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Um Palmyra wurde heftig gekämpft.
Um Palmyra wurde heftig gekämpft.(Foto: imago/ITAR-TASS)

Ein Drittel der Stadt erobert: Soldaten drängen IS in Palmyra zurück

Die syrische Armee setzt ihre Offensive um Plamyra gegen die IS-Miliz fort. Augenzeugen berichten von schweren Kämpfen, an denen auch russische Streitkräfte beteiligt sind. Den größten Teil der Oasenstadt können syrische Regimetruppen jetzt zurückerobern.

Syrische Regimetruppen haben in der Schlacht um das historische Palmyra eine Gegenoffensive der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurückgeschlagen. Sie kontrollieren nun gut ein Drittel der Stadt. Unterstützt durch russische Luftschläge habe das Militär mindestens drei Stadtbezirke im Westen und Norden eingenommen, berichteten die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sowie die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Den Menschenrechtlern zufolge rücken die Einheiten von Präsident Baschar al-Assad mit Macht auf das Zentrum von Palmyra vor - so stark wie nie seit Beginn der gesamten Offensive seit Anfang März. Wie ein Journalist berichtete, gebe es schwere Kämpfe.

Aus syrischen Militärkreisen hieß es, die russischen Streitkräfte seien maßgeblich an der Offensive beteiligt. Auch nach dem weitgehenden Abzug russischer Truppen aus Syrien hatten russische Kampfflugzeuge ihre Angriffe gegen IS-Stellungen fortgesetzt. Seit syrische Soldaten in Straßenkämpfe verwickelt sind, gingen jedoch die russischen Luftangriffe zurück.

Nach Angaben des Staatsfernsehens wollen die regierungstreuen Soldaten die Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat umzingeln. Sana meldete, die syrischen Truppen hätten südlich von Palmyra eine Offensive gestartet, während sie weiter auf die Stadt zumarschierten. Auch gebe es Kämpfe am Flughafen im Osten der Stadt.

Zuvor hatte der IS die Regierungseinheiten in heftigen Kämpfen und mit Autobomben zeitweise an den Stadtrand zurückgedrängt. Mindestens zehn Soldaten waren dabei der Beobachtungsstelle zufolge gestorben. In den Tagen zuvor waren die Regierungseinheiten auf Palmyra vorgerückt und konnten am Donnerstag erstmals in die Stadt eindringen. Die Stadt zählt wegen ihrer gut erhaltenen antiken Ruinen zum Unesco-Weltkulturerbe. Der IS hatte sie im Mai 2015 erobert. Seitdem sprengten die Dschihadisten eine Reihe antiker Bauwerke.

Quelle: n-tv.de

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