Mittwoch, 10. November 2010
Seit 1950 mindestens 80 Milliarden: Die strahlende Rechnung der Atomkraft
Till Schwarze
25 Millionen Euro für den Castor-Transport, 1,5 Milliarden für Gorleben und Milliarden für die Räumung der Asse: Kritiker befürchten, dass vor allem die Steuerzahler die Beseitigung des Atommülls zahlen müssen. Dabei müssen die Konzerne die Kosten übernehmen. Was kostet der ganze Müll?Dass die Bundesregierung keine Ahnung hat, wie teuer die Entsorgung des Atommülls in Deutschland wird, musste sie im Frühjahr eingestehen. Auf eine Anfrage der Grünen teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit: "Der Bundesregierung liegen keine aktuellen Kosteneinschätzungen für die Errichtung und den Betrieb eines Endlagers für wärmeentwickelnde Abfälle vor." Auf gut Deutsch: Wir wissen nicht, was da mit dem ganzen hoch radioaktiven Müll auf uns zukommt. Ein Sprecher des Umweltministeriums bestätigt diese Aussage n-tv.de.
Die Erklärung für die Ahnungslosigkeit mag nahe liegen, weil ein Endlager noch nicht gefunden ist. Doch angesichts verlängerter Laufzeiten für Kernkraftwerke und gesetzlicher Vorgaben für die Energiekonzerne, Rücklagen für die Entsorgung des Atommülls zu bilden, verwundert diese Aussage dann doch ein bisschen. Schließlich geht es um die Frage, welche Kosten der strahlende Abfall verursachen wird und – wichtiger noch – wer dafür zahlen wird: die Steuerzahler oder die Atomkonzerne?
Zehntausende hatten gegen den jüngsten Atommülltransport und die Verlängerung der Laufzeiten protestiert.
(Foto: dapd)
Die gesetzliche Lage ist theoretisch eindeutig. Die Konzerne müssen für ihren Abfall bezahlen: "Entsprechend dem Verursacherprinzip sind die Erzeuger beziehungsweise Ablieferer radioaktiver Abfälle, zum Beispiel Kernkraftbetreiber, gesetzlich verpflichtet, die gegenwärtigen und zukünftigen Kosten für die Endlagerung (Errichtungs- und Betriebskosten) einschließlich der Kosten der späteren Stilllegung der Endlager zu tragen." Soweit das Atomgesetz. Doch sobald es an die praktische Umsetzung und Finanzierung geht, fangen die Streitigkeiten um Verantwortlichkeiten an.
Steuerzahler bezahlen Transport
Etwa beim Transport des Atommülls. Auf rund 25 Millionen Euro schätzt Niedersachsen die Kosten für den jüngsten Castor-Transport nach Gorleben. Das will das Land nicht alleine bezahlen, doch Umweltminister Norbert Röttgen hat bereits klargestellt, dass die Konzerne dafür nicht zur Kasse gebeten werden. "Wir haben Kernenergie in der Vergangenheit genutzt und diese Folgen müssen wir heute tragen. Dafür zahlen wir Steuern - das ist so." Bis 2025 müssen noch etwas 215 Castor-Behälter zurück nach Deutschland. Die Kosten dafür soll also der Steuerzahler tragen.
Eine Lastenverteilung, die von der Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kritisiert wird. "Die Kosten für die Endlagerung sollten eigentlich alle Aspekte umfassen", sagt Claudia Kemfert n-tv.de. Von der Produktion über den Transport bis hin zur Einlagerung sollten die Unternehmen daher die Kosten "uneingeschränkt übernehmen". Das gelte auch für die Folgekosten maroder Standorte wie des Salzbergwerks Asse.
Die Kosten der Endlager
Konkret lassen sich die Kosten für die Entsorgung des Atommülls an den einzelnen Standorten zumindest im Ansatz beziffern. Schacht Konrad, Asse, Morsleben, Gorleben und Lubmin – die möglichen und bereits wieder verworfenen Endlager verschlingen bereits Milliarden.
- Schacht Konrad: Das ehemalige Eisenerzbergwerk bei Salzgitter in Niedersachsen ist das einzige Endlager, das derzeit in Deutschland für Atommüll vorgesehen ist. Allerdings nur für schwach- und mittelradioaktiven Abfall, also nicht für Atommüll aus Kernkraftwerken. Auf rund 2,5 Milliarden belaufen sich derzeit die Kosten für die Inbetriebnahme, sagt das Umweltministerium. Noch einmal rund 1,6 Milliarden Euro kommen für die Umrüstung hinzu. Ein Drittel der Kosten übernehmen die Energieversorger, zwei Drittel zahlt der Staat. Noch. "Wenn der Atommüll aus der Asse geschafft werden muss und in den Schacht Konrad eingelagert werden muss, könnte der Anteil der öffentlichen Hand steigen", sagt ein Sprecher des Umweltministeriums auf Nachfrage von n-tv.de.
- Asse: Über 120.000 Fässer mit radioaktivem Müll wurden in das frühere Salzbergwerk in Niedersachsen gekippt. Eigentlich sollte nur schwach- und mittelradioaktiver Abfall dort lagern. Doch wie mittlerweile bekannt ist, befindet sich auch stärker strahlender Müll darunter. Dann wurde ein Wassereinbruch in der Asse bemerkt – nun muss wohl ein großer Teil des Atommülls wieder aus dem Bergwerk geholt werden. Die Kosten dafür werden auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Bis Ende 2008 wurden bereits über 300 Millionen Euro in der Asse versenkt. Für 2010 und 2011 sind über 180 Millionen Euro veranschlagt. Nach Angaben der ARD wollen die Konzerne nur einen kleinen Teil der Kosten für die Räumung der Asse tragen, weil es ihrer Ansicht nach Staatsverschulden ist. Auf den Steuerzahler kämen demnach 2 bis 4 Milliarden Euro zu.
- Morsleben: Das ehemalige Kali- und Salzbergwerk in Sachsen-Anhalt war das DDR-Gegenstück zu Gorleben. Radioaktive Abfälle aus dem Osten Deutschlands und später auch aus dem Westen wurden bis 1998 dorthin gebracht. Noch in den 90er Jahren erklärte die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel, dass Morsleben als Endlager sicher sei, obwohl Experten des Bundesamts für Strahlenschutz und das Land Sachsen-Anhalt Bedenken hatten. Mittlerweile gilt Morsleben als stark einsturzgefährdet, der Atommüll muss wieder rausgeholt werden. Kosten bis Ende 2009: mehr als 800 Millionen Euro. Geschätzte Gesamtkosten: etwa 2,3 Milliarden Euro. Die Hauptlast von rund 2,2 Milliarden werden dabei die Steuerzahler tragen müssen.
- Lubmin und Rheinsberg: Die DDR hat neben Morsleben noch an zwei anderen Standorten ein strahlendes Erbe hinterlassen. Die zwei ehemaligen Kernkraftwerke werden auf Kosten des Bundes zurückgebaut. Bislang wurden Kosten von rund 3,2 Milliarden Euro veranschlagt, die zum größten Teil für das größere Kraftwerk in Lubmin bei Greifswald anfallen. Im Juli wurde bekannt, dass wegen der teuren Zwischenlagerung die Kosten um mindestens 1 Milliarde steigen werden.
- Gorleben: Allein für die Erforschung des möglichen Endlagers in Niedersachsen wurden bislang bereits rund 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. 90 Prozent davon zahlen die Energiekonzerne, erklärt das Umweltministerium auf Anfrage. 10 Prozent zahlt die öffentliche Hand. Im Bundeshaushalt 2010 sind erneut über 20 Millionen Euro veranschlagt, die Kosten für Transport nicht eingerechnet.
Asse und Morsleben können nicht nur wegen des Sicherheitsrisikos als Warnzeichen für die Endlagerung von Atommüll gelten. Sie zeigen auch, wie schnell die Kosten für den radioaktiven Abfall in die Höhe klettern können. Die Energieunternehmen haben für den späteren Rückbau ihrer Atomkraftwerke und der Beseitigung des Abfalls bereits Rücklagen gebildet. Eon, RWE, EnBW und Vattenfall sollen bis Ende 2008 knapp 28 Milliarden Euro angespart haben. Nach Ansicht von DIW-Expertin Kemfert stehe das "in einem gesunden Verhältnis" zu den möglichen Kosten. Umweltschützer haben da ihre Bedenken.
Nicht nur bei der Endlagerung des Atommülls finanzieren die Steuerzahler die Kernindustrie. Seit Beginn der Nutzung der Kernkraft sind etliche Milliarden an Subventionen an die Energiekonzerne geflossen. Im Auftrag von Greenpeace hat eine Studie des Forums ökologisch-soziale Marktwirtschaft FÖS die staatliche Förderung der Atomenergie untersucht. Das Ergebnis: Seit 1950 sind über 140 Milliarden Euro Staatsgelder in die Atomwirtschaft geflossen. Dazu zählen Kanäle wie Forschung und Entwicklung, Endlager-Suche, Steuervergünstigungen oder die Beseitigung von Altlasten. Energieexpertin Kemfert hält diese Zahl zwar für etwas zu hoch gegriffen, weil Greenpeace auch interpretierbare Kosten und Risiken in die Rechnung einbezogen habe. Aber auch die DIW-Mitarbeiterin kommt anhand der statistisch nachweisbaren Zahlen auf rund 80 Milliarden Euro. Ein Neubau von Atomkraftwerken ohne Subvention sei nicht wirtschaftlich.
Mir scheint die Summe von 28 Milliarden von den Konzerne für due Endlagerung von über hunderttausend Jahren doch etwas niedrig angesetzt.
Das sind doch satte 280.000 € pro Jahr Inflations-unbereinigt, da kann man immerhin den Pressestab mit finanzieren, der den Mist erklären soll...
Eigentlich kann ich die ganze Diskussion über eine Endlagerung bei uns nicht ganz verstehen. IST DAS NICHT EIN WELTWEITES PROBLEM? Und dann sollte es auch weltweit diskutiert werden. Denn auf fast jedem Land der Erde gibt es AKWs und alle dürften diese Probleme haben. Dann sollte man sich auf einem Gipfel weltweit zusammensetzen und gemeinsam einen, oder mehrere Endlagerpunkte suchen, die absolut geeignet sind und festlegen. Denn es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn man auf der ganzen Erde keinen geeigneten Standort finden würde. Mit freundlichen Grüßen Helmut Baumann
Ich will mal was zum letzten Satz des Kommentars sagen: Kein neues Kraftwerk ohne Subvention! Das ist ganz wichtig, denn oft musste ich von KK-Befürworten lesen: Wenn alle anderen Länder Kernkraftwerke bauen wollen, dann müssten die doch recht haben und deshalb müssten wir das doch auch tun. Da muss man richtig hinhören. Die sagen, dass sie bauen WOLLEN. Das heißt noch lange nicht, dass sie bauen WERDEN, denn das Ganze ist immens teuer. Seit vielen Jahren bauen die Finnen ein Atomkraftwerk und sie werden nicht fertig. Die Kosten erhöhen und der Inbetriebnahmetermin verschiebt sich ständig. So was kann sich kein Unternehmen leisten. Die machen einen Wirtschaftsplan und der muss funktionieren, da ist für solche Unwägbarkeiten kein Platz, sonst sind die Anleger weg! Jetzt darf man dreimal raten, wer diese zusätzlichen Kosten übernimmt. Anhand des Zustandes der Staatsfinanzen vieler Länder darf man bezweifeln, ob die überhaupt finanziell in der Lage sein werden, das zu stemmen, schon gar nicht in der oft gehörten Größenordnung von 100 Kraftwerken.
Lieber Herr Baumann, natürlich haben Sie recht, das Thema ist global. Aber ich befürchte, es wird sehr wohl mit dem Teufel zugehen! Nicht einmal in unserem kleinen Globus mit 16 Bundesländern lässt sich bisher eine Lösung finden, siehe Bayern und Baden-Württemberg. Was wird das erst auf einem Weltgipfel! Denken Sie einmal an die Weltklimakonferenzen, da ist sich jeder selbst der Nächste!
Im n-tv-Bericht wird Umweltminister Norbert Röttgen mit folgenden Worten widergegeben: Wir haben Kernenergie in der Vergangenheit genutzt und diese Folgen müssen wir heute tragen. Dafür zahlen wir Steuern - das ist so. Angesichts der dahingehend eindeutigen Regelungen im Atomgesetz kann man da nur sagen: Falsch, Herr Röttgen! - Unsere Steuergelder mögen dafür missbraucht worden sein, wir haben Sie aber nicht dafür gezahlt! Für die Nutzung der Kernenergie haben wir Stromrechnungen bezahlt, die den entsprechenden Konzernen gigantische Gewinne bescherten. - Somit sollte die Frage, wer für die Müllentsorgung aufkommt sowohl rechtlich, als auch moralisch klar sein: Die Atomkonzerne! - Dann würde auch sehr schnell ein Märchen der Atomlobby entzaubert: Das vom billigen Atomstrom. - Müssten die Atomkonzerne für die fachgerechte Entsorgung ihres Mülls aufkommen, wäre Atomstrom innerhalb kürzester Zeit preislich nicht mehr konkurrenzfähig!!! - Noch drastischer würde es sich auf die Preise des Atomstroms auswirken, wenn die Atomkonzerne für ihre Konzessionen noch das Risiko adäquat versichern müssten, wie andere Industriezweige auch... Warum sollten auch für einzelne Industriezweige, denen die Regierung offensichtlich besonders nahe steht, andere Regeln gelten, als für sonstige Hersteller, Produzenten, etc. und die privaten Haushalte?!
Der angeblich so billige Atomstrom wird wahrscheinlich sehr viel teurer, als wir es auch nur ahnen wollen. Diese Verdrängung ist politisch und kollektiv zwar psychologisch nachvollziehbar, das hilft uns aber nicht. Die Rechnungs-Schulden die ungeöffnet weggeschoben und gestapelt werden sind irgendwann mit Zins und Zinseszins zu zahlen. Davor graut uns - deswegen gucken wir fast alle weg ...
Ich verstehe die ganze Diskussion um die Kosten des Polizeieinsatzes nicht. Den Polizeieinsatz während der Fußball-WM 2006 hat nicht die FIFA bezahlt, warum soll also die Atomindustrie die Kosten für den Polizeieinsatz beim Castor-Transport bezahlen? Den Polizeieinsatz bei Stuttgart 21 zahlen auch nicht die Projektgegner, und den Polizeieinsatz bei den 1.-Mai-Protesten zahlt auch nicht die NPD. Unstrittig ist natürlich, dass die Atomindustrie für die Kosten der Entsorgung und Lagerung des Mülls aufkommen muss...
Da fragt man sich was sinnvoller ist: Die Foerderung von Solarthermie, Photovoltaik und mCHP... oder das Geld fuer eine vorruebergehend saubere Energie wie die Atomkraft auszugeben, die uns bei der naechsten Naturkatastrophe z.B. Erdbeben/ beim naechsten Unfall gleich noch eine groessere Weizenernte beschert, sowie das Problem der alternden Bevoelkerung loest?
Was Herr Baumann schreibt, sollte jeden Atomlobbyisten glücklich machen. - Zumal dann, wenn er davon ausgeht, dass Herr Baumann möglichst viele Bürger mit diesem Informationsstand repräsentiert. Herr Baumann schreibt: Denn auf fast jedem Land der Erde gibt es AKWs Wenn Herr Baumann sich - wie alle Leser, die seine Einschätzung teilen - die Mühe macht, zu recherchieren, wie viele Staaten es - allein in Europa - gibt, die keine AKWs haben, wird er überrascht sein. - Und nein, die meisten davon importieren keinen Strom... Wenn er weiter recherchiert, wie viel Prozent der Gesamtstrommenge weltweit von Atomkraftwerken produziert wird und welcher Anteil des weltweiten Strombedarfs - auch angesichts der verfügbaren Uranvorräte - von ihnen gedeckt werden könnte, wird er erkennen, welch unbedeutende Rolle die Kernenergie hierbei spielt. Stellt man diese Bedeutung den ungeheuren Kosten gegenüber, die - im Gegensatz zu den Gewinnen - regelmäßig sozialisiert werden und führt man sich vor Augen, was es bedeutet, wenn das - meist deutlich unterschätzte - Restrisiko zur Realität wird, ganz zu schweigen von der Endlagerproblematik, sollte jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch zu einem eindeutigen Ergebnis kommen, wer allein ein Interesse an der Nutzung von Kernenergie haben kann...
Endlich wird hoffentlich dem letzten KK Befürworter klar, wie teurer die doch so billige Atomenergie ist und noch werden wird. Würden die Energiekonzerne die Kosten für Entwicklung und Entsorgung selber tragen müssen, dann gäbe es keine Atomenergie! Und all dies wissend, geht diese Regierung hin und verlängert die Laufzeiten. Und das zu Lasten der Bürger von dem sie eigentlich Schaden abwenden soll. Nicht genug damit, das die Energiekonzerne bereits enorme Gewinne haben einfahren können, nein es gibt noch ordentlich was obern drauf. So wird Atomstrom künstlich verbilligt und ist so in der Lage die grade aufkommenden regenerativen Energien aus dem Markt zu halten. Tolle Brückentechnologie. Wann werden wir endlich alle wach?
Wenn die Regierung über Sicherheitsbedenken hinweg Lügen ausspricht, wer belangt die Politiker dafür? Bewußte Täuschung sollte auf private Kosten der Lügner gehen, dann hätte man sicherere Endlager schon lange einrichten können und hätte nun nicht die Risiken durch Einsturzgefahr zu tragen.
In der Rechnung fehlen die Kosten für Betrieb und beschlossenen Rückbau der vom Bund bezahlten kerntechnischen Forschungsanstalten in Karlsruhe und Jülich.
Wenn ich zu Frank E. gerade mal was sagen darf! Fakt ist das Atomgesetz, welches hier eine eindeutige Aussage trifft. Wir zahlen auch für unseren Müll, den wir zuhause produzieren und dazu gehört auch der Transport Müllabfuhr. Gleiches gilt bzw. sollte auch für die Atomindustrie gelten. Unsere Steuergelder sind hier auf jeden Fall fehl am Platz. Allerdings ist auch der Beschluss zur Atomlaufzeitverlängerung eine bodenlose Frechheit. Noch nie hatte eine Regierung so über die Köpfe ihrer Bürger hinweg regiert wie die aktuelle Bundesregierung. Es wäre an der Zeit, dass diese Regierung abdankt. Lügen, Falschaussagen, Hochnäsigkeit, Herablassend! Das sind nur ein paar Charakterzüge dieser Regierung! Wollen wir das wirklich noch drei Jahre aushalten?
Ich Frage mich immer, warum eigentlich Journalisten und Kommentatoren all die Fragen im Zusammenhang mit der Kernenergie so einfach und klar beantworten, während mir allein die Abwägung von Vor- und Nachteilen extrem komplex und problematisch erscheint. OK, es muß auch dumme Menschen geben. Ich fürchte nur, die einfachen und eindeutigen Antworten werden auch nicht alle von ausgewiesenen Experten geäußert. Da wird zum Beispiel diese sogenannte FÖS-Studie beiläufig erwähnt. Da hat sich mir schon bei einer groben Auflistung der angeblichen Subventionstatbestände der Eindruck aufgedrängt, dass da jemand nicht richtig tickt. Der Autor des Artikels scheut sich auch nicht, volkseigenen DDR-Müll den Westenergiekonzernen in Rechnung zu stellen. Dieser Eindruck wird jedenfalls erweckt. Wenn man die bis 2008 angesparten 28 Milliarden diese Summe dürfte sich doch wohl bis zum Ende der Laufzeiten noch ein bissel erhöhen!? nur dem von den Stromkonzernen verursachten Atommüll gegenüberstellt und die Konzerne nicht zusätzlich mit DDR-Müll, Kosten für grobe staatliche Fehlentscheidungen und mangelnde Kontrolle bei der bisherigen Endlagerungspraxis in Ost und West, die Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen von Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen die Organisation von Antiatomkraftevents usw. belastet, sieht die Rechnung dann nicht ganz anders aus?? Übrigens, die errechneten 280.000€ Kostenbeitrag der Konzerne pro Jahr für die nächsten 100.000 Jahre aus einem der ersten Statements zeigen zwar, dass der Autor 28 Mrd. durch 100.000 dividieren kann, außer der Nichtberücksichtigung der Inflation hat er aber noch einige andere Kleinigkeiten beiseite gelassen. Der tatsächliche Endbetrag der Rückstellungen von Atomkraftwerksbetreibern bei Laufzeitende steht zur Zeit noch nicht fest und müßte, wenn sich dieser dann bei real existierenden Endlagerkapazitäten tatsächlich als zu niedrig erweisen sollte, wie jede andere kaufmännische Rückstellung auch, auf den korrekt ermittelten Finanzierungsbedarf erhöht werden. Dieser Betrag würde bei Laufzeitende und auch bereits heute auch nicht plötzlich von den Unternehmen abfließen, sondern nur der Jahr für Jahr benötigte Kostenbeitrag für die Endlagerung des eigenen Mülls. Der jeweils noch nicht benötigte Rückstellungsbetrag würde 99.999 weitere Jahre Zinserträge generieren, die ihrerseits für die Endlagerung bereitstünden und hoffentlich nicht nur für den Inflationsausgleich herhalten müßten. Da die Atomlobby die Diskussion mit vergleichbar unsauberen und haarsträubenden Argumenten füttert bin ich es fast leid, diesen Schmarrn täglich über mich ergehen lassen zu müssen. Wenn diese Fragen nicht von so existenzieller Bedeutung wären, müßte ein kritischer Medienkonsument weitere Beiträge zum Thema glatt boykottieren.
Diese einseitige Berichterstattung kontra Kernenergie ist echt unerträglich. Dtl. ist im Übrigen das einzige Land der Welt, welches aus der Kernenergie aussteigt.Wie dumm... Weltweit wird es in den nächsten 30Jahren doppelt so viele KKW geben, wie bisher.Das modernste wird derzeit in Finnland gebaut EPR2.Stattdessen wird bei uns die Solar- u. Windenergiebranche mit hohen zweistelligen Milliardenbeträgen subventioniert, aber es wird dabei kein Gramm CO2 eingespart...nur unser strom wird teurer.....ich bin dafür, dass jeder den Strom bekommt, den er auch haben will. wer welchen aus Kernenergie will, soll den auch bekommen. Wer die erneuerbaren will die ja gar nicht erneuerbar sindsoll die auch bekommen & den teuren Strom selbst bezahlen.Ich hab keinen Bock die Einspeisevergütung zu bezahlen....ausserdem verschandeln die häßlichen Windparks unsere schöne Natur...
Hallo T_S, da haben wirs mal wieder. Ich habe es oben gerade thematisiert, und schon kommen Sie wieder mit der alten Leier! Lesen Sie mal oben nach! Dann gehen Sie mal auf die Seite vom Öko-Institut Freiberg. Da wird anschaulich und logisch hergeleitet, aus welchen finanziellen, zeit- und rohstoffbedingten Gründen es diese vielbemühten zukünftigen KKW eben wohl nicht geben wird. Das Beispiel Finnland ist ja wohl das beste Beispiel dafür, wie unkalkulierbar der Bau von KKW ist. Das Ding sollte längst fertig sein, statt dessen wird es nicht fertig und damit ständig teurer. Wo ich Ihnen recht gebe ist, dass ich auch kein Freund von immer mehr Windparks bin. Nach meiner Meinung muss die Lösung eine drastische Verringerung des Energieverbrauches sein, so dass nicht so immens viele Energieerzeuger gebraucht werden. Wer glaubt, wir stellen einfach auf Erneuerbare um und machen so weiter wie bisher, der ist auf dem Holzweg. Aber das ist ein gaaaanz weiter Weg, da müsste nämlich jeder einzelne mal ran und sich bemühen, aber wir sind ja so bequem und wohlstandsverwöhnt.....
Hallo, habe die Beiträge mal gemütlich durchgelesen. Ich werfe mal eine Frage in die Diskussionsrunde - einfach mal so: Auf der Sonne explodieren jeden Tag zig vergleichbar Atombomben. Warum nicht die vielen Milliarden Euro nehmen, den Atommüll in eine Rakete und ab zur Sonne? Das ist jetzt KEINE Scherzfrage, sondern ernstgemeint.
Die Nutzung der Atomenergie zur Stromgewinnung ist in vielfacher Hinsicht unverantwortbar. Das Unfallrisiko, die Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung, das unlösbare Atommüll-Problem und die nahe Erschöpfung der Uranvorkommen erfordern das umgehende Ersetzen der Atomenergie durch Erneuerbare Energien. Hohe Kosten verursacht auch der hohe Energieeinsatz, der notwendig ist, damit es überhaupt zur Stromgewinnung aus Uranerz kommen kann. Die Produktionskette reicht vom Tagebau, der Aufbereitung, Konvertierung, Anreicherung und Brennstoffproduktion zum Einsatz im AKW und führt dabei auch zu massiven Verlusten hinsichtlich der Energieausbeute. So sind z.B. zur Deckung des Strombedarfs der französischen Urananreicherungsanlage Pierrelatte rund drei der vier Blöcke des benachbarten AKW Tricastin notwendig. Hinzu kommen 41 Mrd. kWh Gas- und 21 Mio. m3 Wasserverbrauch im Jahr. Unverzichtbar für die Atomenergie: Subventionen und Privilegien Was geschieht im Falle eines Super-Gaus?? Hier ein Beispiel Tschernobyl: Die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl forderte bisher rund 70.000 Todesopfer. 350.000 Menschen mussten aus den - dünn besiedelten - betroffenen Regionen evakuiert werden, bis zu 800.000 eingesetzte Liquidatoren erkrankten größtenteils an Herz-Kreislauf, Magen-Darm- und Augenkrankheiten, 162.000 km2 sind verseucht, insgesamt rund 9 Mio. Menschen unmittelbar betroffen. In Weißrussland stieg die Krebsrate um 40. Auch im übrigen Europa nahmen Fehlbildungen zu. Aber wie es bei uns so ist, reagiert man erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Sorry, es tut mir leid, aber was sollen diese ganzen Aufrechungen!? 1. Alternative Energien werden durch das EEG - Subventioniert, ich will kann aber nicht durch EEG meine Solarzellen auf dem Dach für mich nutzen, und nicht einspeisen, und wenn schon dann zum bestmöglichen Preis, d.h. ich will echten Wettbewerb. 2. Es ist ja ganz Nett, dass man ständig überlegt wie teuer AKWs sind, aber welchen Dreck z.B. die Produktion von Solarzellen hinterlassen fragt keiner A. Energiebilanz erst nach 15 Jahren positv bei Monokristalinen B. CO2- Bilanz nach 10 Jahren, ebenfalls Monokristalin und nur wenn die Dinger Rein sind, d.h. mind. 4 mal ins jahr aufs Dach- und Schrubben, und nach 20 Jahren verlieren sie den Wirkungsgraqd, d.h es wird dann langsam Schrott C. Die Soalrzellen werden in Alurahmen gefasst, äh war da nicht erst etwas in Ungern mit Bauxitschlamm, der eine ganze Region verseucht hat? Das einzigste was wirklich der Umwelt hilft ist, Energie sparen: D.h. mechnische Gartengeräte, eher Bahn wie Autofahren, Wohnungen und Häuser damen lieber den Pullover im Winter aus dem Schrank holen, nicht nach einmal tragen die Wäsche waschen Erwärmen von Wasser, Kalt rasieren oder Vollbart, etc.!
Hallo freshquota, wohl deshalb nicht, weil trotz der Milliarden zu teuer und zu gefährlich. Wenn eine Ariane 5 größere Höhen erreichen soll, hat sie eine Nutzlast von 8t. Hab ich bei Wikipedia nachgeschlagen. Bei 400t Atommüll pro Jahr ergibt das 50 Raketenstarts pro Jahr. Jeder Start soll 150 Mio. subventionierte Euro kosten, würde dann 7,5 Mrd. pro Jahr machen. Da reicht das Geld nicht lange, mal davon abgesehen, was dabei alles schief gehen kann. Diese Rechnung soll mir bitte keiner als verbindlich nachsagen, ich wollte bloß mal auf bestimmte Größenordnungen hinweisen.
Sehr geehrter Wolfgang. Also die neueste Generation KKW sog. Druckwasserreaktoren sind nicht annähernd mit den Graphitreaktoren von Tschernobyl zu vergleichen. Sobald bei den neuen KKW das Wasser als Moderator der Kernreaktion fehlt, kommt auch die Kernreaktion sofort zum Stillstand. Somit sind derartige Zwischenfälle nicht mehr konstruierbar. @Uwe: meinen Sie wirklich, dass beispielsweise die Chinesen sich von einer Studie des Ökoinsitut Freiberg beeindrucken lassen?Immerhin werden die Chinesen wahrscheinlich die meisten neuen KKW bauen...Zudem bin ich skeptisch, in wie weit sich sog. Ökoinstitute neutral ggü. der Kernenergie aufstellen.Ähnlich wie bei Greenpeace & Co. ist doch meist schon vor Beginn einer Studie zur Kernenergie klar, wie das Ergebnis ausschauen wird.Jedenfalls sind wir kein Bauernstaat, der auf Strom verzichten kann, sondern eines der größten Industrieländer, das immer eine hohe Grundlast zu jeder Tageszeit benötigt. Weder die Grundlast, noch die nötigen Stromspitzen können durch Solar & Co. geliefert werden. Da fehlt die Stabilität & Leistungsfähigkeit.Die Wirkungsgrade sind zu niedrig. Es ist doch ein Irrsinn, dass große Kraftwerke ihre Kapazität runterfahren müssen, damit Bauer Hanswurst seinen popeligen Strom von seinem Solardach ins Netz einspeisen kann....so einen Schwachsinn findet man auch nur in Dtl.
Das ist ein netter Hinweis freshquota. Sollten wir nicht lieber drüber nachdenken, wie wir den Müll auf unserem Planeten verringern, statt im Universum nach Möglichkeiten zu suchen? Auch zuviel Wohlstand um noch nachzudenken freshquota oder?
@freshquota Wenn diese Frage wirklich ernst gemeint war???!! Stellen Sie sich mal vor, solch eine Rakete explodiert Unfälle dieser Art kommen immer mal wieder vor auf ihrem Weg durch unsere Atmosphäre.... Herzlichen Glückwunsch und mit einer dieser Transportrakete ist mal eben die Hälfte des Globus und der Menschheit mit Radioaktivität verseucht. Kein schöner Gedanke. Es gibt keine Endlösung böses Wort für Atommüll. Die Skandinavier werden einen Teufel tun, Ihre sicheren Granitgebierge mit Atommüll der Welt zuzustopfen. Es gibt immer die Gefahr des Transportes und wohl niemals ein sicheres Endlager. Da ich aus dem Bergbau komme, weiß ich, wie viele Wasserführende Schichten man in Deutschland durchfährt um an ein Endlager zu gelangen. Und Wasser wird immer das Übel für ein Endlager sein. Wenn man hier in Jahrhunderttausenden denkt. Mit freundlichem Glückauf PS: Steinkohle hätten wir noch über 400 Jahre in Deutschland. Auch CO2 Arm.
hi, diese woche schon den focus gelesen? da heute nicht der 1.4. ist gehe ich ganz stark davon aus dass das kein april-scherz ist: anscheinend wird tatsaechlich und real daran geforscht hochradioaktiven muell in weniger strahlende elemente umzuwandeln. damit soll sich dann die halbwertszeit von vielen zig-tausend jahren auf einige wenige und durchaus ueberschaubare hundert verringern... DARAN sollte man arbeiten, dort sollte das geld hinfliessen, und gerne auch mit meinen steuern!! damit erledigt sich auch gleich dieses ko-argument der atomgegner, dass das atommuell-problem unloesbar sei... ich frage mich nur, warum durch die medien diese aktuellen forschungen nicht weiter/mehr publik gemacht werden? ausserdem: alle reden ueber diese paar tausend freizeitdemonstranten und krawallmacher vom wochenende, aber wieviele leute unserer mehrere millionen fassenden bevoelkerung *wollen* atomstrom? ich sags ganz ehrlich: ich!! das warum haben einige vorredner schon erlautert, da schliesse ich mich gerne an; wenn es irgendwo eine pro-atomstrom-demo gaebe waere ich sofort dabei - oops, das widerspricht wohl in unseren breitengraden der political correctness ;- gruesse
Hallo T_S, skeptisch dürfen Sie gerne sein, aber lesen Sie doch erst mal. Sie werden sehen, dass die Überlegungen des Ökoinstituts Freiberg durchaus objektiv und vielseitig sind. Das hat mit von vorherein zielgerichteter Argumentation nichts zu tun. Wenn Sie logisch denken können, sind die Schlußfolgerungen dort nicht von der Hand zu weisen. Es ist übrigens ein großes Manko in unserer Informationsgesellschaft, dass es so schwierig ist, sich objektiv zu informieren. Studien sind für mich in diesem Zusammenhang schon fast wertlos. Wenn man mal tiefer gräbt, stellt man fest, dass viele Studien häufig Ergebnisse präsentieren, die die Sicht des jeweiligen Auftragebers bestätigen. Was zählt, sind Grundlagenwissen und logisches Denken. Insofern sind Vokabeln wie Bauer Hanswurst, popelig und Schwachsinn nicht hilfreich. Fakt ist, dass wir enorm viel Strom verbrauchen. Das ist möglich, weil es bis jetzt billig verfügbare Brennstoffe gibt. Diese sind jedoch bald verbraucht. Das gilt auch für Uran. Selbst wenn das finanzielle Kunststück fertig gebracht würde, die propagierte Anzahl an neuen KKW zu bauen und wir mal annehmen, dass diese zusätzlich zu den jetzigen KKW Strom produzieren würden, gehen die Uranvorräte entsprechend schneller zur Neige, so dass die Kraftwerke schon vor Ende ihrer Nutzungszeit wieder stillgelegt werden müssten. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Von der sprunghaft ansteigenden Atommüllmenge mal angesehen, von der eben noch niemand weiß, wohin damit.
Bei einer Energieplanung - unter berücksichtigung von parametern wie Arbeitslosigkeit , Energiebedarf, Energieerzeugung, Energieträger , Enegieforschung z.b ITER.org etc pp - ist ein schwer vermittelbares feld, zumal die meisten von uns kaum mehr als eine Generation weiter denkt. @Prosteinkohle : deine Steinkohle reicht für ein paar monate sobald die weltweiten ÖL voräte erschöpft sind um damit die deustche wirtschaft anzutreiben. Jegliche VErbrennungsmethoden heizen den Klima effekt weiter an. 2050 ca werden wir sehn das Dass grönland Eis Unumkehrbar ABSCHMITZT. d.H + 60meter wasserspiegel binnen der näschen 200j. Bereits Jetzt ist sichbar - die ost-west durchfahrung am nordpool als beispiel hab es nie lt eis untersuchungen binnen der letzten 10.000j - das der klima wandel nicht mehr umkehrbar ist. Selbst wen wir die erdkusten tiefsee... +5km voräte aufzehren wird uns menschen das die Energie versorgung NICHT sichern für die näscheten 20j. Der Energie bedarf steigt durch schwellenländer wie china indien etc pp nahezu exporentiell an Wer jetzt denkt was interssiert mich China - der hat nicht verstanden das wir alle im selben Boot nahmens ERDE sitzen . Deutschland ist u.a ein IMPORTland was Energieträger angeht - kohle , öl , uran , Gas.Und damit abhängig vom weltmarkt . In ca 25-40j ca 1,5 gerneratione n Sind - beim jetztigen verbrauch weltweit - jegliche Fossilen Energieträger aufgebracht. Einen weg zurück zur Localen Versorgung bilden Erneuerbare Energien. Desweiteren werden wir für einen Soliden enegiemix NICHT um Kerneergie herumkomen. Für 1-3 Generationen werden wir zwangsläufig uns noch mit kernspaltung Herumschlagen müssen - mit all ihren parametern wie endlagerung etc pp Die zukunft der Kernenergie gehört - und das wird bei dieser diskussion vergessen - der kernfusion. Diese technoligie ist langfristig der einzig gangbare weg GENUG Energie zur verfügungzustellen - für strom aus der steckdose , wirtschaft etc pp. Erneuerbare energieträger werden dabei helfen eine gewisse grundlast zu generieren, aber es wird midestens 2 wen nicht gar mehr Generrationen dauern bis wir ca 50 der 180 Kernspaltungs EU weiten AKW mit ca 2,5 Megawatt pro Kraftwerk ersetzt haben. Die kosten wird direct oder indirect letztendlich der Verbraucher tragen und damit der steuerzahler . MfG www.iter.org
T_S schreibt am 10.11.2010 13:51 ....ich bin dafür, dass jeder den Strom bekommt, den er auch haben will.... Wer die erneuerbaren will ... soll die auch bekommen & den teuren Strom selbst bezahlen... Da bin ich mit T_S einer Meinung. Soll T_S doch für die zig Milliarden Folgekosten des Atomstromes aufkommen - nicht alle Steuerzahler. Ich bezahle freiweillig einige cent mehr für Strom aus Wind, Wasser und Sonne.