Kerviel und die Knastmusiker: Club der gefallenen Börsenstars
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Milliarden-Zockereien unter dem Dach der Societe Generale bringen Skandalhändler Jerome Kerviel ins Gefängnis. Drei Jahre muss er hinter Gitter, weitere zwei Jahre wurden zur Bewährung ausgesetzt.Bild 1 von 17 | Foto: ReutersOhne Legitimation hatte Kerviel für die Societe Generale Positionen im Volumen von 50 Milliarden Euro aufgebaut - mehr als der Börsenwert der Bank. Es kostete 4,9 Milliarden Euro, um diese wieder aufzulösen. Dies hatte die Bank 2008 an den Rand des Zusammenbruchs gebracht.Bild 2 von 17 | Foto: REUTERSEin Pariser Gericht sah es als erwiesen an, dass Kerviel keine Erlaubnis seiner Vorgesetzten für exzessive Spekulationsgeschäfte hatte. Deshalb verurteilten die Richter Kerviel wegen Veruntreuung.Bild 3 von 17 | Foto: REUTERSIm größten Betrugsfall der Wall-Street-Geschichte wurde der Anlagebetrüger Bernard Madoff im Juni zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt – und damit zur höchstmöglichen Haftstrafe.Bild 4 von 17 | Foto: REUTERSDer 71-Jährige hatte sich schuldig bekannt, über Jahre hinweg ein gigantisches Schneeballsystem betrieben zu haben. Er soll Anleger damit um bis zu 65 Milliarden Dollar geprellt haben.Bild 5 von 17 | Foto: REUTERSMadoffs Opfer feierten das Urteil mit Erleichterung und Genugtuung.Bild 6 von 17 | Foto: REUTERSEin weiterer New Yorker Finanzschwindler musste für viele Jahre hinter Gitter: Ein US-Richter verurteilte den Anlagebetrüger Marc Dreier zu 20 Jahren Gefängnis.Bild 7 von 17 | Foto: REUTERSDer Rechtsanwalt hatte zugegeben, durch die Fälschung von Wertpapieren 400 Millionen Dollar eingenommen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte 145 Jahre Haft gefordert.Bild 8 von 17 | Foto: ASSOCIATED PRESSBernie Ebbers, ehemaliger Chef von Worldcom, sitzt eine Gefängnisstrafe von 25 Jahren ab.Bild 9 von 17 | Foto: ASSOCIATED PRESSEr wurde 2005 wegen Verschwörung und Betrugs verurteilt. Die Börsenaufsicht hatte Fehlbuchungn von elf Milliarden Dollar entdeckt.Bild 10 von 17 | Foto: ASSOCIATED PRESSKenneth Lay war 18 Jahre lang Chef von Enron, Gründer des Energiekonzerns und zugleich mitverantwortlich für dessen Niedergang. Er wurde 2006 des Betruges schuldig gesprochen und stand vor einer 40-jährigen Gefängnisstrafe. Er starb allerdings an einem Herzinfarkt, bevor er die Strafe antreten musste.Bild 11 von 17 | Foto: ASSOCIATED PRESSJeffrey Skilling, auch er ein ehemaliger Chef von Enron, sitzt für 24 Jahre im Gefängnis. Enrons langjährige Bilanzfälschung sorgte für einen der größten Unternehmensskandale in der Geschichte der USA.Bild 12 von 17 | Foto: ASSOCIATED PRESSDer ehemalige Finanzchef Andrew Fastow sagte als Kronzeuge aus und erreichte dadurch, dass er lediglich für zehn Jahre ins Gefängnis muss.Bild 13 von 17 | Foto: ASSOCIATED PRESSAuch die Strafe für Dennis Kozlowski fiel eher gering aus. Der ehemalige Chef von Tyco wurde 2005 zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren und vier Monaten verurteilt.Bild 14 von 17 | Foto: REUTERSIhm wurde vorgeworfen, er habe rund 400 Millionen Dollar veruntreut.Bild 15 von 17 | Foto: REUTERSMichael Milken, genannt "König des Junk-Bonds" wurde 1989 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde jedoch nach zwei Jahren entlassen.Bild 16 von 17 | Foto: ASSOCIATED PRESSMilken war des Finanzbetrugs angeklagt, wurde allerdings nicht deswegen verurteilt, da er zuvor einen Vergleich geschlossen hatte. Sein Vermögen wird von Forbes auf rund 2,1 Milliarden Dollar geschätzt.Bild 17 von 17 | Foto: REUTERS
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