Mittwoch, 01. September 2010
Yes Sir, no Sir!: Ex-Militärs bei Deutscher Bank
Neuer Kurs der Deutschen Bank in den USA: Die Frankfurter wollen sich die Führungsqualitäten von Veteranen der US-Armee zunutze machen. Ein Ex-Brigadegeneral führt bereits das Service-Center in Jacksonville/Florida.
Sind sie auch bald Bank-Führungskräfte? Amerikanische Militärs in Afghanistan.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Die Deutsche Bank setzt auf militärischen Führungsstil: Das Geldinstitut will künftig verstärkt Veteranen der US-Armee einstellen. "Das Militär bringt durchgehend große Anführer auf allen Organisationsebenen hervor", sagte der US-Statthalter der Deutschen Bank, Seth Waugh, in New York: "Wir sehen darin gewaltiges Potenzial für die Deutsche Bank und andere Firmen."
Die Deutsche Bank unterstützt deshalb Soldaten bei der Suche nach einem Job in der Finanzindustrie. Die Initiative nennt sich "Veteranen an der Wall Street". Die Bank selbst geht mit gutem Beispiel voran: Das Service-Center in Jacksonville in Florida steht ab sofort unter dem Kommando des ehemaligen Brigadegenerals Michael Fleming.
"Wir sind stolz darauf, eine Führungskraft mit dem Kaliber von Mike angeheuert zu haben", sagte Waugh. Fleming war mehr als 30 Jahre in der US-Armee. Die Deutsche Bank wolle sich die Führungsfähigkeiten und das Training der Soldaten zunutze machen.
Die Deutsche Bank ist auch an der Wall Street stark vertreten und konkurriert dort mit Platzhirschen wie JP Morgan und Goldman Sachs.
dpa
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