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Wirtschaft

Sonntag, 20. Dezember 2009

Renner in Stockholm: Jeans aus Nordkorea

Erstmals sind in Nordkorea produzierte Jeans außerhalb des kommunistischen Landes in den Handel gekommen. Am ersten Verkaufstag in Stockholm seien etwa 1110 Hosen für je 150 Euro über die Ladentheke gegangen, sagte Tor Rauden Kaellstigen von der Firma NoKo Jeans.
Jeans aus dem Reich von Kim Jong Il.

Jeans aus dem Reich von Kim Jong Il.
(Foto: picture-alliance / dpa)

Die Jeans wurden im angesagten Stockholmer Modekaufhaus PUB angeboten. Kaellstigen und zwei Freunden, alle jünger als 25 Jahre und ohne Erfahrung in der Modebranche, hatten Mitte 2007 die Idee, die Jeans zu importieren, die komplett in Nordkorea genäht werden.

Vor einigen Tagen war das Vorhaben von NoKo noch gestoppt worden. PUB hatte sich "wegen der Arbeitsbedingungen in Nordkorea" geweigert, die Ware zu verkaufen. Nach weiteren Verhandlungen lenkte das Warenhaus dann aber ein.

Der Markenname NoKo Jeans leitet sich schlicht von dem Namen Nordkorea ab. Die drei jungen Männer hatten sich Mitte 2007 an die nordkoreanischen Behörden gewandt. Nach einjährigen Verhandlungen durften sie nach Nordkorea reisen.

wne/AFP

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