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Hat in dieser Woche mal wieder Anlass zur Freude: Angela Merkel.
Hat in dieser Woche mal wieder Anlass zur Freude: Angela Merkel.(Foto: AP)

Stern-RTL-Wahltrend: Merkel wieder beliebt wie vor Flüchtlingskrise

Von den Terroranschlägen in Brüssel kann die AfD kurzfristig nicht profitieren, in der Forsa-Umfrage verliert sie sogar deutlich. Die Gewinner der Woche sind Union und FDP - am stärksten zulegen kann jedoch die Kanzlerin.

Die Kanzlerin hat ihre persönliche Umfragekrise hinter sich gebracht. Im neuen Stern-RTL-Wahltrend sprechen sich 52 Prozent der Deutschen für Angela Merkel aus – das ist der beste Wert seit August vergangenen Jahres, dem Beginn der Flüchtlingskrise. In der Vorwoche kam Merkel in der Kanzlerpräferenz noch auf 49 Prozent. Zwischenzeitlich war die CDU-Politikerin in den vergangenen Monaten sogar auf 44 Prozent abgerutscht. SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel erreicht nur 13 Prozent und damit genauso wenig wie in der vergangenen Woche.

Auch bei den Parteipräferenzen gewinnt die Union leicht hinzu. CDU/CSU klettern um einen Prozentpunkt auf 36 Prozent, die SPD bleibt wie in der Vorwoche bei mageren 20 Prozent. Auch bei Grünen (13 Prozent) und Linken (8) gibt es keine Veränderung. Derweil rutscht die AfD von ihrem Rekordwert von 13 Prozent wieder auf 10 ab, die FDP kann sich von 6 auf 7 Prozent verbessern.

Für mögliche Koalitionen im Bund bedeutet das: Eine Große Koalition aus Union und SPD hätte weiterhin eine große Mehrheit (56 Prozent). Union und Grüne hätten – bei 6 Prozent sonstige Wähler – eine knappe Mehrheit (49 Prozent). Für Schwarz-Gelb (43) oder Rot-Rot-Grün (41) reicht es nicht.

Für den Stern-RTL-Wahltrend wurden vom 21. bis zum 24. März 2005 Personen befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Punkten.

Quelle: n-tv.de

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