Politik
FDP-Chef Philipp Rösler: Es geht wieder aufwärts.
FDP-Chef Philipp Rösler: Es geht wieder aufwärts.(Foto: picture alliance / dpa)

Röslers Truppe wäre wieder drin: FDP befreit sich aus dem Tief

Von einem Aufbäumen zu sprechen, wäre sicherlich übertrieben. Aber bemerkenswert ist es schon, dass es der FDP erstmals seit Wochen wieder gelingt, in der Forsa-Sonntagsfrage die 5-Prozent-Hürde zu nehmen. Ansonsten gibt es wenig Bewegung, auch wenn sich das die SPD nach der Kandidatenkür sicher erhofft hatte. Weiter in den Keller geht es dagegen für die Piraten.

Die Liberalen unternehmen einen neuen Anlauf, sich aus dem Stimmungstief zu befreien. Rund einen Monat vor der Landtagswahl in Niedersachsen sagen der FDP 5 Prozent in der Forsa-Sonntagsfrage im Auftrag von RTL und "Stern" ihre Stimme zu. Damit gelänge der Partei zum ersten Mal seit Wochen wieder der Sprung über die 5-Prozent-Hürde. Das letzte Mal erreichte die FDP einen solchen Wert Mitte September.

Freuen dürfte ein solches Ergebnis auch die Union. Sie verharrt in der Wählergunst zwar bei 38 Prozent - und bleibt damit souverän stärkste Kraft im Bund. Gemeinsam mit der FDP haben CDU und CSU dann aber mehr Stimmen, 43 Prozent, als Rot-Grün. Das erklärte Wunschbündnis der Opposition landet nämlich bei nur 41 Prozent.

Und das trotz des anhaltenden Hochs der Grünen. Die Partei liegt in der Umfrage unverändert bei starken 14 Prozent. Politisch nicht gewünscht, rechnerisch jedoch am stabilsten wäre mit 52 Prozent eine schwarz-grüne Koalition. Nicht punkten kann die SPD. Die Parteistrategen hatten sich von der pompösen Kandidatenkür in Hannover sicherlich mehr versprochen. Doch auch der Wert der Sozialdemokraten ändert sich nicht. Sie liegen weiter bei 27 Prozent. Unverändert auch die Linkspartei, sie steht bei 8 Prozent.

Düster sieht es für die Piratenpartei aus. Ambitioniert gestartet, landet die junge Partei, die die politische Landschaft verändern will, nun nur noch bei 3 Prozent und setzt damit den Trend der Marginalisierung fort. Das ist wieder 1 Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche und der niedrigste Wert, denn die Piraten in der Forsa-Umfrage jemals hatten.

Quelle: n-tv.de

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