Flaschen wieder vollKrones sieht Gewinn
58 Jahre hat Krones verlustfrei gearbeitet. 2009 rutschte der Abfüllanlagen-Produzent dann ins Minus. 2010 ist die Krise bereits vorüber. Der Branchenprimus rechnet mit schwarzen Zahlen.
Der weltgrößte Abfüllanlagen-Hersteller Krones zeigt sich nach einer Geschäftsbelebung Ende 2009 zunehmend optimistisch für das laufende Jahr. "Wir werden im ersten Halbjahr eine auskömmliche Auslastung haben und damit definitiv die Rückkehr zum Gewinn schaffen", sagte Finanzvorstand Hans-Jürgen Thaus der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Auch im zweiten Halbjahr 2010 dürfte sich diese Tendenz Thaus zufolge fortsetzen. 2009 hatte Krones einen Umsatzeinbruch erlitten und erstmals seit der Unternehmensgründung 1951 rote Zahlen geschrieben.
Kurzarbeit war einmal
Nach deutlichen Umsatzrückgängen in den ersten neun Monaten 2009 seien die Erlöse im vierten Quartal markant gestiegen, sagte Thaus. Besonders stark habe die Nachfrage aus China angezogen, auch in Südamerika und in manchen europäischen Staaten gebe es Erholungstendenzen. In anderen wichtigen Märkten wie den USA und Osteuropa bleibt die Lage nach Einschätzung von Thaus dagegen schwierig. Zudem gebe es nach dem Preiseinbruch 2009 weiter eine "schlechte Erlösqualität", fügte er hinzu.
Für Kurzarbeit, von der im vergangenen Jahr über 2000 Krones-Mitarbeiter betroffen waren, sieht Thaus im laufenden Jahr aber keinen Bedarf. "Die ist seit Ende 2009 kein Thema mehr."