Freitag, 19. Mai 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Christoph Wolf

23:59 Uhr

Spanien erneut U17-Europameister - dank Englands Elferseuche

Spaniens Fußball-Junioren sind zum dritten Mal U17-Europameister, weil auch der englische Fußball-Nachwuchs keine Elfmeter schießen kann. Die Iberer gewannen das Endspiel im kroatischen  Varazdin gegen England mit 4:1 im Elfmeterschießen. Nach 80 Minuten hatte es 2:2 (1:1) gestanden. Ein spätes Tor von Nacho Diaz (80.+6) brachte die Spanier, die  schon 2007 und 2008 den U17-Titel geholt hatten, ins Elfmeterschießen. Zuvor war England durch Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea (18.) und Phil Foden (58.) von Manchester City zweimal in Führung gegangen, für Spanien erzielte Mateu Morey vom FC Barcelona  (38.) das zwischenzeitliche 1:1.

23:13 Uhr
21:47 Uhr

"Totaler Blödsinn" - Gladbachs Eberl platzt der Kragen

Mit Andreas Christensen und Mahmoud Dahoud verliert Borussia Mönchengladbach zur neuen Saison zwei Leistungsträger, der Kader muss erneut umgebaut werden. Laut "Bild"-Zeitung stehen Gladbachs Manager Max Eberl dafür 40 Millionen Euro zur Verfügung, die in drei "echte Kracher" investiert werden sollen. Aussagen, die Eberl in Rage bringen. Entsprechend scharf ist seine Replik auf der Vereinshomepage, dort poltert er mit Blick auf die 40 Millionen Euro: "Das ist totaler Blödsinn! Woher sollen die denn kommen?" Wahrscheinlich werde man "in diesem Sommer keine gigantischen Transfereinnahmen haben" und könne "auch nicht mit Geld aus einem internationalen Wettbewerb rechnen".

Sein Appell an den Borussen-Anhang: "Ich kann unsere Fans nur bitten, den Unsinn, der heute in der Zeitung steht, nicht zu glauben und auf diesen Versuch, uns unter Druck zu setzen, nicht hereinzufallen." Statt Krachern werde man dem "junge, hungrige und entwicklungsfähige Spieler" holen - "Top-Lösungen für Borussia Mönchengladbach".

20:54 Uhr

Malaga-Profi will Barcelona unbedingt zum Titel schießen

Sandro Ramirez traf in der Liga 16 Mal - auch bei Malagas Sieg über den FC Barcelona.
Sandro Ramirez traf in der Liga 16 Mal - auch bei Malagas Sieg über den FC Barcelona.(Foto: imago/Agencia EFE)

Am letzten Spieltag der Primera Division reicht Real Madrid ein Punkt gegen den FC Malaga, um sich zum spanischen Meister zu krönen. Dazu soll es aber nicht kommen - sagt Malaga-Stürmer Sandro Ramirez. Sein großer Traum: Gegen Real treffen und damit den FC Barcelona zum Titel schießen, was angesichts von 16 Saisontoren nicht völlig illusorisch ist.

Hintergrund von Ramirez' Leidenschaft für Barcelona: Der 21-Jährige wurde bei den Katalanen ausgebildet und verdankt "ihnen alles", wie er der spanischen TV-Sendung "La Liga World" sagte: "Ich hoffe, ich erwische einen Traumtag."

19:49 Uhr

Olympia-Medaillen aus Rio fallen auseinander

Zahlreiche bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro vergebene Medaillen zeigen offenbar Auflösungserscheinungen. Vor allem bei Silbermedaillen blättert häufig die Farbe ab. Die Organisatoren versprachen am Freitag allen Betroffenen umgehenden Ersatz.

"Es gibt Probleme bei etwa sechs bis sieben Prozent der Medaillen. Offenbar hängen die Schäden mit Temperaturunterschieden zusammen. Die Medaillen werden entweder repariert oder ersetzt", sagte Mario Andrada, der Sprecher des Organisationskomitees. Insgesamt wurden bei den Spielen 2021 Medaillen vergeben.

19:16 Uhr

Olympique Marseille kokettiert mit Ribery-Rückkehr

Nicht glücklich unter Carlo Ancelotti: Bayern-Altstar Franck Ribery.
Nicht glücklich unter Carlo Ancelotti: Bayern-Altstar Franck Ribery.(Foto: imago/Bernd König)

Eine echte italienisch-französische Männerfreundschaft hat sich zwischen Trainer Carlo Ancelotti und Altstar Franck Ribery im ersten Bayern-Jahr des Starcoaches noch nicht entwickelt, da haben auch Küsschen nichts geholfen. Verraten hat das Bayern-Präsident Uli Hoeneß, dem Ribery regelmäßig sein Leid klagt über mangelnde Würdigung durch Ancelotti, Abwanderungsgedanken inklusive.

Da passt es da natürlich, dass die Website leophoceen.fr über ein Interesse von Riberys Ex-Verein Olympique Marseille an dem 34-Jährigen berichtet, wie es nebenan bei Sport1 heißt. Angeblich sollen die Franzosen bereits bei den Bayern vorgefühlt haben.

Nur: Gebrauchen kann OM Ribery eigentlich nicht, seine Stammposition auf dem linken Flügel sei mit Dimitry Payet bestens besetzt. Bliebe Ribery also nur ein Platz auf der Bank - den der Franzose auch bei Ancelotti haben kann.

18:48 Uhr
18:15 Uhr

Berlin knickt vor Herthas Stadiondrohung ein

Überraschung, Überraschung! In der ewigen Debatte um eine neue Spielstätte für Fußball-Bundesligist Hertha BSC deutet sich eine durchaus spektakuläre Wende an. Der Verein, der für den Sport zuständige Senator Andreas Geisel und der Regierende Bürgermeister Michael Müller favorisieren neuerdings den Umbau des Berliner Olympiastadions zu einer Fußballarena - der vorher als ausgeschlossen galt.

Doch eine von Hertha BSC in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie durch das bereits für Sanierung und Modernisierung des Olympiastadions zuständige Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp) kam zum "überraschenden" Schluss: ein Umbau im Sinne Herthas ist grundsätzlich machbar. In einer gemeinsamen Mitteilung heißt es nun: "Erste Entwürfe zeigen, dass das Olympiastadion auch als Fußballarena eine einzigartige spektakuläre Spielstätte sein kann. Ein modernes Stadion mit neuen, steileren Tribünen nah an den Spielfeldrand gezogen."

Man werde die Umsetzbarkeit nun gemeinsam mit dem Senat prüfen. Diesem hatte Hertha zuvor mit einem Umzug nach Brandenburg gedroht. Als weitere Alternative hat der Verein vorgeschlagen, neben das Olympiastadion eine kleinere Arena zu bauen - und für Topspiele ins Olympiastadion umzuziehen.

17:32 Uhr

Scharapowa will keine Wimbledon-Wildcard

Zu den French Open wollte Maria Scharapowa eingeladen werden - und wurde ausgeladen. Das bleibt ihr in Wimbledon auf jeden Fall erspart.
Zu den French Open wollte Maria Scharapowa eingeladen werden - und wurde ausgeladen. Das bleibt ihr in Wimbledon auf jeden Fall erspart.(Foto: imago/Insidefoto)

Die ehemalige Weltranglistenerste Maria Scharapowa wird sich nicht um eine Wildcard für einen Platz im Hauptfeld des Tennis-Klassikers in Wimbledon bemühen. Das teilte die nach einer Dopingsperre zurückgekehrte Russin auf ihrer Homepage mit. "Aufgrund meiner verbesserten Weltranglistenposition durch die ersten drei Turniere nach meinem Comeback werde ich die Qualifikation für Wimbledon spielen", hieß es dort zur Begründung.

Anfang der Woche war Scharapowa von den French-Open-Organisatoren eine Wildcard für den Start beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres verwehrt worden. "Es kann eine Wildcard für die Rückkehr nach Verletzungen geben. Aber es kann keine Wildcard für eine Rückkehr nach Doping geben", teilte der französische Verband dazu mit.

16:55 Uhr

59.000 Euro Minimum - DFB hebt Referee-Honorare deutlich an

Wieviel verdient eigentlich so ein Bundesliga-Schiedsrichter? Nicht wenig und in Zukunft noch deutlich mehr. Das geht aus einer Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit dem Titel "Bessere Rahmenbedingungen für Elite-Schiedsrichter" hervor. Daraus lässt sich etwa ableiten, dass Dr. Felix Brych für seinen Nebenjob als Schiedsrichter in dieser Saison für seine 18 Bundesliga-Einsätze insgesamt 143.400 Euro an Spiel- und Grundhonoraren erhielt.

Künftig dürfte es noch mehr werden, denn der DFB hebt die Vergütung der Referees ab der kommenden Saison stufenweise an. In den kommenden beiden Spielzeiten will der DFB 2.918.700 Euro mehr für Schiedsrichterhonorare aufwenden.

Ein Überblick:

  • Pro Bundesliga-Spiel gibt es von der Saison 2017/18 an 5000 Euro statt bislang 3800 Euro, das sind rund 32 Prozent mehr.
  • Jeder Assistent erhält ab der Spielzeit 2017/2018 2.500 statt bislang 2.000 Euro, ein Plus von 25 Prozent. Um 250 Euro (von 1.000 auf 1.250 Euro) wird das Spielhonorar für den Vierten Offiziellen angehoben.
  • Darüber hinaus kassiert jeder Referee aus dem sogenannten Elitebereich auch weiterhin ein Grundgehalt. Die sechs deutschen Fifa-Schiedsrichter der ersten Kategorie erhalten in der nächsten Saison 79.000 Euro statt bislang 75.000 Euro. In der Spielzeit 2018/2019 wird diese Summe auf 80.000 Euro erhöht.
  • Alle weiteren Schiedsrichter erhalten je nach Zugehörigkeit zur Bundesliga zwischen 59.000 und 69.000 Euro pro Saison.
16:08 Uhr

Alex Zverev siegt und feiert Masters-Premiere

Tennisprofi Alexander Zverev ist mit einer starken Leistung erstmals in das Halbfinale eines ATP-Masters-Turniers eingezogen. Der derzeit beste deutsche Spieler gewann in Rom 7:6, (7:4), 6:1 gegen den letztjährigen Wimbledon-Finalisten Milos Raonic aus Kanada.

In der Vorschlussrunde am Samstag trifft der 20-jährige Hamburger auf den langen Amerikaner John Isner, dessen größte Stärke wie bei Raonic der Aufschlag ist. Gegen Trainingspartner Isner, die Nummer 24 der Welt, hat er die bisherigen beiden Duelle gewonnen.

15:36 Uhr

Philipp Lahm zieht in Bayern-Ruhmeshalle ein

Philipp Lahm wird auch vereinsintern gefeiert.
Philipp Lahm wird auch vereinsintern gefeiert.(Foto: imago/Christian Schroedter)

Philipp Lahm und "Hall of fame" - das passt. Findet auch der FC Bayern München und nimmt ihren Kapitän und Fußball-Weltmeister in die sogenannte Ruhmeshalle auf, teilt der deutsche Rekordmeister mit. Der 33-Jährige ist der erste Münchner Profi seit Oliver Kahn (2008), dem diese Ehre zuteilwird.

  • Lahm beendet morgen seine glanzvolle Laufbahn.
  • Mit der Aufnahme in die "Hall of fame" des FC Bayern steht Lahm in einer Reihe mit Vereinslegenden wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß, Lothar Matthäus, Giovane Elber oder Mehmet Scholl.
  • "Diese Auszeichnung stellt ihn mit den ganz Großen des FC Bayern auf eine Stufe", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Philipp Lahm ist einer der verdientesten Spieler in der neueren Geschichte des FC Bayern."
15:04 Uhr

Gignac zaubert Lehrbuch-Freistoß hin

 

14:37 Uhr

Bibiana Steinhaus pfeift Fußball-Geschichte

Bald erstklassig: Bibiana Steinhaus.
Bald erstklassig: Bibiana Steinhaus.(Foto: imago/foto2press)

Es ist vollbracht: Ab der kommenden Saison gibt es in der 1. Fußball-Bundesliga erstmals eine Schiedsrichterin. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gab bekannt, dass die 38-jährige Bibiana Steinhaus gemeinsam mit ihren Kollegen Martin Petersen (32 Jahre), Sven Jablonski (27 Jahre) und Sören Storks (28 Jahre) in die Bundesliga aufsteigen wird.

Da mit Wolfgang Stark, Günter Perl und Joachim Drees zum Ende dieser Saison nur drei Schiedsrichter altersbedingt ausscheiden, erhöht sich die Zahl der Erstliga-Referees in der kommenden Saison von 23 auf 24.

Damit sind vielleicht künftig auch Ansetzungen wie die von Manuel Gräfe beim Relegationsfinale zwischen Hamburg und Wolfsburg vermeidbar.

13:57 Uhr

HSV geht mit Horrorstatistik ins Relegationsfinale

Ein Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg, schon wäre der Hamburger SV gerettet vor dem dritten Gang in die Abstiegsrelegation binnen vier Jahren. Heimsieg, klingt machbar, in der Heimtabelle liegt der HSV schließlich auf Rang 13.

Kleiner Haken: Gegner ist der VfL Wolfsburg, was die Hamburger Rettung zu einer statistischen Unmöglichkeit macht. Denn: Seit dem letzten HSV-Heimsieg gegen die Wolfsburger sind zehn Jahre ins Land gegangen, in denen der Bundesliga-Dino stolze 15 Trainerwechsel fabriziert hat.

13:30 Uhr

"Nicht normal" Ludwigsburg legt Protest gegen Playoff-Aus ein

Ludwigsburg fühlt im entscheidenden Playoffspiel gegen Ulm von den Schiedsrichtern entscheidend benachteiligt.
Ludwigsburg fühlt im entscheidenden Playoffspiel gegen Ulm von den Schiedsrichtern entscheidend benachteiligt.(Foto: imago/Eibner)

Die MHP Riesen Ludwigsburg haben nach dem 81:91 (39:55) bei ratiopharm Ulm im fünften und entscheidenden Playoff-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga (BBL) Protest gegen die Spielwertung eingelegt. Grund für den Schritt ist nach Angaben des Klubs "ein klarer Regelverstoß. Das Recht während eines Spiels Protest beim Kommissar einzulegen wurde dem Ludwigsburger Trainer John Patrick nicht nur verwehrt, sondern er wurde hierbei von den Schiedsrichtern mit einem technischen Foul und der damit verbundenen Disqualifikation bestraft", teilten die MHP Riesen mit. Dies sei "ein nicht zulässiger Vorgang".  Eine Entscheidung darüber könnte noch am Freitag fallen.

Ludwigsburg hatte die Serie "Best of Five" durch die Niederlage mit 2:3 verloren. Coach Patrick und sein Spieler DJ Kennedy waren dabei von den Schiedsrichtern jeweils nach technischen Fouls disqualifiziert worden, was Patrick nach dem Spiel "als nicht normal" geißelte.

13:17 Uhr
12:34 Uhr

Jan Ullrich lässt Radsport-Kurz-Comeback platzen

Die für einen Tag geplante Rückkehr des einzigen deutschen Tour-de-France-Siegers Jan Ullrich in den Profiradsport fällt aus. Der 43-Jährige sollte als "Sportlicher Leiter" beim 101. Rennen "Rund um Köln" am 11. Juni fungieren. Nach heftiger Kritik trat er nun von diesem Posten zurück.

"Viele Radsportbegeisterte, Medien und auch Sponsoren haben sehr positiv auf diese Ankündigung reagiert. Einige wenige Medien können aber offensichtlich nicht damit umgehen, daher trete ich nach Rücksprache mit dem Veranstalter von dem Posten zurück. Schließlich will ich dem Rennen nicht schaden", teilte Ullrich via Facebook mit.

Er habe dem Rennorganisator Artur Tabat lediglich deshalb eine Zusage gegeben, "um Artur einen Gefallen zu tun". Ullrich selbst habe nie zurück in den Profisport gewollt, "da ich diese Bühne nicht brauche".

11:58 Uhr

Klopp blitzt mit Mega-Offerte für Mbappé ab

Wer hätte ihn nicht gern, diesen Kylian Mbappé? Die Liste der Verehrer des 18-jährigen Sturmjuwels von AS Monaco ist lang, auch Jürgen Klopp und der FC Liverpool stehen darauf. Bekommen werden sie Mbappé aber nicht, zumindest nicht im Sommer. Laut "Marca" hat Monaco eine angebliche Mega-Offerte der Liverpooler von 75 Millionen Euro abgelehnt und auch nicht vor, das Sturmjuwel an andere Verehrer zu veräußern.

Mindestens ein Jahr soll Mbappé noch im Fürstentum stürmen, das hatte seine Fürstlichkeit Albert II. ja schon am Donnerstag verkündet. Der Plan ist, Mbappé noch ein bisschen besser werden zu lassen und ihn dann für 100 Millionen Euro zu verkaufen, mindestens. Vielleicht haben Klopp und Liverpool dann mehr Glück.

11:17 Uhr

BVB-Boss dementiert Einigung mit Tuchel-Nachfolger

Zerstritten: BVB-Boss Watzke und Coach Tuchel.
Zerstritten: BVB-Boss Watzke und Coach Tuchel.(Foto: picture alliance / Guido Kirchne)

Vor dem vorletzten Heimspiel von Borussia Dortmund gegen 1899 Hoffenheim räumte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einen "Dissens" mit Trainer Thomas Tuchel ein - und schwächte die Position des Dortmund-Trainers massiv. Nun, vor dem letzten BVB-Heimspiel der Saison gegen Werder Bremen, hat sich Watzke erneut öffentlich geäußert - und eine angebliche Einigung mit einem möglichen Tuchel-Nachfolger dementiert.

Stattdessen verwies Watzke erneut auf ein vereinbartes Gespräch mit dem BVB-Trainer nach Saisonende, dessen Vertrag in Dortmund noch bis 2018 läuft. "Wir setzen uns nach der Saison zusammen und besprechen, wie es weitergeht: Wenn wir jetzt schon mit einem anderem Trainer fix wären, warum sollten wir das dann noch machen?", sagte Watzke bei einem Vortrag an der Universität Oldenburg. Thema des Vortrags übrigens: "Fußball verbindet - die gesellschaftliche Rolle der Bundesliga".

10:23 Uhr

"Verstehe sie nicht": Merk kritisiert Schiri-Wahl für HSV-Finale

Sofern Sie nicht unter Short Term Memory Loss (Hörtipp!) leiden und gestern schon bei uns zu Gast waren, dürfte Ihnen bekannt sein: Manuel Gräfe pfeift das Abstiegsfinale des Hamburger SV gegen den VfL Wolfsburg. Exakt, DER Manuel Gräfe, der seit dem Relegationsrückspiel 2015 gegen den Karlsruher SC auf dem Boulevard als Hamburger "Retter-Schiri" firmiert.

Bei Ex-Schiedsrichter Markus Merk regt sich deshalb Unmut. In der "Hamburger Morgenpost" zeigte er sich "unglaublich erstaunt" über die Wahl von Gräfe für die brisante Partie: "Ich verstehe sie nicht. Das Wichtigste ist immer, dass der Schiedsrichter nicht im Fokus steht - sondern das Spiel! Das ist hier, bei aller unbestrittenen Kompetenz von Manuel Gräfe, nicht möglich."

Das DFB-Argument, die anderen Topschiedsrichter seien verhindert, lässt Merk nicht gelten. Er argumentiert: "Es gibt 20 Schiedsrichter in der Bundesliga. Man hätte auf einen anderen zurückgreifen müssen!" Will irgendwer widersprechen?

09:57 Uhr

Bundesliga als Knobelei: Was wäre wenn ...?

Oben und unten geht nichts mehr in der Fußball-Bundesliga, zwischendrin wird es noch richtig spannend - und kniffelig angesichts der vielen möglichen Kombinationen. Auf welchen Platz welches Team am letzten Spieltag noch springen (Optimum) oder fallen (Suboptimum) kann, zeigt diese Grafik.

Wie es dazu kommen kann, haben wir in Wort und Zahl hier aufgedröselt.

09:35 Uhr

Berater "bietet" Man-City-Star beim FC Bayern an

Der Vertrag von Yaya Touré bei Manchester City wird nicht verlängert.
Der Vertrag von Yaya Touré bei Manchester City wird nicht verlängert.(Foto: REUTERS)

Falls der FC Bayern einen seiner beiden scheidenden Mittelfeld-Routiniers Philipp Lahm (33 Jahre jung) und Xabi Alonso (35) in der neuen Saison mit einem anderen Routinier ersetzen will, weil Renato Sanches auch dann noch Renato Sanches sein wird - Dimitri Seluk hätte da eine Idee. Er ist zufällig Berater von Yaya Touré, dessen Vertrag bei Manchester City zufällig am Saisonende ausläuft - und der prima zum deutschen Fußball-Rekordmeister passen würde.

"Bayern München wäre der Klub, der zu seinem Level passt", sagte Seluk der italienischen Website Tutto Mercato Web. Was die Bayern davon halten? Unbekannt, Touré ist schließlich sehr begehrt. Ob es die Bayern werden, damit will Seluk die Fußball-Welt (und vielleicht die Münchner selbst) in Bälde überraschen. Hochspannung!

09:09 Uhr

Eis-Wunder ist abgesagt - das wird wichtig im Sport

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Guten Morgen, liebe Leser,

sie haben bravourös gekämpft, in Person von Philipp Grubauer fast alles gehalten, und am Ende durften die DEB-Cracks sogar ein paar Minuten auf die Verlängerung hoffen. Gereicht hat es nicht ganz zum deutschen Eishockey-Wunder im WM-Viertelfinale gegen Kanada, aber man kann bei einem Heim-Turnier auch schlechter ausscheiden. Kollege Nordmann wird die deutsche WM-Leistung noch einmal würdigen.

Was wird sonst noch wichtig?

  • Nebenan im Tag schwärmt Bastian Schweinsteiger von einer "Wahnsinns-Karriere". Nicht von seiner eigenen, sondern von der von Philipp Lahm, und zwar so hemmungslos wie auch der FC Bayern. Lesen Sie mal rein.
  • Am Samstag in München beendet nicht nur Lahm eine großartige Karriere, mit ihm tritt auch Xabi Alonso ab. Kollege Bartlau hat dem spanischen Allesgewinner ein kleines Denkmal aus Buchstaben errichtet, denn lesen tut er ja auch gern.
  • Fast die Hälfte aller Fußball-Bundesligisten hat in dieser Saison den Trainer gewechselt, zum Teil mehrfach. Da liegt die Frage nahe: Wem hat es genützt? Die Antwort gibt es später in Wort, Zahl und Bild.
  • Tennis-Jungstar Alexander Zverev siegt weiter und weiter und weiter - und trifft jetzt im Viertelfinale des Sandplatzturniers in Rom ab 14 Uhr auf Milos Raonic.

Und damit: Auf die Plätze, fertig, los!