13.02.2012 14:19 Uhr Frankfurt 13:19 Uhr London 08:19 Uhr New York 22:19 Uhr Tokio
Suche
Dax6.7550,9% TDax7760,7% Dow12.801-0,7% NAS2.547-0,6% N2258.9990,6% Öl99,801,1%
DB-Dax6.7500,8% ESX2.5020,9% S&P1.343-0,7% NasF2.5650,6% EUR1,32560,1% Gold1.729,800,7%
Wirtschaft

Samstag, 13. März 2010

Hellere Zukunft: Osram beendet Kurzarbeit

Erst kürzlich hatte sich Osram-Chef Martin Goetzeler vorsichtig zuversichtlich für die Sparte gezeigt.

Erst kürzlich hatte sich Osram-Chef Martin Goetzeler vorsichtig zuversichtlich für die Sparte gezeigt.
(Foto: REUTERS)

Die Siemens-Lichtsparte Osram ist angesichts besserer Geschäftsaussichten nicht mehr auf Kurzarbeit angewiesen. "Bei Osram haben wir aktuell keine Kurzarbeit mehr", sagte Siemens- Personalvorstand Siegfried Russwurm dem "Tagesspiegel".

Erst kürzlich hatte sich Osram-Chef Martin Goetzeler vorsichtig zuversichtlich für die Sparte gezeigt, die von der Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen worden war. Auch insgesamt habe Siemens deutschlandweit die Kurzarbeit zuletzt stetig zurückfahren können, sagte Russwurm. Derzeit arbeiteten noch rund 4000 Beschäftigte kurz, in der Spitze waren es 19.000 Beschäftigte, wie Russwurm sagte. "Überhaupt ist die Größenordnung bei insgesamt rund 128.000 Beschäftigten überschaubar."

Wie lange Siemens noch von der Kurzarbeit Gebrauch machen wird, lasse sich schwer sagen, weil dabei viele Faktoren eine Rolle spielten, erklärte Russwurm. Zugleich habe der Konzern derzeit knapp 1800 offene Stellen, davon 1550, bei denen ein Hochschulabschluss vorausgesetzt werde. "Das sind zum größten Teil hoch spezialisierte Berufe, von Strömungsmechaniker bis hin zum Thermodynamiker", sagte Russwurm. "Solche Stellen sind drei oder auch mal sechs Monate unbesetzt, aber sie werden wieder besetzt."

Probleme mit einem Facharbeitermangel sieht Russwurm nicht. "Wir haben die gute Ausbildung der Jugendlichen zu unserem Thema gemacht, deswegen mache ich mir keine Sorgen, dass wir künftig zu wenige Facharbeiter finden." Jedes Jahr bewerben sich nach Worten des Personalvorstands 40.000 Jugendliche um einen Ausbildungsplatz bei Siemens, damit kämen etwa 18 Bewerber auf eine Stelle. "Wir können uns die besten aussuchen. Und wer es bei uns bis in die Interviews schafft, ist ganz sicher ausbildungsreif". Auch in diesem Jahr werde Siemens zudem wieder 250 benachteiligten Jugendlichen die Chance auf eine Ausbildung geben. "Wir machen das schon das dritte Jahr in Folge und investieren dazu jährlich 30 Mio. Euro", sagte Russwurm.

dpa

Artikel versenden

Hellere Zukunft: Osram beendet Kurzarbeit

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.