Der EM-Tag
20. Juni 2016
imageHeute mit Diana Sierpinski und Christoph Rieke
Zum Archiv
23:59 Uhr

Das war der elfte EM-Tag

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(Foto: AP)

Elf Tage ist die Europameisterschaft nun schon alt. Und so langsam nehmen die Achtelfinals Gestalt an. Die Runde der letzten 16 hat auch die deutsche Nationalmannschaft fest im Blick. Doch vorher sollten noch die Nordiren geschlagen werden. Wie sich das DFB-Team auf die Partie vorbereitet, konnte man auf der heutigen Pressekonferenz im Pariser Prinzenpark erfahren - nur nicht vom angeschlagenen Bundestrainer, dafür aber von Innenverteidiger Mats Hummels.

Um 21 Uhr wurde dann in Gruppe B um den Einzug ins Achtelfinale gekämpft. Und der dieser finale Gruppenspieltag wartete mit einer faustdicken Überraschung auf: Mit großem Offensivschwung stürmte EM-Debütant Wales als Gruppensieger noch vor dem großen Nachbarn England ins Achtelfinale. Die überforderten Russen sind nach der Galavorstellung von Gareth Bale und Co. mit nur einem Punkt aus dem Turnier ausgeschieden. Einen ausführlichen Bericht zu der Partie finden Sie hier. Etwas ernüchtert dürfte man - trotz des Einzugs ins Achtelfinale - in England sein. Die "Three Lions" erreichen nach dem torlosen Unentschieden gegen die Slowakei "nur" Gruppenplatz zwei. Auch zu diesem Spiel bieten wir Ihnen einen ausführlichen Spielbericht auf unserer Seite.

Neben den Gruppenpartien interessierten sich die n-tv.de-Leser für folgende Meldungen:

Damit geht nun ein ereignisreicher Tag zu Ende. Morgen gibt es zum ersten Mal bei dieser Europameisterschaft vier Partien an einem Tag. In Gruppe C kämpft um 18 Uhr das DFB-Team gegen Nordirland um den Gruppensieg sowie das Achtelfinalticket. Das können die Ukrainer nicht mehr lösen, dafür könnten sie in der zeitgleich stattfindenden Partie dem polnischen Nationalteam eins auswischen. Um 21 Uhr spielen dann Kroatien gegen Titelverteidiger Spanien sowie Tschechien gegen die Türkei. Mit diesem kurzen Ausblick verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche eine geruhsame Nacht!

22:51 Uhr

Wales feiert historischen Einzug ins Achtelfinale

Die Insel bebt! Sowohl Wales als auch England gelingt der Einzug ins Achtelfinale. Mit 3:0 (2:0) demütigen die Waliser um Gareth Bale die russische Nationalelf. Der EM-Neuling beendet durch den Sieg die Vorrunde als Erster der Gruppe B.

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Vor den Augen seines Verbandspräsidenten Prinz William ist England trotz Überlegenheit und mehrerer guter Chancen gegen die Slowakei nicht über ein 0:0 hinaus gekommen. Die "Three Lions" belegen damit in Gruppe B den zweiten Platz.

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Auf unserer Seite finden Sie ausführliche Meldungen zu den Partien Wales gegen Russland sowie Slowakei gegen England.

22:15 Uhr

DFB-Teamhotel wird kurzzeitig evakuiert

Fehlalarm im deutschen Teamhotel: Das deutsche Mannschaftsquartier im EM-Spielort Paris (Novotel) musste am Abend für rund 45 Minuten evakuiert werden. Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem Sportinformationsdienst.

  • Die Polizei setzte im Hotel Spürhunde ein, danach wurde Entwarnung gegeben.

  • "Das war ein Routinecheck, dabei ist ein herrenloser Rucksack gefunden worden. Es bestand aber zu keinem Zeitpunkt Gefahr. Wir haben noch einmal gesehen, dass wir uns auf die Sicherheitsvorkehrungen der französischen Behörden verlassen können", sagte DFB-Sprecher Jens Grittner.

  • Die deutsche Mannschaft war jedoch nicht von der Aktion betroffen gewesen. Sie befand sich zum fraglichen Zeitpunkt beim Abschlusstraining im Prinzenpark für ihr letztes Gruppenspiel gegen Nordirland.

21:50 Uhr

Prinz William feuert furiose "Three Lions" an

Vor den Augen von Prinz William bietet die englische Nationalmannschaft eine furiose Offensivvorstellung - allein ein Tor ist den "Three Lions" noch nicht gegen die Slowakei gelungen. Die Osteuropäer verteidigen mit Mühe und Not das torlose Unentschieden. Vor dem Spiel twitterte der Royal "C'mon England" über den gemeinsamen Twitter-Kanal von ihm, seiner Frau, Herzogin Kate, und Bruder Harry.

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William bekundete aber auch seine Sympathien für Wales: "Und viel Glück auch an Wales", hieß es bei Twitter. Die Waliser sind weitaus erfolgreicher als die englischen Nachbarn. In einer intensiven Partie gegen Russland gehen die Insulaner dank Treffern von Aaron Ramsey (11.) und Neil Taylor (20.) mit einer 2:0-Pausenführung in die Kabine.

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21:00 Uhr

England startet ohne Rooney

Es ist angerichtet: In diesem Moment ertönt der Anpfiff für die finalen Vorrundenpartien in Gruppe B. Beim Duell zwischen der Slowakei und England geht es um die Tabellenführung. Die haben momentan noch die "Three Lions" inne.

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Englands Nationaltrainer Roy Hodgson geht für das letzte EM-Gruppenspiel ins Risiko. Der Coach änderte seine bislang zweimal aufgebotene Startformation auf sechs Positionen und wird dabei auch Wayne Rooney eine Pause geben.

Der slowakische Trainer Jan Kozak vertraut dem Team, das zuletzt gegen Russland mit 2:1 gewonnen hatte. Dabei steht Rechtsverteidiger Peter Pekarik von Hertha BSC in seinem 70. Länderspiel als einziger Bundesliga-Profi in der Startelf.

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Die Partie können Sie hier im n-tv.de Liveticker verfolgen.

21:00 Uhr

Russland kämpft um seine letzte Chance

Es ist angerichtet: In diesem Moment ertönt der Anpfiff für die finalen Vorrundenpartien in Gruppe B. Beim Duell zwischen Russland und Wales ist die Ausgangslage klar: Die Russen brauchen zwingend einen Sieg, ansonsten ist das Turnier für die Sbornaja beendet. Auch die Briten benötigen einen Sieg, um ganz sicher ins Achtelfinale einzuziehen. Eventuell reicht auch ein Unentschieden.

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Bei den Russen wird Roman Neustädter das entscheidende Gruppenspiel zunächst von der Bank aus verfolgen. Der zuletzt heftig kritisierte Schalke-Profi steht erstmals bei diesem Turnier nicht in der Startaufstellung von Russlands Nationaltrainer Leonid Sluzki.

Auf Seiten der Waliser steht Superstar Gareth Bale erwartungsgemäß in der Startaufstellung.

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Die Partie können Sie hier im n-tv.de Liveticker verfolgen.

20:27 Uhr

Irische Fans wollen Baby in den Schlaf singen

Shhhh, we have a baby on board: Dass die Fans der irischen Nationalmannschaft nicht nur Stadionlieder grölen können, haben wir heute Morgen bereits hier im "EM-Tag" sehen können. Sicherlich gibt es Dutzende Beispiele, die das belegen und diese alle hier aufzuführen, wäre doch etwas zu viel. Eine Szene der letzten Tage ist allerdings besonders sehenswert, weshalb ich sie Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Nach der 3:0-Niederlage der "Boys in Green" gegen Belgien herrschte bei den Fans von der grünen Insel keineswegs Tristesse. Sie machten, was sie mit am besten können: sie sangen. Und diesmal sangen sie nicht irgendetwas, sondern ein Schlaflied für ein Baby, das mit in ihrer Straßenbahn unterwegs war. "Twinkle, twinkle, little star, how I wonder what you are!", bekam der Winzling zu hören. Eingeschlafen ist er allerdings nicht - die Pssst-Rufe waren dafür wohl etwas zu laut.

19:11 Uhr

Blitz trifft walisisches Fan-Flugzeug

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Diese walisischen Fans haben es rechtzeitig nach Frankreich geschafft. (Foto: REUTERS)

In zwei Stunden kämpft die walisische Nationalmannschaft gegen Russland um den historischen Einzug ins EM-Achtelfinale. Im Stadion von Toulouse werden jedoch Dutzende Plätze im walisischen Block verwaist bleiben. Der ärgerliche Hintergrund: Das Flugzeug von mehr als 200 walisischen Fußballfans konnte in London nicht gen Frankreich abheben, weil er auf einem vorherigen Flug vom Blitz getroffen wurde.

Nach Berichten britischer Medien informierte die Fluggesellschaft Easyjet die Fans erst gegen zehn Uhr morgens von der Annullierung - gerade einmal elf Stunden vor Anpfiff. Demnach war die Airline nicht in der Lage, ausreichend alternative Flüge anzubieten. Die meisten Fans blieben daheim. Einige von ihnen machten sich trotzdem auf den Weg: entweder mit kurzfristig gebuchten Flügen für rund 500 Pfund (knapp 650 Euro) - oder im Auto. Staufrei und unter Beachtung der Verkehrsregeln dürften die Schlachtenbummler auf diese Weise frühestens zur zweiten Halbzeit im rund 1.130 Kilometer entfernten Toulouse ankommen.

Diejenigen, die den Weg von Wales nach Toulouse rechtzeitig geschafft haben, vertrieben sich tagsüber in der Innenstadt von Toulouse unterhaltsam die Zeit - die lokale Polizei nahm es gelassen:

18:01 Uhr

Frankreichs Spieler rätseln über den EM-Modus

Die Europameisterschaft steuert unaufhaltsam auf die K.o.-Runde zu. Falls Sie immer noch nicht so genau durchblicken, wie das mit der Achtelfinal-Qualifikation der Gruppendritten funktioniert, kommt hier ein kleiner Trost: beim Turniergastgeber Frankreich rätselt man auch noch ein wenig über den Modus.

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Wie war das nochmal mit den Gruppendritten? Frankreichs Dimitri Payet ist mit dem EM-Modus noch nicht ganz vertraut. (Foto: dpa)
  • "Ich habe ein bisschen Mühe mit dieser Geschichte des besten Gruppendritten", räumte Frankreichs neuer Star Dimitri Payet bei einer Pressekonferenz ein.

  • Für Payet steht fest: "Je später wir gegen eine der großen Nationen spielen, um so besser."

  • Dennoch sei man bei der Équipe tricolore gewarnt: "Man muss aber auch einen Gruppendritten erstmal schlagen", meinte der 29-Jährige.

Auch Payets Mittelfeldkollege Yohan Cabaye tat sich schwer mit dem Modus, stellte aber fest, dass von den infrage kommenden Gegnern derjenige aus der Gruppe C mit Weltmeister Deutschland sicher der schwerste sei. Es könnte sich aber auch um Polen oder Nordirland handeln.

17:37 Uhr

Und was erwartet Uli Stein von England?

In der Gruppe B kommt es heute zu einem echten Showdown. In der Fern-Battle of Britain kämpfen England (gegen die Slowakei) und Wales (gegen Russland) um den Gruppensieg. Zudem haben alle Mannschaften noch die Chance, das Achtelfinale zu erreichen. Sehen Sie in unserem Video, wie n-tv EM-Experte Uli Stein die Ergebnisse der zeitgleich startenden Vorrunden-Finals tippt.

17:06 Uhr

Was haben die Engländer nur mit "Leo" vor?

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Leo ist mittlerweile fester Bestandteil der englischen Trainingstermine. (Foto: REUTERS)

Was ist da bloß los im englischen Nationalteam? Nach Chris Smalling, John Stones und Kapitän Wayne Rooney trug nun der nächste Spieler den Plüschlöwen "Leo" mit sich herum. Rund um das letzte Gruppenspiel gegen die Slowakei passte diesmal Jack Wilshere auf das Stoffvieh auf. Noch liegen die Hintergründe der Aktion im Dunkeln. Die "Sun" will erfahren haben, dass der Spieler mit der schlechtesten Trainingsleistung auf den Löwen aufpassen muss. Dem Vernehmen nach hat das Team Strafen aufgesetzt, sollte das Tier verloren gehen oder beschädigt werden. Ob "Leo" auch heute gegen die Slowakei im Stadion sein wird, ist unklar.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:40 Uhr

Hummels möchte Trikot von Grigg haben

Joachim Löw fehlte angeschlagen bei der heutigen Pressekonferenz des DFB, doch sein Platz blieb nicht leer. Thomas Schneider vertrat den Bundestrainer vor dem morgigen Spiel gegen Nordirland im Pariser Prinzenpark und hatte Mats Hummels mitgebracht.

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Mats Hummels is on fire. (Foto: imago/Team 2)
  • In Bezug auf die deutsche Abwehr betonte Hummels: "Ich sehe keinen Boss in der Innenverteidigung. Es gibt keine Rollenverteilung, es sind gleichwertige Partner."

  • Der 27-Jährige outete sich zudem als Fan von Nordirlands Will Grigg, der durch den Song "Will Grigg's on fire!" in aller Munde ist: "Er soll nicht treffen, aber ich bin großer Fan von ihm und werde schauen, ob er nach dem Spiel sein Trikot entbehren kann."

  • Für das Geschehen während des Spiels stellte Schneider klar: "Wir wollen das Spiel gewinnen und Gruppenerster werden."

Eine ausführliche Einordnung der Pressekonferenz lesen Sie hier von unserem Mann in Paris, Stefan Giannakoulis.

15:46 Uhr

Löw sagt Teilnahme an DFB-Pressekonferenz ab

Oha! Einen Tag vor dem finalen Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft geht es dem Bundestrainer nicht gut. Damit Joachim Löw bei der morgigen Partie gegen Nordirland wieder fit ist, schont er sich heute noch und nimmt nicht an der Pressekonferenz im Pariser EM-Stadion teil.

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Joachim Löw hat seine Teilnahme an der DFB-Pressekonferenz abgesagt. (Foto: dpa)
  • Nach Auskunft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) plagt sich der 56-Jährige mit einer leichten Erkältung.

  • Stattdessen wird Löws Assistent Thomas Schneider an der Pressekonferenz teilnehmen.

  • Auch bei den Spielergästen wird es eine Änderung geben: Abwehrspieler Mats Hummels ersetzt den ursprünglich angekündigten Spielmacher Mesut Özil. Dafür gebe es aber keine Verletzungsgründe, wie der DFB mitteilte.

Im Anschluss an die Pressekonferenz ist das Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft im Prinzenpark-Stadion angesetzt.

LIVE: PK DFB

15:29 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

bei uns ist nun Schichtwechsel angesagt. Meine Kollegin Diana Sierpinski hat sich den sonnigen Weg nach Hause allemal verdient. Von nun an werde ich Sie durch den EM-Tag begleiten und mit allem Wissenswerten über die aktuellen Geschehnisse in der Fußballwelt versorgen.

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Höhepunkt des heutigen Tages wird, na klar, der finale Spieltag in EM-Gruppe B sein. Dort treffen um 21 Uhr die Russen auf Wales sowie die Slowakei auf England. Sollten die "Three Lions" die Partie gewinnen, darf man sich hierzulande freuen - denn dann wäre die deutsche Nationalmannschaft bereits vor dem letzten Gruppenspiel für das Achtelfinale qualifiziert. In diesem Sinne wünsche ich uns einen spannungsreichen elften EM-Tag!

Mein Name ist Christoph Rieke und wenn Sie mir schreiben wollen, tun Sie dies gerne an christoph.rieke(at)nama.de.DPA-Widget

14:52 Uhr

Uefa eröffnet Verfahren gegen Albanien und Rumänien

Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) leitet Ermittlungsverfahren gegen die Verbände aus Rumänien und Albanien ein.

  • Beide müssen sich nach dem 1:0 der Albaner in Lyon im letzten Spiel der Gruppe A wegen des "Zündens von Feuerwerkskörpern" und des "Werfens von Objekten" verantworten.

  • Albanien zusätzlich noch wegen eines "Platzsturms".

  • Wann die Fälle vor der Uefa-Kommission verhandelt werden, ist noch offen.

14:42 Uhr

EM-Orakel Oobi-Ooobi zieht Konsequenzen

Nach zwei falschen Prognosen stellt EM-Orakel Oobi-Ooobi seine Hellsehertätigkeit ein und wird sich nun wieder auf seine wahren Stärken besinnen, teilt der Zoo Leipzig mit.

  • Einen Tipp für das Abschneiden der deutschen Nationalelf in ihrem letzten EM-Vorrundenspiel gegen Nordirland gab der Koala nicht mehr ab.

  • "Koala Oobi-Ooobi, der unparteiische Australier, zieht die Konsequenzen aus seinen beiden falschen Tipps - als sportlich fairer Verlierer überlässt er das Orakeln ab sofort den anderen und sieht seine Stärken künftig wieder beim Eukalyptus futtern", erklärt der Zoo.

  • "Aber natürlich drückt er Löws Team morgen auf jeden Fall seine vier Daumen."

14:18 Uhr

Warum Spanien schon jetzt Europameister ist

Wenn Fußballer selbst zum Mikrofon greifen, wird es nicht selten unangenehm, schreibt mein Kollege Axel Witte und führt zahlreiche Beispiele an. Nun hat er aber seit Tagen einen Ohrwurm im Kopf. Schuld daran sind die Mannen um Sergio Ramos. Mit "La Roja Baila", da ist sich der Kollege ganz sicher, ist der spanischen Selección ein schöner Sommerhit gelungen. Besonders bemerkenswert dabei sei, dass Spaniens Kapitän und Haudegen Ramos für Text und Musik verantwortlich zeichnet. Hier gibt es die ausführliche Meldung.

13:42 Uhr

Englische Fans raufen sich mit ihren Wampen

Hackendicht, mehr oder weniger entblößt und mit einem ordentlichen Bierbauch ausgestattet. Englische Fans prügeln sich auf der Straße - Plauze gegen Plauze. Nun ja, sehen Sie selbst.

12:58 Uhr

Uefa lobt neuen EM-Modus in höchsten Tönen

Das neue EM-Format ist bei vielen Fans umstritten. Aus Sicht der Uefa ist die Aufstockung auf 24 Teams und der damit verbundene komplizierte Modus allerdings ein voller Erfolg.

  • "Alle Gruppen seien offen, er sei "extrem positiv überrascht", sagte Uefa-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti.

  • Was die Spannung des Wettbewerbs angeht, könnte es nicht besser sein."Das Turnier sei spannend, viele Spiele besonders eng.

  • Nun ja, allerdings fallen auch deutlich weniger Tore als bei den vorangegangenen Europameisterschaften.

12:47 Uhr

Wer hat die erotischsten Fußball-Fans?

Europameister wird Schweden möglicherweise nicht werden, aber die EM-Fans der Skandinavier verströmen die meiste Erotik. Das geht jedenfalls aus einer Umfrage von weiblichen Nutzern des Dating-Portals VictoriaMilan hervor, die unter TV-Beobachterinnen durchgeführt wurde. Danach interessiert sich ein Drittel der befragten Frauen gar nicht für die Fußballspiele, sondern nur die jeweiligen männlichen Anhänger der Mannschaften. Dabei sammelten die schwedischen Fans 1685 Stimmen, gefolgt von Spanien (1245) und Deutschland (1211). Als eher unerotisch bewertet wurden überraschend die Stadionbesucher des Gastgeberlandes Frankreich.

12:31 Uhr

Hier schlafen Özil & Co vor dem Spiel gegen #NIR

12:20 Uhr

Shaqiri spottet: Hoffentlich macht Puma keine Kondome

Sieben Schweizer Leibchen sind nach dem 0:0 gegen Frankreich nur noch Fetzen. Granit Xhakas Hemd ist sogar doppelt betroffen. Xherdan Shaqiri nimmt es mit Humor. Dem Schweizer TV-Sender SRF sagt er grinsend: "Hoffentlich macht Puma keine Pariser." Ob Shaqiri damit schon Erfahrung machen musste, ist uns nicht bekannt.

11:56 Uhr

Das EM-Wetter mit Björn Alexander

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Ein englischer Fan zeigt in Saint Étienne seine unbändige Vorfreude. (Foto: REUTERS)

Auch heute heißt es wieder: lange warten bis zum Anpfiff. Denn die zwei Partien des Tages beginnen beide erst wieder um 21Uhr. Es geht um die Entscheidungen in der Gruppe B. In Saint Étienne trifft England auf die Slowakei und in Toulouse spielt Russland gegen Wales.

Beide Spielorte sind im Süden Frankreichs und somit heute wettermäßig im Vorteil. Denn während der Norden und die Mitte des Landes von Regenwolken überquert werden, sollte es Richtung Süden überwiegend trocken bleiben. Auch wenn sowohl in Toulouse als auch in Saint Étienne nach einem netten Tag abends dichtere Wolken aufziehen. Erst nach 23Uhr könnte es in Saint Étienne etwas Regen geben. Die Temperaturen zum Spielbeginn: in Toulouse 20, in Saint Étienne 16 Grad.

Zum Schluss jetzt noch ein erster Blick auf den morgigen Tag. Denn um 18Uhr spielt ja bekanntlich die deutsche Mannschaft im Prinzenpark gegen Nordirland. Am Himmel über Paris sind dann noch viele Wolken unterwegs, die auch noch etwas Regen mitbringen können. Dazu werden es um die 20 Grad. Und was passiert hierzulande? Weitaus weniger als beim letzten Spiel von Jogis Jungs. Denn nachdem das Public Viewing letzte Woche Donnerstag leider häufiger sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, sind die Schauer Morgen Abend seltener und deutlich schwächer. Ganz ohne geht’s bei 17 bis 23 Grad aber leider auch nicht. Dazu dann morgen mehr.

11:50 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:21 Uhr

Erdogan knöpft sich Fans vor: Schämt ihr euch nicht?

Die Anfeindungen der Fans gegen die türkische Nationalmannschaft machen den Regierungschef "sehr traurig". Vor allem die lautstarke Kritik von den Tribünen an Spielmacher Arda Turan nach der 0:3-Niederlage gegen Spanien ging Erdogan entschieden zu weit: "Im zweiten Spiel wurde unser Spielführer, den wir alle bisher in den Himmel gelobt haben, Opfer von Schmährufen. Er ist unser Sohn, unser Bruder, der zur besten Mannschaft der Welt gewechselt ist. Schämt ihr euch nicht?" Die protestierenden Anhänger seien "der Sache völlig hinderlich". Und an die Mannschaft gerichtet: "Verliert nichts von eurer Entschlossenheit. Geht euren Weg bis zur letzten Sekunde mit Überzeugung. Egal ob ihr erfolgreich zurückkehrt oder nicht, ihr seid unsere Nationalmannschaft."

11:11 Uhr

... und heute in Holland

Rafael van der Vaart, früher Hamburger SV, sollte mit dem Moderator der niederländischen TV-Show Studio France entspannt über Fußball plaudern. Stattdessen ging es um Frikandeln und Fleischkroketten, denn Maxim Hartman schrieb van der Vaart nicht allzu freundlich ins Stammbuch, er solle sich gefälligst gesünder ernähren. Nach längerem Vortrag sagte Hartman: "Dann wärst Du besser als Cristiano Ronaldo gewesen!"

10:50 Uhr

RB Leipzig steigt im Poker um Schweizer Embolo aus

RB Leipzig ist aus dem Poker um den Schweizer Nationalspieler Breel Embolo ausgestiegen. Der Aufsteiger zog sein Angebot für das 19 Jahre alte Offensivtalent vom FC Basel zurück.

  • "Wir haben gestern Abend sowohl den Beratern von Breel Embolo als auch den Offiziellen vom FC Basel mitgeteilt, dass wir an einem Transfer nicht mehr interessiert sind", sagt RB-Sportdirektor Ralf Rangnick der "Leipziger Volkszeitung".

  • Bis zu 20 Millionen Euro Ablöse wollten die Ballsportler für den gebürtigen Kameruner ausgeben und etwas über drei Millionen Euro Gehalt pro Jahr bezahlen.

  • Auch Manchester United mit Coach José Mourinho soll an dem Stürmer interessiert sein.

10:25 Uhr

Lineker macht sich nach #trikotgate über Deutsche lustig

Nach dem Schweizer #trikotgate sorgt England-Legende Gary Lineker für einen Lacher: Er zweifelt an der Qualität deutscher Produkte. "Die Schweizer Puma-Trikots reißen wie Papier. Der Adidas-Ball platzt. Man kann sich auf deutsche Effizienz nicht verlassen", schreibt Lineker.

Aber was sind die wahren Gründe für sieben zerrissene Schweizer Leibchen? Diese Frage will Puma flugs beantworten. "Unsere Produktexperten untersuchen das Problem", sagt eine Unternehmenssprecherin n-tv.de und kündigte für den weiteren Tagesverlauf eine Stellungnahme an.

10:12 Uhr

Wenn England gewinnt, steht Deutschland im ...

Hätten Sie's gewusst? Im Falle eines englischen Sieges gegen die Slowakei (heute abend 21.00 Uhr/im Liveticker bei n-tv.de) ist Deutschland bereits vor dem letzten Gruppenspiel für das EM-Achtelfinale qualifiziert. Das ist die Konsequenz der Ergebnisse aus der Gruppe A. Selbiges gilt für Polen (deutsche Gruppe C), Kroatien (Gruppe D) und Ungarn in der Gruppe F. Deutschland und die drei anderen Mannschaften (jeweils 4 Punkte) wären selbst im Falle einer hohen Niederlage als Gruppendritter bereits besser als Albanien (3 Punkte) und müssten somit nur einen weiteren Gruppendritten hinter sich lassen. Gewinnt England gegen die Slowakei, käme der Dritte der Gruppe B maximal auf drei Punkte.

09:34 Uhr

Ronaldo macht schwedischen Fan zum Millionär

Nach dem verschossenen Elfmeter von Cristiano Ronaldo im Spiel der Portugiesen gegen Österreich dürften Millionen Fußball-Fans gejubelt haben. Ein Mann aus Schweden hatte allerdings noch mehr Grund zur Freude:

  • Er hatte einen Euro in eine Kombiwette mit 13 Tipps investiert. Und weil Ronaldo eben nicht traf, machte er aus einem Euro 1,063 Millionen Euro.

  • Hätte Ronaldo seinen Strafstoß statt an den linken Pfosten ins Tor geschossen, wäre der Gewinn mit nur rund 190.000 Euro für zwölf Richtige deutlich geringer ausgefallen.

09:02 Uhr

Eine Horde irischer Fußballfans betört schöne Französin

Sportlich gab es für die Iren gegen Belgien am vergangenen Samstag nichts zu lachen. Ausgeschieden sind die "Boys in Green" aber noch nicht. Mit einem Sieg gegen Italien und einem Unentschieden zwischen Schweden und Belgien könnte es doch noch fürs Achtelfinale reichen. Das wäre den Iren zu wünschen, denn im Gegensatz zu den Prügelfans aus England, Russland und Kroatien erobern die Jungs von der Insel mit ihren Gesängen die Herzen der Europäer. So kann sich eine hübsche Französin vor Liebesbekundungen kaum retten, wie dieses Video zeigt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:39 Uhr

Adidas zahlt DFB 50 Millionen Euro pro Jahr

Adidas hat den monatelangen Wettstreit gegen den US-Konkurrenten Nike um den Ausrüstervertrag für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft offenbar gewonnen.

  • Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zahlt der Sportartikelhersteller aber nun das Doppelte.

  • Adidas zahle jährlich rund 50 Millionen Euro, die Vertragslaufzeit betrage vier Jahre, schreibt die Zeitung. Das sei deutlich kürzer als die zehn Jahre der derzeitigen Vereinbarung.

08:26 Uhr

Petkovic wettert: Der Rasen "ist eine Schande"

Der Rasen bleibt das Problemkind der EM. "Das ist eine Schande", schimpft der Schweizer Coach Vladimir Petkovic nach dem 0:0 seiner Mannschaft gegen den Gastgeber aus Frankreich. Der Rasen habe das Spiel sehr beeinflusst. "Das Spiel war gut, aber es hätte sehr viel besser sein können", meint Petkovic: "Ich hoffe, dass es gelingt, die Platzverhältnisse zu verbessern." Auch Frankreichs Coach Didier Deschamps zeigt sich nach wie vor unzufrieden mit den Bedingungen. "Ich weiß nicht, wer für den Platz verantwortlich ist, solche Verhältnisse sind aber in der Gruppenphase nicht gut."

08:00 Uhr

Kahn ist ratlos: Was haben die Franzosen vor?

Zwei Siege, ein Unentschieden, Gruppensieg: Die Zahlen sprechen für den EM-Gastgeber Frankreich. Und doch gibt es scharfe Kritik an dem Mitfavoriten. Nach dem gestrigen 0:0 gegen die Eidgenossen polterte TV-Experte Oliver Kahn: "Ich verstehe das Spiel der Franzosen nicht, ich weiß nicht, was sie spielen wollen." Es sei nicht zu erkennen, was der Gastgeber bei dieser EM vorhat. Kahn fragt sich: "Wollen sie auf Ballbesitz spielen? Ist es ein Umschaltspiel? Setzen sie auf Pressing?" Das Spiel der Franzosen spreche wenig für Teamkonzept, stattdessen sei es viel auf Individualität ausgelegt. "Sie setzen nur auf Einzelspieler. Ob Payet, Pogba, Sissoko oder Coman, sie versuchen es nur über einzelne Aktionen", so der ehemalige deutsche Nationaltorwart.

07:27 Uhr

Özil kontert Scholl: Das prallt an mir ab

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Für Mesut Özil zählt einzig die Meinung von Joachim Löw. (Foto: imago/Camera 4)

Nach der Langweiler-Nullnummer der deutschen Elf gegen Polen nahm sich ARD-Experte Mehmet Scholl Mesut Özil zur Brust und tadelte ihn für seine mangelnde Arbeit gegen den Ball und für seine Körpersprache. Jetzt meldet sich Özil zu Wort:

  • Die Meinung von Ex-Spielern interessiere ihn nicht. "Wenn ein Ex-Spieler oder sonst wer in die Schlagzeilen will – das prallt an mir ab."

  • Einzig und allein die Meinung von Bundestrainer Jogi Löw zähle für ihn, erklärt Özil der "Bild". "Herr Löw sagt mir die Wahrheit, was stimmt und was nicht."

  • Und für seine Körpersprache könne er nichts: "Jeder steckt in seiner Haut". Seinen Spielstil werde er jedenfalls nicht ändern, stellt der Mittelfeldakteur klar: "Ich bin damit seit vielen Jahren sehr erfolgreich, überall auf der Welt, wo ich gespielt habe."

Die ausführliche Meldung gibts hier.

06:59 Uhr

Sitzt Rooney heute Abend nur auf der Bank?

Roy Hodgson geht für das letzte EM-Gruppenspiel gegen die Slowakei offenbar hohes Risiko. Englands Coach DPA-Widget werde seine Startformation auf sechs Positionen ändern und dabei auch Kapitän Wayne Rooney überraschend eine Pause geben, berichten mehrere englische Zeitungen. Tabellenführer England steht noch nicht endgültig im Achtelfinale, bei der Qualifikation als einer von vier besten Gruppendritten wäre ein Duell mit Deutschland möglich. Wie erwartet will Hodgson in der Dreier-Angriffsreihe wohl Jamie Vardy und Daniel Sturridge für die bislang enttäuschenden Harry Kane und Raheem Sterling von Beginn an bringen. Im Mittelfeld soll Jack Wilshere den bislang starken Rooney ersetzen, zudem ist ein Einsatz von Jordan Henderson für Dele Alli vorgesehen. Auf den Außenverteidigerpositionen plane Hodgson mit Nathaniel Clyne und Ryan Bertrand anstelle von Kyle Walker und Danny Rose.

06:43 Uhr

Shaqiri ist der Gegner im Achtelfinale "relativ egal"

Nach dem historischen Achtelfinaleinzug macht den Schweizern selbst Weltmeister Deutschland keine Angst mehr.

  • "Mir ist der Gegner relativ egal", sagt der Ex-Münchner Xherdan Shaqiri mit Blick auf die erste K.o.-Runde. "Wenn man ins Finale kommen will, muss man irgendwann durch die Deutschen durch", meint der 24-Jährige, "wenn sie jetzt schon kommen - okay."

  • "Es ist immer schön, gegen die Deutschen zu spielen", so Shaqiri, "es ist schön, gegen Freunde zu spielen."

  • Die deutsche Nationalmannschaft wäre der Achtelfinalgegner der Eidgenossen am Samstag (15.00 Uhr im Liveticker bei n-tv.de), wenn sie die Vorrundengruppe C als Zweiter abschlösse.

06:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

um herauszubekommen, wer in der K.o.-Runde der EM gegen wen spielt, sollte man schon einige Semester Mathematik studiert haben. Ein kleiner Hinweis darauf, wie schwierig es ist: Auch Deutschland gehört zu den sage und schreibe 12 Teams, auf die England theoretisch im Achtelfinale treffen könnte. Aber vielleicht sind wir heute abend nach dem Finale in Gruppe B schlauer. Kollege Christian Bartlau schaut auf die Paarungen und erklärt anhand einer Statistik, warum Gareth Bale gar nicht so gut spielt, wie sein Trefferkonto aussieht.

DPA-WidgetMein Name ist Diana Sierpinski, ich begrüße Sie hier im "EM-Tag" zu einer neuen und hoffentlich spannenden Woche. Ich werde Sie in der ersten Tageshälfte mit allem Wissenswerten über die aktuellen Geschehnisse rund um die schönste Nebensache der Welt versorgen. Wenn Sie mir schreiben wollen, tun Sie dies gerne an diana.sierpinski(at)nama.de. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Morgen aus dem sonnigen Berlin!

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht