Wirtschaft

Trotz EmissionsflutNomura-Gewinn zu gering

02.02.2010, 08:56 Uhr

Ein schwaches Handelsumfeld verhagelt Nomura die Bilanz: Daran ändern auch steigende Gebühreneinnahmen nichts. Das Quartalsergebnis bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück.

nomura
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die japanische Investmentbank Nomura Holdings hat im dritten Quartal die Markterwartungen verfehlt. Japans größtes Handelshaus verbesserte sich zwar auf einen Gewinn von umgerechnet 81,1 Mio. Euro (10,24 Mrd. Yen) nach einem Verlust von 2,7 Mrd. Euro (knapp 343 Mrd. Yen) ein Jahr zuvor. Doch Analysten hatten für die Zeit von Oktober bis Dezember im Schnitt mit 206,4 Mio. Euro (26,06 Mrd. Yen) gerechnet. Nomura verwies auf ein schwaches Handelsumfeld. Positiv hätten sich dagegen höhere Gebühreneinnahmen dank einer Flut von Aktienemissionen ausgewirkt.

Nomura ist in Japan mit Abstand die größte Konsortialbank bei Börsengängen. Deutschland ist nach Großbritannien der wichtigste europäische Markt für die Nomura Holding, die Lehman-Geschäfte in Europa und Asien übernommen hatte.

Quelle: rts