Zu lauter Sex im WohnheimGenervte Studentin schreibt Nachbarin
"Macht es dreckig, aber bitte leise." Eine Studentin kann nicht mehr ruhig schlafen, weil ihre Nachbarin beim Sex einfach zu laut stöhnt. Also beschwert sie sich - und bekommt eine überraschende Antwort.
"Liebe Nachbarin. Bitte sei beim Sex ein bisschen leiser. Einige von uns versuchen zu schlafen und wollen nicht daran erinnert werden, wie einsam sie sind", schreibt Jenna Levine auf einen Zettel und fügt hinzu: "Hab so viel Sex, wie es dir gefällt. Aber bitte, mach es schmutzig und in einer erträglichen Lautstärke. Danke!"
Levine ist Studentin an der Syracuse-Universität im US-Bundesstaat New York. Von lauten Sexgeräuschen aus dem Nachbarzimmer ihres Wohnheims genervt, will sie den Konflikt ein für alle Mal lösen. Sie kritzelt die Zeilen hastig auf ein Blatt Papier und macht sich auf den Weg zum Nachbarzimmer.
"Ich war ziemlich nervös, als ich die Nachricht unter ihrer Tür hindurchgeschoben habe", sagte sie gegenüber dem Portal "Mashable". Sie hätte sich wie ein Einbrecher weggeschlichen.
Doch ihre Nachbarin reagiert anders als erwartet. Wenig später liegen eine Karte samt Schokolade vor Levines Tür. Auf der Süßigkeit steht geschrieben: "Ich entschuldige mich zutiefst. Ich hoffe, du genießt den Schokoriegel."
Und auch auf der Karte wird Levine mit freundlichen Worten überrascht: "Liebste Nachbarin. Mir tut es wahnsinnig leid. Mir war nicht bewusst, wie laut ich war." Lauten Sex zu haben, mache manchmal einfach richtig scharf. Aber in diesem Fall sei dies leider auf die Kosten von anderen gegangen, wofür sie sich ehrlich entschuldigen wolle. "Ich hoffe, es ist nicht zu häufig vorgekommen", schrieb sie. "Danke für deine unglaubliche und lustige Karte. Ich werde natürlich versuchen, es künftig deutlich leiser schmutzig zu treiben", verspricht sie.
Am Ende gibt es noch Trost für die einsame Nachbarin: "Mach dir keine Sorgen, man ist nie für immer allein. Die richtige Person wird zur richtigen Zeit um die Ecke kommen." Sie sei 18 Jahre lang Single gewesen. Zum Abschluss entschuldigte sie sich noch einmal und unterzeichnete die Karte mit: "Entschuldigung, Raum 338."