Politik
Grund zu guter Launer? Zumindest aus zwei Gründen: Bei der Geberkonferenz für Syrien (im Bild) konnte Kanzlerin Merkel Milliarden mobilisieren und in Umfragen geht es nicht mehr abwärts.
Grund zu guter Launer? Zumindest aus zwei Gründen: Bei der Geberkonferenz für Syrien (im Bild) konnte Kanzlerin Merkel Milliarden mobilisieren und in Umfragen geht es nicht mehr abwärts.(Foto: dpa)

Stern-RTL-Wahltrend: Abwärtstrend der Union vorerst gestoppt

Der Umgang mit der Flüchtlingskrise hat die Haltung der Deutschen zu ihren Parteien teils dramatisch verändert. Jetzt scheinen sich diese Veränderungen zu manifestieren.

Seit Angela Merkels Signal der offenen Grenzen im Sommer sind die Umfragewerte ihrer Union im Stern-RTL-Wahltrend gefallen: von 42 Prozent im August auf 36 Prozent im Januar. Doch dort stabilisieren sich die Werte nun. In der dritten Woche in Folge würden 36 Prozent der Wahlberechtigten ihr Kreuz bei CDU oder CSU machen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

Bei den Kanzlerpräferenzen kann Merkel wie ihr Vize Sigmar Gabriel gar einen Prozentpunkt zulegen. Der SPD-Chef kommt nun auf 16, die CDU-Politikerin auf 44 Prozent.

Auch bei den anderen Parteien gibt es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen. Die SPD bleibt bei 24, die Grünen bei 10 und die Linke bei 9 Prozent. Die AfD kommt weiterhin auf 10 Prozent und auch die FDP wäre mit 5 Prozent im Bundestag.

Es scheint so, als hätten sich die durch die Flüchtlingskrise veränderten Haltungen der Deutschen zu den Parteien verfestigt, denn was für die Union gilt, gilt auch für alle anderen Parteien - seit Wochen keine nennenswerten Veränderungen der Zustimmungswerte mehr.

Grundlage dieses Wahltrends ist eine Befragung von 2500 Personen in der Zeit vom 1. bis zum 5. Februar.

Quelle: n-tv.de

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