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Wirtschaft

Mittwoch, 17. Februar 2010

Nordafrikaner steigen mit ein: Rückenwind für Desertec

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(Foto: AP)

Das Wüstenstrom-Projekt Desertec hat fünf weitere Partner gewonnen, darunter Unternehmen aus Marokko und Tunesien. Die neuen Mitstreiter würden im März bekanntgegeben, sagte Projektchef Paul van Son. "Damit sind wir breiter aufgestellt und das ist wichtig für unsere Akzeptanz in der Region."

Das Konsortium aus zwölf Firmen wird bislang von deutschen Unternehmen dominiert, darunter Siemens, Eon, RWE, Deutsche Bank und Mitbegründer Münchener Rück.

In den kommenden drei Jahren will Desertec demnach mehrere Beispiel-Projekte installieren, um für die Idee einer Versorgung Europas mit Sonnenenergie aus der Sahara zu werben. "Wir wollen schnell Fakten schaffen", sagte Van Son. Marokko sei einer der ersten Kandidaten für eine solche Initiative.

Ziel ist, rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs sowie einen erheblichen Teil des Verbrauchs in den Erzeugerländern zu decken. Bis 2012 sollen Pläne für den Bau von Solarkraftwerken vorliegen. Das Projekt hat ein geschätztes Investitionsvolumen von 400 Milliarden Euro.

wne/rts

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