Aus der Krise gespartHöherer Drägerwerk-Gewinn
Drägerwerk übertrifft im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich. Das operative Ergebnis (Ebit) klettert binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 51,7 Millionen Euro. Die Analysten hatten nur mit der Hälfte gerechnet.
Der Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter Drägerwerk hat zum Jahresende 2009 von seinem Sparkurs profitiert und den Gewinn im vierten Quartal gesteigert. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 51,7 Millionen Euro.
Analysten hatten dem Lübecker Unternehmen nur ungefähr die Hälfte zugetraut. Nach drei Quartalen hatte der Gewinn vor Steuern und Zinsen noch um 51 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen.
Im Gesamtjahr sank der um Währungseffekte bereinigte Konzernumsatz geringfügig um 0,2 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, der Auftragseingang wuchs dagegen um drei Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr stellte Drägerwerk einen Umsatzzuwachs im niedrigen einstelligen Prozentbereich und eine Steigerung der Ebit-Marge auf fünf bis sechs (Vorjahr: 4,2) Prozent in Aussicht. Der Vorstand begründete die Zuversicht mit neuen Produkten und weiteren Sparerfolgen. Drägerwerk prüft weltweit alle Produktionsstandorte auf ihre Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit.