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Wirtschaft

Sonntag, 10. Januar 2010

Schottischer Großverkauf: RBS bietet Filialen feil

Die Royal Bank of Scotland geht bisher unbestätigten Angaben zufolge den Verkauf von mehr als 300 Filialen in Großbritannien an. Die Schotten erfüllen damit Auflagen aus Brüssel. Als möglicher Abnehmer gilt ein Schwergewicht aus Spanien.
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(Foto: REUTERS)

Die im Zuge der Finanzkrise teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) hat Kreisen zufolge mit der Veräußerung von über 300 britischen Niederlassungen begonnen. RBS habe Interessenten informiert und die Schweizer Bank UBS mit der Leitung des Verkaufsprozesses beauftragt, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die Bank muss die Filialen innerhalb von vier Jahren verkaufen, um EU-Wettbewerbsbedenken wegen milliardenschwerer Staatshilfen auszuräumen. Nach einem Bericht der "Sunday Times" haben Unternehmen bis Monatsende Zeit, um offiziell Interesse an einem Kauf von Niederlassungen anzumelden. In der Branche wird unter anderem die spanische Bank Santander als potenzieller Käufer genannt.

Die britische Regierung hatte der RBS 2008 nach einer weitgehend gescheiterten Kapitalerhöhung unter die Arme gegriffen und die Mehrheit an dem angeschlagenen Geldhaus übernommen.

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rts

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