Mehr Umsatz, weniger GewinnSauber: P & G
Von Krise will Procter & Gamble nichts mehr wissen. Der Umsatz ist im abgelaufenen Quartal bereits deutlich gestiegen. Der Überschuss soll nun folgen.
Beim weltgrößten Konsumgüter-Hersteller Procter & Gamble geht es wieder aufwärts. Das Unternehmen profitierte im zweiten Geschäftsquartal von der zurückgekehrten Kauflaune der Konsumenten und von günstigeren Wechselkursen. Der Umsatz stieg nach Angaben um 6 Prozent auf 21,0 Mrd. Dollar. Der Gewinn fiel allerdings unterm Strich um 7 Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar.
Zwar blieben die wirtschaftlichen Unsicherheiten bestehen, sagte Konzernchef Bob McDonald. Er sei jedoch zuversichtlich, dass Procter & Gamble durch neue Produkte und eine verstärkte Werbung mehr Kunden erreichen könne.
Weiteres Wachstum angepeilt
Vor allem das Geschäft mit Babypflege-Produkten, Haushaltsreinigern und Waschmitteln zog an. Im Gesamtjahr, das im Juni endet, will Procter & Gamble auf dem Wachstumspfad bleiben und 3 bis 6 Prozent zulegen. Das Gewinnziel von 4,02 bis 4,12 Dollar je Aktie behielt der Konzern bei.
Von Procter & Gamble kommen unter anderem Braun-Rasierer, Pampers- Windeln oder Meister-Proper-Haushaltsreiniger. Weitere bekannte Produkte sind Ariel-Waschmittel oder Wick-Blau- Bonbons.