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Bundeswehr-Tornados in Incirlik.
Bundeswehr-Tornados in Incirlik.(Foto: dpa)

Über Syrien und Irak: Bundeswehr-Tornados fliegen ersten Einsatz

Deutsche Tornado-Jets starten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat ihre Aufklärungsflüge. Der Einsatz von zwei Flugzeugen dauert drei Stunden. Beide Maschinen sind laut Bundeswehr mittlerweile wieder im türkischen Incirlik.

Tornado-Aufklärungsjets der Bundeswehr haben ihren ersten Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak geflogen. Die beiden Flugzeuge seien nach ihrem Einsatz wieder sicher auf der Nato-Luftwaffenbasis Incirlik in der Türkei gelandet, sagte ein Bundeswehr-Sprecher. "Sie haben ihren Auftrag aufgeführt." Nach Angaben aus dem Bundesverteidigungsministerium waren die Jets drei Stunden in der Luft.

Die Ziele, die die internationale Koalition gegen den IS vorgegeben habe, seien aufgeklärt worden. Seit vergangenem Dienstag sind vier "Tornado"-Aufklärungsjets in Incirlik, jeweils zwei vom schleswig-holsteinischen Fliegerhorst Jagel und vom Fliegerhorst Büchel in der Eifel. In der Anfangsphase ist täglich ein Flug von Incirlik aus mit zwei Tornados geplant. Diese Frequenz kann sich erhöhen, wenn Mitte des Monats alle sechs zugesagten deutschen Tornados in Incirlik sind.

Die Flugzeuge dienen der Aufklärung; sie bombardieren die IS-Stellungen also nicht selbst. Ihr Einsatzraum ist nach Bundeswehr-Angaben Syrien und der Irak. Luftangriffe auf den IS fliegen US-amerikanische, britische, französische und arabische Flugzeuge. Zudem fliegen russische Jets Angriffe unabhängig von der internationalen Allianz.

Deutschland unterstützt mit dem Tornado-Einsatz die internationale Militärkoalition gegen den IS. Die sunnitischen Dschihadisten beherrschen im Irak und in Syrien weite Landstriche, wo sie ein Kalifat ausgerufen haben. Der Bundestag hatte den Bundeswehreinsatz mit maximal 1200 Soldaten als Konsequenz aus den Terroranschlägen von Paris am 13. November mit 130 Todesopfern beschlossen. Zu den Bluttaten hatte sich der IS bekannt.

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Quelle: n-tv.de

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