Gut geimpftErgebnisplus bei Sanofi-Aventis
Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis rechnet im laufenden Jahr dank des Geschäfts mit Impfstoffen mit einer leichten Ergebnisverbesserung. Allerdings könnten Generika dem Unternehmen noch einen Strich durch die Rechnung machen.
Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis rechnet im laufenden Jahr dank des Geschäfts mit Impfstoffen mit einer Ergebnisverbesserung von zwei bis fünf Prozent. In dieser Prognose sei jedoch nicht eine mögliche Generika-Version des Blutverdünners Lovenox einkalkuliert, der allein im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,04 Mrd. Euro einfuhr, teilte das Unternehmen mit. Im vierten Quartal wies Sanofi-Aventis einen Nettogewinn ohne Sonderposten von 1,8 Mrd. Euro aus, eine Steigerung von 10,4 Prozent. Der Umsatz stieg um 3,8 Prozent auf 7,36 Mrd. Euro. Analysten hatten mit 7,37 Mrd. Euro gerechnet.
Sanofi-Aventis muss in diesem und den folgenden Jahren Konkurrenz durch Generika-Versionen bei einer ganzen Reihe seiner Arzneimittel verkraften. Darunter fallen Krebsmittel wie Eloxatin und Taxotere, der Blutverdünner Plavix oder möglicherweise Lovenox.