Politik
Video

Weiterer Sieg vor "Super Tuesday" : Trump gewinnt dritte Vorwahl in Folge

Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gewinnt laut Prognosen die Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Nevada. Der 69-Jährige liegt deutlich vor seinen Hauptkonkurrenten Cruz und Rubio. Die Demokraten wählen am Samstag wieder in South Carolina.

Der Geschäftsmann Donald Trump hat laut Hochrechnungen von Fernsehsendern die Vorwahl der US-Republikaner im Bundesstaat Nevada gewonnen. Die Sender CNN und Fox News erklärten Trump nach Ende der Wahlversammlungen in dem westlichen Bundesstaat zum Sieger. Für den populistischen Immobilienmagnaten ist es der dritte Sieg nach den Erfolgen in South Carolina und New Hampshire.

Es war die erste Vorwahl der Republikaner in einem Bundesstaat im Westen der USA. Was die Zahl der zu vergebenden Delegierten für den Nominierungsparteitag im Juli angeht, spielt Nevada eine untergeordnete Rolle. Kurz nach Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse erklärte sich Trump selbst zum Sieger des Abends und sagte in einer Dankesrede: "Wir haben bei den Evangelikalen gewonnen. Wir haben bei den Jungen gewonnen, wir haben bei den Alten gewonnen. Wir haben bei den gut Gebildeten gewonnen, wir haben bei den schlecht Gebildeten gewonnen. Ich liebe die schlecht Gebildeten."

Das Bewerberfeld der Republikaner schrumpfte in den vergangenen Wochen deutlich zusammen. Zuletzt zog sich der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, nach seinem schwachen Abschneiden in South Carolina am Wochenende zurück. Bei den Demokraten gilt Ex-Außenministerin Hillary Clinton als Favoritin, ihr Rivale Bernie Sanders setzt sie aber von links unter Druck. Die nächste Demokraten-Vorwahl findet am Samstag in South Carolina statt.

Die Präsidentschaftsbewerber beider Parteien hoffen, ihre Position vor dem sogenannten "Super Tuesday" am 1. März stärken zu können, wenn in einem Dutzend Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden. Die Abstimmungen in allen 50 US-Staaten ziehen sich bis in den Frühsommer hin, ihre Kandidaten küren Republikaner und Demokraten offiziell bei den Nominierungsparteitagen im Juli. Die USA wählen dann am 8. November ein neues Staatsoberhaupt. Der Demokrat Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen