Wirtschaft
Noch ein Conceptcar: BMW i3
Noch ein Conceptcar: BMW i3(Foto: REUTERS)

Premium-Titel bleibt in München: BMW fährt Audi davon

Die deutschen Premiumhersteller spüren von der Absatzkrise nichts - dank der enormen Wachstumszahlen in den USA und China. Besonders gut laufen die Geschäfte bei BMW. Der Branchenprimus im Oberklassesegment lässt auch 2012 nichts anbrennen und rast der Konkurrenz von Audi und Daimler davon. Das soll auch 2013 so bleiben.

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Die deutschen Autohersteller bleiben im Premiumsegment das Maß aller Dinge, der Thron steht auch 2012 in München. Mit Rekordverkaufszahlen hat BMW die Oberklasse-Konkurrenz auf Abstand gehalten. Weltweit lieferte der Konzern nach eigenen Angaben 1,845 Millionen Fahrzeuge aus und damit 10,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Trotz der Autokrise in Europa erzielten alle drei Marken - BMW, Mini und Rolls-Royce - Spitzenwerte beim Absatz.

Die Kernmarke wuchs danach um 11,6 Prozent auf 1,54 Millionen verkaufte Wagen. Damit lag BMW vor dem Ingolstädter Dauerrivalen Audi. Genaue Zahlen hat die VW-Tochter zwar bisher noch nicht veröffentlicht, bis November verkaufte der Konzern aber gut 1,34 Millionen Autos, bereits 30 000 mehr als 2011.

Daimler lieferte 2012 von seiner Edelmarke Mercedes 1,32 Millionen Fahrzeuge aus; die Stuttgarter hatten früher wie selbstverständlich den Spitzenrang in der Premiumklasse inne, fielen aber zurück und wurden vor einem Jahr auch von Audi überrundet.

BMW-Vertriebschef Ian Robertson kündigte weitere Rekorde an: "Wir gehen mit Rückenwind in das Jahr 2013, in dem wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in vielen Märkten einen weiteren Absatzzuwachs und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen anstreben." Wie andere Oberklasse-Hersteller profitiert der Konzern von weiter glänzenden Geschäften in den weltgrößten Automärkten China und USA.

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Quelle: n-tv.de

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