassermassen durch das niederbayerische Simbach am Inn frästen. Jetzt kehrt ein Stück Normalität zurück:

  • Die Kinder des Ortes sind am Morgen wieder zur Schule gegangen.

  • Seit der Katastrophe am 1. Juni war der Unterricht in den örtlichen Schulen ausgefallen. Grund: Die Straße, die zu den Schulen führte, war zerstört. Busse konnten sie nicht anfahren.

  • "Von einem Ersatzhalteplatz müssen die Schüler nun etwa 300 Meter bis zum Schulzentrum laufen. Die Jüngeren werden von Schülerlotsen begleitet", sagte Bürgermeister Klaus Schmid von der CSU.

In bayerischem Flutgebiet beginnt die Schule wieder
10:28 Uhr

Abu Sayyaf ermordet offenbar weitere kanadische Geisel

Offenbar hat die Terrororganisation eine der kanadischen Geiseln ermordet, die sie seit Monaten gefangen hält:

  • Der "Inquirer" berichtet unter Berufung auf einen Abu-Sayyaf-Sprecher, Robert Hall sei tot.

  • Den Mord begingen die Terroristen offenbar als Reaktion darauf, dass ein Ultimatum für eine Lösegeldzahlung verstrichen sei.

  • Philippinische Sicherheitskräfte konnten den Tod Halls noch nicht bestätigen. Der Abu-Sayyaf-Sprecher sagte, Halls Leiche werde im Laufe des Tages in der Stadt Jolo zu finden sein.

Abu Sayyaf ermordet offenbar weitere kanadische Geisel
10:05 Uhr

Tierschützer prangern Walfang in Norwegen an

Die Organisationen Pro Wildlife, OceanCare und Animal Welfare Institute (AWI) werfen der norwegischen Regierung vor, den Walfang systematisch zu fördern, um eine sterbende Industrie am Leben zu halten. In dem Bericht "Frozen in Time" heißt es:

  • In den vergangenen beiden Jahren habe Norwegen mehr Wale getötet als Japan und Island zusammen.

  • Norwegen untergrabe das kommerzielle Walfangmoratorium der Internationalen Walfangkommission (IWC) kontinuierlich und fördere den Export von Walfleisch und Walprodukten.

  • Das norwegische Fischereiministerium widersprach den Vorwürfen: "Wir haben der Entscheidung juristisch widersprochen und sind daher nicht daran gebunden", hieß es in einer E-Mail an die Deutsche Presse-Agentur.

Tierschützer prangern Walfang in Norwegen an
09:45 Uhr

Griechische Polizei räumt wilde Flüchtlingscamps

Nachdem das Flüchtlingscamp von Idomeni geräumt wurde, haben sich die Menschen in neuen improvisierten Lagern im Norden Griechenlands zusammengetan. Unser Kollege Julian Vetten hat uns gerade noch einen Text von dort geschrieben. Doch auch diese Provisorien müssen nun weichen:

  • Die Polizei beginnt am Morgen mit der Räumung von zwei solchen Camps in der Nähe von Polikastro.

  • Zunächst wollen die Beamten die rund 3000 Menschen zum freiwilligen Abzug bewegen.

  • Die Aussichten, dass das klappt, sind schlecht: Schließlich handelt es sich um jene Menschen, die bei der Auflösung des Camps in Idomeni noch einer Umsiedlung in ein staatliches Auffanglager widersetzt hatten.

Griechische Polizei räumt wilde Flüchtlingscamps
09:30 Uhr

Wie haben Sie den Ausfall der Telekom erlebt?

Sind Sie Kunde der Telekom? Dann standen Sie vielleicht auch am Samstagmorgen mit der Anzeige "Kein Netz" im Display Ihres Handys da. Klar scheint: Es war nicht das Netz als solches, das gestört war, sondern eine Datenbank im Zentralrechner der Telekom.

Wie sind Ihre Erfahrungen vom Wochenende?

Wie haben Sie den Ausfall der Telekom erlebt?
09:11 Uhr

Behörden machen Scharia-konforme Airline dicht

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(Foto: picture alliance / dpa)

Rayani Air muss nun endgültig den Betrieb einstellen:

  • Nach intensiver Untersuchung von Verwaltungs- und Sicherheitsfragen muss die erste Fluggesellschaft, die an den Regeln des islamischen Rechts ausgerichtet ist, in Malaysia aufgeben. Die malaysische Luftverkehrsbehörde entzog ihr die Lizenz.

  • Sowohl Passagiere als auch die Regierung hatten sich zuvor über Verspätungen und kurzfristige Flugstreichungen beschwert.

  • Rayani Air hatte erst im Dezember den Betrieb aufgenommen. An Bord der zwei Boeings gab es Stewardessen mit Hidschab, das Essen war halal, Alkohol gab es nicht.

Behörden machen Scharia-konforme Airline dicht
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:51 Uhr

Özdemir trotzt Morddrohungen

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(Foto: dpa)

Grünen-Chef Cem Özdemir steht nach massiven Anfeindungen wegen seines Engagements für die Armenien-Resolution mittlerweile unter Polizeischutz. Es hat Morddrohungen gegen ihn und andere türkischstämmige Bundestagsabgeordnete gegeben. Özdemir gibt sich davon jedoch unbeeindruckt:

  • "Fanatiker gibt es leider in allen Nationen. Wichtig ist, dass wir uns davon nicht leiten lassen", sagte er der ARD.

  • "Die meisten, die sich da ärgern oder unflätiges Zeug von sich geben, haben den Beschluss nicht gelesen und meine Rede nie gehört. Wir reden ja vor allem von der deutschen Mitverantwortung, das kann uns niemand verbieten, auch nicht ein türkischer Staatspräsident."

  • "Die Visa-Gespräche gehen ganz normal weiter. Wenn die Türkei die Voraussetzungen erfüllt, dann muss der Visumzwang aufgehoben werden. Wir halten unsere Versprechen und hoffen, dass andere das auch tun."

Özdemir trotzt Morddrohungen
08:38 Uhr

Atommächte möbeln ihre Bestände auf

Ein Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri zeigt: Mit der globalen nuklearen Abrüstung ist es nicht weit her.

  • "Trotz der anhaltenden Verringerung der Waffenanzahl bleiben die Aussichten auf echte Fortschritte in Richtung atomare Abrüstung düster", sagt Sipri-Experte Shannon Kile. 2016 sind es "nur" noch 15.400 atomare Sprengköpfe (2015: 15.850).

  • Denn: Die großen Atommächte USA und Russland, die über 90 Prozent aller Atomwaffen halten, investieren Milliarden in die Modernisierung ihrer Bestände.

  • Neben den Modernisierungsmaßnahmen der beiden Großen gibt es auch Länder, die weiter aufrüsten: Indien und Pakistan.

Atommächte möbeln ihre Bestände auf
08:22 Uhr

Dieb bei Nickerchen in gestohlenem Wagen geweckt

Kennen Sie das? Mit einem Mal übermannt einen diese bleierne Müdigkeit! So ist es auch einem Autodieb in Sachsen-Anhalt ergangen:

  • Am Sonntagmorgen drang ein Mann in ein Haus ein und mopste die Autoschlüssel.

  • Mit dem gestohlenen Fahrzeug machte er sich auf und davon.

  • Auf dem Gelände einer Tankstelle nahm die Polizei den Kleinkriminellen hoch: Er hatte den Wagen dort abgestellt und sich zu einem kurzen Schläfchen hingelegt.

Dieb bei Nickerchen in gestohlenem Wagen geweckt
08:10 Uhr

Sony spendiert der Playstation 4 eine Auffrischung

Konsolenfreunde, aufgepasst!

  • Sony wird seiner Spielekonsole Playstation 4 in einer aufgefrischten Version bessere Grafik und Unterstützung für schärfere Ultra-HD-Bilder verpassen.

  • Das bestätigte das Unternehmen der "Financial Times".

  • Wann die aktualisierte Version auf den Markt kommen soll, ist aber noch unklar.

Sony spendiert der Playstation 4 eine Auffrischung
07:57 Uhr

Ronald Schill soll bei Nacktkuppelshow mitmachen

Seine Nacktauftritte bei "Promi Big Brother" sind berüchtigt. Jetzt macht sich der zeigefreudige Ronald Schill angeblich erneut frei:

  • Der 57-Jährige nimmt laut "Bild"-Zeitung an der RTL-Show "Adam sucht Eva" teil.

  • Das Konzept der Sendung: Nackte Menschen suchen auf einer einsamen Südseeinsel ihr Glück.

Was wir dort zu sehen bekommen?

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(Foto: picture alliance / dpa)

Ronald Schill soll bei Nacktkuppelshow mitmachen
07:30 Uhr

Lammert ist Umgang mit Kolonialmassakern "peinlich"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hält dem Bundestag vor: Wer sich, wie mit der Armenien-Resolution geschehen, derart deutlich zu Gräueltaten im Osmanischen Reich äußert, sollte erst einmal vor der eigenen Türe kehren. Dabei nimmt er explizit Bezug zu den Verbrechen Deutscher in der früheren Kolonie Südwest-Afrika. Bundestagspräsident Norbert Lammert äußert sich nun dazu:

  • Der CDU-Politiker bedauert, dass es hier tatsächlich politische Versäumnisse gegeben hat.

  • Dass es dazu keine "unmissverständliche Erklärung auf deutscher Seite gibt, finde ich bedauerlich und im Kontext der jüngeren Auseinandersetzungen auch ein bisschen peinlich", sagte Lammert dem ZDF.

  • Er verwies jedoch darauf, dass Deutschland und Namibia an der Aufarbeitung der Taten von damals sind. "Ich habe die begründete Zuversicht, dass wir hier in absehbarer Zeit zu einem Ergebnis kommen", sagte er. Dazu werde dann auch "eine Erklärung des Bundestags zu den damaligen Ereignissen" gehören.

Deutsche Truppen hatten 1904 Aufstände von Einheimischen brutal niedergeschlagen. 60.000 Herero und 10.000 Nama wurden dabei getötet.

Lammert ist Umgang mit Kolonialmassakern "peinlich"
07:15 Uhr

World Trade Center erstrahlt in Regenbogenfarben

In New York zeigen sie ihre Solidarität mit den Opfern des Massakers in einem Schwulenclub in Orlando so:

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Mast des One World Trade Centers (Foto: dpa)

World Trade Center erstrahlt in Regenbogenfarben
06:59 Uhr

Jörg Wontorra trennt sich von Gattin Heike

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Aus und vorbei: Heike und Jörg machen jetzt wieder ihr eigenes Ding. (Foto: imago/Sven Simon)

Als Sportmoderator ist Jörg Wontorra Millionen Menschen bekannt. In der Liebe bringt ihm das aber kein Glück:

  • Seine dritte Ehe mit der 47-jährigen Heike ist gescheitert - schon nach drei Jahren.

  • Der "Bild"-Zeitung sagte der 67-Jährige: "Unsere weiteren Lebenspläne haben sich so unterschiedlich entwickelt, dass wir zu dem Entschluss gekommen sind, künftig eigene Wege zu gehen."

  • Dabei ging alles so stürmisch los: Wontorra lernte Heike auf einer Sportgala kennen. Noch am selben Abend sagte er zu ihr: "Sie sind meine nächste Frau!"

Jörg Wontorra trennt sich von Gattin Heike
06:45 Uhr

Petry mosert über parteiinterne Kritiker

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Wünscht sich mehr Rückhalt: Frauke Petry (Foto: REUTERS)

Der AfD-Chefin wird es zu bunt:

  • Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, hat Frauke Petry eine wütenden Mail an die Landeschefs ihrer Partei geschickt.

  • Darin beklagt sie mangelnden Zusammenhalt in der AfD. Querschüsse von Kritikern bezeichnet sich demnach als "ernste Fußfessel für die bevorstehenden Wahlkämpfe".

  • Immer wieder gerät Petry ins Visier ihrer Parteifreunde. Sie soll sich auch darüber geärgert haben, dass es wiederholt zu Indiskretionen über Parteiinterna gekommen ist.

Petry mosert über parteiinterne Kritiker
06:30 Uhr

Retter bewahren mehr als 2500 Menschen vor dem Tod

Im Mittelmeer spielten sich am Wochenende wieder Dramen ab:

  • Bei rund 20 Einsätzen vor der Küste Sizilien wurden mehr als 2500 Bootsflüchtlinge gerettet. Auf einem der Boote fanden die Retter eine Leiche.

  • Beteiligt an den Einsätzen waren italienische Marine, die Küstenwache sowie internationale Hilfsorganisationen.

  • Dass sich derzeit wieder so viele Menschen auf die gefährliche Überfahrt machen, liegt an der Schließung der Westbalkanroute sowie am milden Wetter.

Retter bewahren mehr als 2500 Menschen vor dem Tod
06:22 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

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(Foto: dpa)

Auch in dieser Wetterwoche dominieren bei uns vorerst einmal die Tiefdruckgebiete und sorgen für wechselhafte bis wolkige Aussichten. Somit ist es heute nur im äußersten Nordosten am ehesten mal freundlich und meistens trocken. Ansonsten überwiegen die Wolken mit Regengüssen, die zum Teil kräftig und von Gewittern begleitet sein können. Die Temperaturen erreichen im Bergland sowie im Norden oft 14 bis 18 Grad. Im übrigen Land werden es 18 bis 22 Grad. Bei einem schwachen bis mäßigen Wind bleibt es nach wie vor recht schwül. Und auch danach bleibt es leider eher durchwachsen, teils gewittrig bei Tageshöchstwerten um die 20 Grad.

Das Wetter mit Björn Alexander
06:13 Uhr

Das wird heute wichtig

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Liebe Leser, ab heute kommt wirklich niemand mehr an der Fußball-EM in Frankreich vorbei. Nach Hooligan-Krawallen und ersten Partien in den anderen Gruppen sind seit gestern abend auch die deutschen Kicker in den Kampf um den Pokal eingestiegen. Was es dazu zu sagen gibt? Erstens: Keeper Manuel Neuer war weltklasse. Zweitens: Deutschland hat gewonnen. Drittens: Es gibt noch Verbesserungspotenzial. Viertens: Alles, aber wirklich auch alles Weitere lesen Sie im EM-Tag des Kollegen Christoph Rieke.

Und sonst so?

  • In den USA laufen die Ermittlungen zu dem Anschlag auf einen Schwulen-Club in Orlando.

  • Kanzlerin Merkel ist noch immer in China. Es stehen deutsch-chinesische Regierungskonsultationen an.

  • Frankreichs Senat berät die hochumstrittene Arbeitsmarktreform, die seit Monaten heftige Proteste verursacht.

  • In Pretoria berät ein Gericht über das Strafmaß für den Sprinter Oscar Pistorius. In einem Berufungsprozess lautete das Urteil auf Totschlag. Es sind mindestens 15 Jahre Haft zu erwarten.

  • Kurz noch das EM-Progamm von heute: 15 Uhr Spanien - Tschechien, 18 Uhr Irland - Schweden, 21 Uhr Belgien - Italien.

Das wird heute wichtig
05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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