Der Tag
15. Juni 2015
imageHeute mit Johannes Graf und Jürgen Wutschke
Zum Archiv
22:40 Uhr

Das war Montag, der 15. Juni 2015

Und? Gut in die Woche gekommen? Alle 50-Euro-Fragen des Tages gewusst? Vor dem Zubettgehen noch schnell eine kleine Übersicht, was Sie heute am meisten interessiert hat:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

Das war Montag, der 15. Juni 2015
22:10 Uhr

WWM: Studentin scheitert an 50-Euro-Frage

Erstmals ist in der Geschichte der RTL-Show "Wer wird Millionär?" ist nach Senderangaben ein Gast bei der allerersten Frage rausgeflogen. Eine 20-jährige Studentin aus Aachen scheiterte bei Günther Jauch innerhalb von 45 Sekunden und fuhr mit null Euro und vier unbenutzten Jokern nach Hause - so etwas gab es nach RTL-Angaben noch nie in den anderthalb Jahrzehnten seit Bestehen des Quotenrenners.

Vor Millionen von Fernsehzuschauern wurde die 20-jährige Modedesignstudentin aus Aachen mit folgender 50-Euro-Frage konfrontiert: "Seit jeher haben die meisten ...? A: Dober Männer, B: Cocker Spaniels, C: Schäfer Hunde, D: Riesen Schnauzer" (richtige Antwort C: Schäfer Hunde).

Nach einigen Hin-und-her entschied sich die 20-Jährige für D. Ihr schnelles Aus kommentierte die Kandidatin mit den Worten: "Schnell, aber schön und ich bin um eine Erfahrung reicher."

WWM: Studentin scheitert an 50-Euro-Frage
21:31 Uhr

Neid lässt nur vier Startplätze in DFB-Elf unverändert

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(Foto: picture alliance / dpa)

Im letzten Vorrundenspiel bei der Frauenfußball-WM in Kanada schüttelt Bundestrainerin Silvia Neid kräftig die Startelf durch. Gegen Thailand geht die Elf auf sieben Positionen verändert ins Match. Allein Dzsenifer Marozsan, Nadine Angerer, Annike Krahn und Celia Sasic standen auch im vorhergehenden Spiel gegen Norwegen von beginn an auf dem Platz.

Im defensiven Mittelfeld beginnen die zuletzt angeschlagene Melanie Leupolz und Melanie Behringer. Die Abwehr wurde mit den beiden Außenverteidigerinnen Bianca Schmidt und Jennifer Cramer sowie Innenverteidigerin Babett Peter gleich auf drei Positionen umbesetzt. Neben Marozsan, die in die Offensivzentrale vorrutscht, besetzen Lena Lotzen und Sara Däbritz die Außenpositionen. Anpfiff ist um 22.00 Uhr MESZ.

Neid lässt nur vier Startplätze in DFB-Elf unverändert
21:18 Uhr

Der Gamer murrt - Microsoft spurt

Microsoft lässt auf seiner neuen Spielekonsole Xbox One auch Titel des Vorgängermodells Xbox 360 nutzbar machen. Zunächst soll das zu Weihnachten mit rund 100 Spielen gehen, weitere sollen folgen, wie Microsoft auf der Spielemesse E3 in Los Angeles ankündigte.

Spiele der Xbox 360 waren ursprünglich nicht mit der vor rund eineinhalb Jahren gestarteten neuen Konsole kompatibel, was bei Nutzern auf Kritik stieß. Microsoft demonstrierte zudem eine Version des Spiels "Minecraft", das sich mit der Datenbrille HoloLens erleben lässt. (dpa)

Der Gamer murrt - Microsoft spurt
20:35 Uhr

Der dritte Bush - Jeb will Amerika reparieren

Lange hat es gedauert - nun ist es soweit. In wenigen wird der Republikaner Jeb Bush seine Präsidentschaftskandidatur verkünden. Er wolle als Präsident "Amerika reparieren", heißt es in seiner vorab veröffentlichten rede. "Ich weiß, dass ich es reparieren kann".

In Miami wird Bush vor seine Anhänger treten. "Wir werden die Zukunft in diesem Land wieder in die Hand nehmen." Er wird als elfter Republikaner seinen Hut in den Ring werfen. Sollte er das Rennen gewinnen, wäre er nach seinem Vater und seinem Bruder der dritte Bush im Weißen Haus.

Der dritte Bush - Jeb will Amerika reparieren
20:17 Uhr

Airbus baut Hunderte Micro-Satelliten

Hunderte Micro-Satelliten sollen künftig für eine weltumspannende Internetversorgung sorgen. Und mittendrin in dem Vorhaben ist das Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space. Es wird mehr als 900 Kleinsatelliten bauen. Auftraggeber ist OneWeb - ein Kommunikations-Start-up mit prominenten Unterstützern.

  • Die ersten Satelliten werden demnach in Toulouse entwickelt und hergestellt. D

  • ie Serienproduktion wandert dann in die USA.

  • Jeder Satellit soll weniger als 150 Kilogramm wiegen.

  • Sie werden ab 2018 im niedrigen Erdorbit positioniert werden.

  • An dem Projekt sind die Virgin Group von Richard Branson und der Chipkonzern Qualcomm beteiligt.

Airbus baut Hunderte Micro-Satelliten
19:02 Uhr

Pfusch durch Schwarzarbeit - Pech gehabt!

Neues Dach am Fiskus vorbei? Das Bad mal eben nach Feierabend von "empfohlenen" Handwerkern machen lassen? Dann könnte folgendes Urteil interessant sein: Pfuscht ein Schwarzarbeiter, muss dieser seine Bezahlung nicht wieder rausrücken. Oder umgekehrt: Der "Auftraggeber" hat Pech gehabt. Denn nach Ansicht des Bundesgerichtshofs (BGH) ist Schwarzarbeit gesetzlich verboten.

Im konkreten Fall (Az.: VII ZR 216/14) hatte ein Privatmann für Dachausbauarbeiten schwarz 10.000 Euro bezahlt. Wegen Mängeln wollte er hinterher 8300 Euro zurück. Vor dem Oberlandesgericht Celle bekam er recht. Doch dieses Urteil hob der BGH nun auf. Die effektive Bekämpfung von Schwarzarbeit lasse anderes nicht zu. Damit blieb des Gericht seiner harten Linie zur Schwarzarbeit treu.

Pfusch durch Schwarzarbeit - Pech gehabt!
17:46 Uhr

Migranten überweisen 100 Milliarden Euro

Migranten in reicheren Ländern in Europa schicken laut einer UN-Studie jährlich mehr als 109 Milliarden Dollar (97 Milliarden Euro) zurück in ihre Heimatländer. Damit unterstützten die etwa 50 Millionen Einwanderer im vergangenen Jahr das Leben von 150 Millionen Menschen weltweit, heißt es in einer Studie des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD).

  • Ein Einwanderer überweise zwischen 1500 und 3200 Dollar pro Jahr nach Hause.

  • Zu den Ländern, von denen am meisten geschickt wird, zählen der Studie zufolge Russland (20,6 Mrd. Dollar), Großbritannien (17,1 Mrd.), Deutschland (14 Mrd.) und Italien (10,4 Mrd. Dollar).

  • Auf der Empfängerseite stünden unter anderem die Ukraine, Polen und Rumänien.

  • Zu den Hauptzielen außerhalb Europas gehörten Nigeria, China, Marokko und Indien.

Migranten überweisen 100 Milliarden Euro
17:38 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:43 Uhr

Neues von den Hummels: Mats heiratet Cathy

Weltmeister? Check! Nicht abgestiegen? Check! Hochzeit? Auch Check! Dortmunds Fußball-Weltmeister Mats Hummels ist unter der Haube. In München heiratete der 26-Jährige seine Freundin Cathy. Beide feierten im Hotel Bayerischer Hof.

  • Infos für Frauen: Cathy trug einem Medienbericht zufolge ein weißes oder cremefarbenes ärmelloses Kleid mit augenscheinlich Blumenapplikationen. Er trug einen beigen Anzug mit gelber Fliege.

  • Infos für Männer: Das Paar fuhr im Mercedes-Oldtimer vor.

  • Infos für alle: Es hat geregnet.

Neues von den Hummels: Mats heiratet Cathy
16:12 Uhr

Pub-Besitzer danken Magna Carta - fürs Biermaß

Wie Sie sicherlich wissen, gilt die am 15. Juni 1215 unterzeichnete Magna Carta als Grundstein der parlamentarischen Demokratie in Großbritannien. Sie regelt, dass niemand über dem Gesetz stehe - auch nicht der König. In Teilen ist sie bis heute in Kraft und gilt neben der Bill of Rights von 1689 als eines der wichtigsten Verfassungsdokumente des Königreichs.

Aber wissen Sie auch dies? Absatz 35 der Charta (englisch: Carta) setzt ein einheitliches Biermaß für das Königreich fest, das "London Quarter" - es entsprach zwei Pints. Also hoch die Tassen! Unter dem Schlagwort #CheersBDB für "Prost Biertag Großbritannien" posteten Feiernde Bilder in sozialen Netzwerken.

Übrigens: Die britische Königsfamilie, Premierminister David Cameron, Tausende Gäste - und viele Bierliebhaber und Pub-Besitzer feiern das 800-jährige Bestehen der weltberühmten Urkunde. King John - auf Deutsch Johann Ohneland - hatte 1215 das Dokument unterzeichnet und damit die Macht der Krone eingeschränkt hatte, um den revoltierenden Adel zu beruhigen.

Pub-Besitzer danken Magna Carta - fürs Biermaß
15:43 Uhr

Biegn's ab, bittschön - Arni weist als "Terminator" den Weg

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Der "Terminator" als Navi - wer es mag. (Foto: REUTERS)

Routenhinweise mit Akzent: Arnold Schwarzenegger hat in den USA einem Navigationssystem seine Stimme geliehen - als "Terminator". Wie in der Rolle des Kampfroboters gibt er die "links"/"rechts"-Hinweise und spart dabei nicht mit Kommentaren, wie "USA Today" meldete.

"Let's hit the road", beginnt er mit österreichischem Akzent und ergänzt zuweilen: "Ich bin auf der Suche nach Sarah Connor. Begleite mich!".

Die Rolle als Maschinenmensch, der die Filmfigur Connor töten sollte, war 1984 Schwarzeneggers endgültiger Durchbruch. Der fünfte "Terminator"-Film, wieder mit dem mittlerweile knapp 68-Jährigen, soll im Juli in den USA und in Deutschland ins Kino kommen.

Biegn's ab, bittschön - Arni weist als "Terminator" den Weg
15:02 Uhr

Nachwuchs im schwedischen Königshaus

Punktlandung im schwedischen Königshaus: Noch am Wochenende nahm die hochschwangere schwedische Prinzessin Madeleine an der Hochzeit ihres Bruders Carl Philip teil. Nun hat die 33-Jährige entbunden. "Mutter und Kind geht es gut", teilte das Königshaus mit. Für die Schwester von Kronprinzessin Victoria und ihren Mann Christopher ist es nach Töchterchen Leonore das zweite Kind. Übrigens: Es ist ein Junge. Er erblickte 13.45 Uhr das Licht der Welt.

Nachwuchs im schwedischen Königshaus
14:43 Uhr

Aida bestellt zwei Kreuzfahrtschiffe in Papenburg

Milliarden-Auftrag für die Meyer Werft: Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat zwei Kreuzfahrtschiffe in Papenburg bestellt. Die Höhe des Auftrags liege im Milliardenbereich, nähere Angaben wurden dazu nicht gemacht.

  • Die Schiffe haben eine Kapazität von jeweils mehr als 2500 Kabinen.

  • Als weltweit erste Kreuzfahrtreederei werde Aida Cruises ihre neue Schiffsgeneration zu 100 Prozent mit Flüssigerdgas betreiben.

  • Die Neubauten sollen 2019 und 2020 vom Stapel laufen

  • Die Aida-Flotte umfasst dann 14 Kussmund-Schiffe - inklusive der in diesem und im kommenden Jahr in Betrieb genommenSchiffe.

Aida bestellt zwei Kreuzfahrtschiffe in Papenburg
14:23 Uhr

Erste Titel für deutsche Athleten in Baku

Am dritten Tag der umstrittenen European Games in Baku gewinnen die deutschen Athleten die ersten Goldmedaillen. Auf dem Wasser sind beiden Kanu-Asse Sebastian Brendel aus Potsdam und Max Hoff aus Essen erfolgreich.

Der 27-jährige Canadier-Olympiasieger Brendel siegte auf seiner Paradestrecke 1000 m. Über die gleiche Distanz war wenige Minuten zuvor der 32-jährige Ex-Weltmeister Hoff im Einer-Kajak erfolgreich.

Erste Titel für deutsche Athleten in Baku
13:53 Uhr

Airbus und Boeing machen Kasse in Le Bourget

Während die Besucher des Flugsalons Le Bourget in Frankreich in den Himmel starren, beugen sich die Manager von Airlines und Flugzeugherstellern über Papiere. Hier werden traditionell die dicken Geschäfte eingetütet. Heute ging es auf dem Flugfeld bei Paris wieder los. Und es gibt die ersten Abschlüsse:

  • Airbus: Saudi Arabian Airlines orderte 20 A330-300 und 30 A320. Garuda Indonesia ordert 30 A350. Der Flugzeugfinanzierer ALC nimmt einen A350 und vier A320 ab. Alles in allem macht das bis zu 15,9 Milliarden Euro. Aber - und jetzt kommt der heutige Lieblingssatz des Kollegen Benjamin Konietzny - bei Flugzeugbestellungen sind Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich.

  • Boeing: Garuda Indonesia will 20 Dreamliner 787-9 haben, außerdem 30 737 MAX 8. Qatar Airways kauft zehn 777-8X und vier 777 in der Frachtversion. Eva Airways will fünf 777 Frachter. Macht zusammen 15,3 Milliarden Dollar.

Airbus und Boeing machen Kasse in Le Bourget
13:23 Uhr

Basilika in Nantes geht in Flammen auf

Im französischen Nantes ist die Basilika Saint Donatien aus dem 19. Jahrhundert in Brand geraten. Bei Twitter werden Fotos von der Katastrophe verbreitet (s.o.). Nach der Morgenmesse sei das Feuer ausgebrochen, berichtet die BBC unter Berufung auf örtliche Medien. Das Gebäude wurde evakuiert, die Feuerwehr versucht, die Flammen einzudämmen. Mehr gibt's bald bei n-tv.de.

Basilika in Nantes geht in Flammen auf
13:04 Uhr

Auch Lok-Trainer Scholz denkt ans Aufhören

Nach Sportdirektor Mario Basler überlegt jetzt auch Lok-Coach Heiko Scholz, ob er weitermachen soll. Bei der Oberliga-Partie von Lok Leipzig gegen RW Erfurt II hatten rund 50 Leipziger Randalierer den Platz gestürmt, das Spiel musste nach 75 Minuten beim Stand von 0:2 abgebrochen werden.

Das sagt Scholz:

  • "Das Verhalten der Randalierer ist unentschuldbar, aber wenn wir besser spielen, passiert das alles nicht."

  • "Die Mannschaft war dem Druck nicht gewachsen."

  • "Die Euphorie im Verein ist auf einen Schlag weg, da macht man sich natürlich Gedanken."

Auch Lok-Trainer Scholz denkt ans Aufhören
12:55 Uhr

Oberstdorfer müssen mit neuem Starkregen rechnen

In Oberstdorf sind sie gerade noch dabei, sich nach dem heftigen Unwetter zu sortieren. Eine Schlammlawine hatte hier ja mehrere Häuser erfasst, 20 Menschen müssen noch in Ausweichquartieren leben. Und wie geht es weiter?

  • Für das Oberallgäu wird neuer Starkregen erwartet.

  • 30 Liter pro Quadratmeter könnten binnen weniger Stunden runterkommen. Im ganzen Jahr 2014 wurden für Bayern im Mittel 810 Liter pro Quadratmeter gemessen.

Es wird also noch einmal ein ungemütlicher Tag.

Oberstdorfer müssen mit neuem Starkregen rechnen
12:39 Uhr

Sinn: Rückkehr zur Drachme ist die beste Lösung

Einen besseren Zeitpunkt für eine Pressekonferenz zum Thema Griechenland konnte sich das Ifo-Institut ja kaum aussuchen: Kurz nach dem Abbruch der Verhandlungen durch die EU-Kommission spricht Hans-Werner Sinn mit Journalisten. Seine Ansichten:

  • Griechenland muss aus dem Euro raus. Die Rückkehr zur Drachme sei die beste und "sozial verträglichste" Lösung.

  • Später soll Griechenland der Eurozone wieder beitreten dürfen.

  • Weiteren Milliardenprogrammen sollte Deutschland auf keinen Fall zustimmen.

Unser Kollege Jan Gänger war bei der Pressekonferenz dabei und hat Herrn Sinn danach für ein Interview zur Seite genommen. Sie lesen es dann bald bei n-tv.de.

Sinn: Rückkehr zur Drachme ist die beste Lösung
12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:55 Uhr

Japaner bauen echten "Transformers"-Roboter

In dem US-Streifen "Transformers" sind sie noch Fiktion, jetzt werden sie real: Zwei japanische Firmen bauen bis 2017 einen menschenähnlichen Riesenroboter, der sich binnen Sekunden in ein Fahrzeug verwandeln kann. "J-deite RIDE" heißt das gute Stück, Brave Robotics und Asratec sind seine Schöpfer.

  • Er wird 3,5 Meter hoch und 700 Kilo schwer sein.

  • Gesteuert wird er per Fernbedienung oder von einem Cockpit im Roboter aus.

  • Er geht 10 km/h und fährt 60 km/h schnell.

Einen Prototypen gibt es schon seit vergangenem Jahr. Hier ein Video davon:

Japaner bauen echten "Transformers"-Roboter
11:44 Uhr

Wagenknecht und Bartsch sollen Gysi beerben

Gregor Gysi macht's nicht mehr. Jetzt soll Ersatz für ihn an der Spitze der Linksfraktion her. Und die Parteichefs schlagen nun offiziell die beiden bisherigen Stellvertreter Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch vor. So weit, so erwartet. Im Oktober sollen sie dann offiziell gewählt werden.

Alle Infos dazu gibt es hier.

Wagenknecht und Bartsch sollen Gysi beerben
11:34 Uhr

Löw: "Bisschen zu viel Theater" bei der Fifa

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Dem Jogi isch des jetz au einfach e bissel zu viel. (Foto: picture alliance / dpa)

Wie bitte? Fifa-Chef Sepp Blatter will nun vielleicht doch nicht zurücktreten? "In was für einer Welt lebt der Mann eigentlich?", wird sich der eine oder andere da vielleicht fragen. So oder so ähnlich denkt wohl auch Bundestrainer Joachim Löw. Auch wenn er es etwas vornehmer ausdrückt:

  • "Es ist ein bisschen zu viel Theater insgesamt. Ich denke, der Rücktritt ist absolut oaky. Ich denke, einen Rücktritt von einem Rücktritt darf es normalerweise nicht geben", sagte er Sky Sport News HD.

  • Und: "Die Fifa muss neu strukturiert und neu geordnet werden. Es muss ein gewisser Neubeginn gemacht werden, weil es dem Fußball alles sehr geschadet hat - und das war gefährlich."

Löw: "Bisschen zu viel Theater" bei der Fifa
11:01 Uhr

Varoufakis: "Heute ist ein schöner Tag"

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(Foto: picture alliance / dpa)

Ach, wissen Sie was, wir bleiben einfach noch kurz bei der Griechenland-Krise. Denn Finanzminister Yanis Varoufakis überrascht in einem griechischen Radiosender mit der Aussage: "Heute ist ein schöner Tag." Was er meint?

  • "Die Sache ist kristallklar: Endlich sind wir an den Punkt gelangt, wo die Partner Entscheidungen treffen müssen", erklärt er.

  • Athen habe mehrere alternative Vorschläge gemacht, man spiele keine Spielchen und bluffe nicht.

  • Nur Rentenkürzungen, die wird es mit der aktuellen Regierung niemals geben. Griechenland habe den Institutionen gesagt, "bis hier und keinen Schritt weiter".

Varoufakis: "Heute ist ein schöner Tag"
10:42 Uhr

Samaras erteilt Tsipras Ratschläge

Das kann man ja gerade brauchen: Wenn es schlecht läuft, von einem Vorgänger öffentlich beurteilt zu werden ...

  • Griechenlands Ex-Regierungschef Antonis Samaras meldet sich im griechischen Fernsehen zu Wort und sagt, sein Nachfolger Alexis Tsipras solle es nicht zum Bruch mit den Gläubigern kommen lassen.

  • Tsipras soll "verantwortungsvoll" handeln.

  • "Die Mehrheit des Volkes will nicht den Euroraum verlassen."

Samaras erteilt Tsipras Ratschläge
10:13 Uhr

Das "Kampfschwein" knöpft sich Heldt vor

Was ist da nur wieder beim FC Schalke 04 los? Heute stellen sie in Gelsenkirchen den neuen Trainer André Breitenreiter vor. Doch damit kehrt immer noch keine Ruhe ein. Denn Vereinslegende Marc "Kampfschwein" Wilmots (verwandelte beim Uefa-Cup-Sieg gegen Inter Mailand 1997 den entscheidenden Elfer) kartet in der "Bild"-Zeitung nach:

  • Als "Frechheit und Respektlosigkeit" bezeichnet er es, dass Manager Horst Heldt nur vier Stunden vor dem EM-Qualifikations-Spiel seiner Belgier gegen Wales an die Öffentlichkeit gab, man habe sich gegen ihn und für Breitenreiter entschieden. Belgien verlor 0:1.

  • Ihn stört nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch die Behauptung an sich: Denn seinen Angaben zufolge sei er schon eine Woche zuvor aus den Verhandlungen ausgestiegen, weil Heldt ihm nicht genug zahlen wollte.

  • Wilmots glaubt: "Horst Heldt wollte mich von Anfang an nicht!"

Das "Kampfschwein" knöpft sich Heldt vor
09:58 Uhr

Sachsen und Bayern wollen Grenzkontrollen verstärken

Verstärkte Grenzkontrollen - da haben Sachsen und Bayern nach dem G7-Gipfel Geschmack dran gefunden. Laut "Leipziger Volkszeitung" wollen die beiden Länder die Ausnahmebestimmungen gerne zur Regel werden lassen.

  • Sachsen Innenminister Markus Ulbig von der CDU sagt: Nach den Erfahrungen rund um den G7-Gipfel könne man "nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen".

  • Was er meint? Während des G7-Gipfels wurden etwa doppelt so viele Kriminelle gefasst als sonst - als Nebeneffekt quasi.

  • Gemeinsam mit dem CSU-Kollegen Joachim Herrmann will er das Thema bei der anstehenden Innenministerkonferenz aufwerfen.

SPD, Linke, FDP - unisono lehnen sie die Ideen aus den Freistaaten ab. Mehr dazu gibt es hier von den Kollegen.

Sachsen und Bayern wollen Grenzkontrollen verstärken
09:33 Uhr

Griechenland: "Tor zur Pleite öffnet sich"

Die Vermittlungsversuche in der Griechenlandkrise sind erfolglos abgebrochen worden. Und die Presse in Athen reagiert alarmiert:

  • "Mürrische Gläubiger - ratlose Regierung", titelt "Ta Nea".

  • "Black out in Brüssel wegen der Renten", schreibt das Boulevardblatt "Ethnos".

  • "Szenerie des Bruches - Tor zur Pleite öffnet sich", prangt es auf der Titelseite von "Eleftheros Typos".

Alles, was Sie heute früh über die Griechenlandkrise wissen sollten, erfahren Sie hier.

Griechenland: "Tor zur Pleite öffnet sich"
09:19 Uhr

South West? Was für ein alberner Name!

Kim Kardashian bekommt ihr zweites Kind, Vater ist ihr Ehemann Kanye West. Und es gibt Spekulationen darüber, wie er oder sie heißen soll.

  • Vielleicht "South"?

  • "Albern" nennt das TV-Sternchen diese Idee.

  • Stimmt, den Nachnamen West mit einer anderen Himmelsrichtung zu kombinieren, ist echt voll albern.

South West? Was für ein alberner Name!
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:55 Uhr

Streiks kosten dieses Jahr schon 500.000 Arbeitstage

Bahn, Post, Kitas - dieses Jahr wird so viel gestreikt wie schon lange nicht mehr. Diesen Eindruck bestätigen nun Zahlen des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft:

  • Seit Jahresbeginn sind jetzt schon 500.000 Arbeitstage durch Streiks ausgefallen.

  • Das sind drei Mal so viele wie im vergangenen Jahr.

  • Bereits jetzt wird damit der bisherige Jahreshöchstwert von 1993 übertroffen.

Streiks kosten dieses Jahr schon 500.000 Arbeitstage
08:45 Uhr

Brüssel will Steuerflüchtigen an den Kragen

Multinationale Konzerne mit gewieften Steuerberatern haben es derzeit gut in der EU. Bis zu 30 Prozent weniger Steuern zahlen sie als solche Unternehmen, die nur in einem Land Abgaben entrichten müssen. Nicht mehr lange. Zumindest, wenn es nach dem Willen der EU-Kommission geht:

  • Am Mittwoch stellt sie ihren "Aktionsplan für ein faires System der Konzernbesteuerung in der EU vor".

  • Die "Süddeutsche Zeitung" hat schon einen Blick in das Papier geworfen. Ziel sind in der ganzen EU einheitliche Regeln, so dass es egal wird, wo die Steuern entrichtet werden.

  • Alles, was außerhalb der EU liegt, können sie in Brüssel aber nicht beeinflussen. Deshalb gibt es am Mittwoch auch eine Art Prangerliste mit 30 Steueroasen weltweit. Offiziell hat sich die EU dazu bisher noch nie geäußert.

Brüssel will Steuerflüchtigen an den Kragen
08:08 Uhr

Jugendliche verlieren Arme nach Hai-Attacke

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(Foto: AP)

In Oak Island im US-Bundesstaat North Carolina sollte man derzeit wohl lieber nicht baden gehen. An zwei unterschiedlichen Stellen des örtlichen Strandes sind Jugendliche von Haien angegriffen worden. Die Tiere bissen zu und verletzten die beiden Teenager schwer: Sie verloren jeweils einen Arm. Bei einem zwölfjährigen Mädchen wurde er unterhalb des Ellenbogens, bei einem 16-jährigen Jungen unterhalb der Schulter amputiert.

Jugendliche verlieren Arme nach Hai-Attacke
07:56 Uhr

Mainzer Drogen-Opi steht vor Gericht

Kiloweise Marihuana, Amphetamine, Ecstasy und Koks soll ein 73-Jähriger mit acht Komplizen besessen und zum Verkauf angeboten haben. Jetzt wird dem Drogen-Opi in Mainz der Prozess gemacht.

  • Der Senior soll regelmäßig den Stoff aus den Niederlanden nach Deutschland gekarrt haben.

  • Er ist wegen Drogenhandels bereits vorbestraft.

  • Das Urteil soll nach nur vier Verhandlungstagen fallen, der Mann hat seine Kurierfahrten bereits gestanden.

Mainzer Drogen-Opi steht vor Gericht
07:29 Uhr

Nordkoreanischer Soldat flieht über Land in den Süden

Es passiert selten, weil es so unglaublich gefährlich ist: Einem nordkoreanischen Soldaten gelingt die direkte Flucht in den Süden.

  • Das Verteidigungsministerium in Seoul berichtet, ein junger Soldat habe in Hwacheon die Grenze passiert und sich den Grenzern im Süden ergeben.

  • Er habe "den Willen, überzulaufen", hieß es.

Flüchtlinge aus dem Norden erreichen immer wieder Südkorea. Zumeist wählen sie aber den Weg über China. Die streng bewachte Landesgrenze am 38. Breitengrad ist eigentlich viel zu gefährlich.

Nordkoreanischer Soldat flieht über Land in den Süden
07:17 Uhr

McDreamy fährt in Le Mans aufs Treppchen

imago-sp-0614-20360007-20149889-jpg2652499791413668377
(Foto: imago/HochZwei)

Patrick Dempsey kann nicht nur schauspielern (und Wunden nähen - "Grey's Anatomy", Sie wissen schon). Der 49-Jährige kann auch Auto fahren. Und zwar ziemlich gut:

  • Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans landete er auf dem zweiten Platz in der GT-Amateur-Klasse.

  • Mit seinem Porsche 911 RSR und seinem Team feierte er den Erfolg ausgelassen.

  • "Ich kann es kaum in Worte fassen, wie viel es mir bedeutet, in Le Mans auf dem Podium zu stehen. Es ist phänomenal", sagte er anschließend. Was man halt so sagt ...

McDreamy fährt in Le Mans aufs Treppchen
07:10 Uhr

Offiziell: Kaufhof wird kanadisch

Es gab viel Gerede, jetzt ist es offiziell:

  • Metro verkauft Kaufhof an den kanadischen Handelsriesen Hudson's Bay.

  • Es wechseln 2,8 Milliarden Euro dafür den Besitzer.

Mehr gibt es hier von den Kollegen aus der Wirtschaft.

Offiziell: Kaufhof wird kanadisch
07:02 Uhr

Dobrindt ranzt die EU an: Haltet euch raus!

Die CSU will die Pkw-Maut, die EU will sie eher nicht. Zumindest hat die Kommission rechtliche Bedenken bei dem, was sich Deutschlands Verkehrsminister Alexander Dobrindt da so ausgedacht hat. Dem platzt nun in der "Augsburger Allgemeinen" der Kragen:

  • Brüssel soll sich gefälligst nicht einmischen: "Schon die Annahme, die EU könne sich mit der Kfz-Steuer in Deutschland befassen, ist falsch", sagt er.

  • Und: "Da hat Brüssel keinerlei Kompetenz, etwas anzumerken."

  • Er habe "für Pauschalkritik aus Brüssel kein Verständnis".

Na, in Brüssel werden sie sich das aber so was von hinter die Ohren schreiben.

Mehr Aussagen Dobrindts gibt es hier zu lesen.

Dobrindt ranzt die EU an: Haltet euch raus!
06:52 Uhr

Das Fußballidol Zito ist tot

Die Fußballwelt betrauert den Tod von José Ely de Miranda, besser bekannt als Zito. Er starb im Alter von 82 Jahren.

  • Zito war Teil der brasilianischen Weltmeistermannschaften von 1958 und 1962.

  • Bei seinem Ex-Klub FC Santos ist er eine Legende, bestritt 727 Spiele.

  • Gemeinsam mit Pelé stand er für eine goldene Generation des brasilianischen Fußballs.

Gewohnt gefühlsbetont nehmen sie am Zuckerhut von Zito Abschied. Zum Beispiel Neymar:

Heißt so viel wie: "Ich habe keine Worte, um diesen Mann zu beschreiben. Ich danke einfach für alles, was er für mich getan hat. Danke, Zito."

Das Fußballidol Zito ist tot
06:40 Uhr

Berliner üben sich im Fahrrad-Yoga

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(Foto: dpa)

Es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt - gerade in diesem ach so verrückten Berlin. Auf dem Tempelhofer Feld, dem ehemaligen Flughafengelände, treffen sich neuerdings die Anhänger des Fahrrad-Yoga.

  • Fliegender Vogel und Sonnengruß auf zwei Rädern - ausgedacht hat sich das die russische Yoga-Lehrerin Nadjeschda Agapowa.

  • Ziel: "Beim Yoga und Radfahren geht es um Achtsamkeit und Rücksicht." Könnte schließlich hilfreich sein im Berliner Straßenverkehr.

  • Und dann solche Übungen: Mit dem Bauch auf dem Sattel liegend die Beine frei nach hinten gestreckt - der Pfau.

Auf die Reaktion bei der nächsten Polizeikontrolle bin ich gespannt ...

Berliner üben sich im Fahrrad-Yoga
06:29 Uhr

US-Waffenschmiede Colt meldet Insolvenz an

Bleiben wir im Militaria-Bereich: Wir hatten es unlängst berichtet, der Waffenhersteller Colt ist pleite. Jetzt macht es die Firma offiziell:

  • Colt meldet offiziell Konkurs an.

  • Insgesamt sollen sich die Schulden auf 355 Millionen Dollar belaufen.

  • Zwei der größeren Kreditgeber sollen aber bereit sein, bei einer Umstrukturierung mitzumachen.

US-Waffenschmiede Colt meldet Insolvenz an
06:21 Uhr

Von der Leyen lässt sich teuer beraten

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Ursula von der Leyen geht auf Nummer sicher. (Foto: dpa)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die sich zur Zeit ja fast schon im Waffenkaufrausch befindet, ist ganz offensichtlich darum bemüht, eventuelle Peinlichkeiten bei der Beschaffung künftig zu vermeiden. Wie die "Welt" meldet, gibt sie ziemlich viel Geld für Berater aus. Details?

  • Die Experten sollen eine "umfassende Bestandsaufnahme und Risikoanalyse zentraler Rüstungsprojekte" anfertigen.

  • Das kostet ganze 1,37 Millionen Euro. Ingesamt gibt das Wehrressort damit rund 1,6 Millionen Euro für Berater aus.

  • Einen solch hohen Anstieg von Beraterausgaben verzeichnet sonst kein Ministerium. Insgesamt gibt die Regierung sogar weniger für Berater aus.

Mehr zum Thema gibt es hier.

Von der Leyen lässt sich teuer beraten
06:09 Uhr

Das wird heute wichtig

Über den Autor

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Wenn es sonst keiner tut, muss ich es eben tun. Es geht um die Berliner Lärmschutzregeln, die so oft von Kulturtreibenden als provinziell geschmäht werden und dazu zwingen, im Freien ab 22 Uhr halbwegs leise zu sein. Eben jene provinziellen Verordnungen führten dazu, dass ich am Abend eines der wirklich raren und - zumindest in diesem Fall - fantastischen Deutschland-Konzerte von Manu Chao verfolgen konnte und heute früh um viertel vor sechs wieder halbwegs gerade am Schreibtisch sitzen kann. Noch immer beseelt und beschwingt lädt Sie Johannes Graf heute Vormittag dazu ein, mit ihm durch den Nachrichtentag zu gleiten. Und es wird dabei unter anderem hierum gehen:

  • Isch jetzt wirklich bald over? Die EU-Kommission hat die Gespräche mit Griechenland unterbrochen. Jetzt muss eine politische Lösung her. Wir bleiben dran.

  • Eigentlich wissen es ja schon alle, heute wird es aber offiziell: Jeb Bush gibt seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl bekannt.

  • Heute startet die berühmte Luftfahrtmesse Salon le Bourget. Die großen Hersteller zeigen ihre neuen Modelle.

  • Fragen Sie unseren Auto-Kollegen Holger Preiss, dann hat die E-Mobilität keine großen Zukunft. Die Damen und Herren von der Bundesregierung sehen das anders und veranstalten ab heute eine "Nationale Konferenz" zum Thema.

  • Die Fußball-Frauen müssen heute ihr letztes Gruppenspiel bei der WM in Kanada bestreiten. Es geht gegen Thailand. Sollte schon klappen.

Das wird heute wichtig
06:03 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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