Weniger Passagiere und UmsatzAir Berlin verdient gut
Die Fluggastzahlen bei Air Berlin sinken weiter. Aber der Sparkurs führt das Unternehmen in die Profitabilität. Grund ist der gestiegene Erlös pro Sitzplatzkilometer.
Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im Januar mit weniger Passagieren mehr verdient. Im Vormonat reisten 1,88 Millionen Gäste mit der zweitgrößten deutschen Airline, 1,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Der Erlös pro Sitzplatzkilometer legte um 5,6 Prozent auf 5,24 Cent zu.
Air Berlin hat angesichts der Krise die Kapazitäten reduziert und sich auf rentable Strecken konzentriert. Die Auslastung der Flugzeuge ging um 0,3 Prozentpunkte auf 69,1 Prozent zurück.
An der Börse lagen die im Kleinwerteindex SDax notierten Air-Berlin-Aktien in einem schwachen Markt knapp zwei Prozent im Minus bei rund vier Euro.