Wirtschaft

Nach dem Erdbeben in ChristchurchSchäden erschüttern Versicherer

01.03.2011, 14:56 Uhr
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Urgewalt aus der Erdkruste: Zur Mittagszeit am 22. Februar geriet der Boden unter Christchurch in Bewegung. (Foto: REUTERS)

Nach dem schweren Beben in der neuseeländischen Stadt Christchurch sind noch nicht alle Toten geborgen. Für die Versicherungsbranche zeichnen sich dennoch schon jetzt erhebliche finanzielle Konsequenzen ab. Möglicherweise wird das seismische Ereignis teurer als das große Erdbeben von Chile.

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Das Erdbeben erschüttert die Menschen in ihrem Innersten. (Foto: REUTERS)

Das verheerende Erdbeben in Neuseeland wird die Versicherer

hart treffen. Unklar sei noch, ob es für die Branche teurer als das Beben in Chile

im Februar 2010 werde, sagte Torsten Jeworrek, Vorstand beim weltgrößten Rückversicherer

Münchener Rück, am Rande einer Veranstaltung in München.

Das Chile-Beben

hatte damals samt Tsunami die Versicherer rund 8 Mrd. Dollar gekostet. Es gilt seitdem als das bislang zweitteuerste Beben seit 1980. Schlimmer traf es die Versicherer nur 1994

in Northridge, Kalifornien.

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Die Versicherungsexperten reagieren schnell: Eine zügige Schadensegulierung trägt zum Wiederaufbau bei. (Foto: REUTERS)

Der Erdstoß in der neuseeländischen Stadt Christchurch habe sich dicht unter der

Erdoberfläche und nahe am Zentrum ereignet, was die Schäden in die Höhe treibe,

so Jeworrek. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen rund 150 Menschen ums Leben, Dutzende

werden noch immer vermisst.

Das jüngste Erdbeben in Chile - genau ein Jahr nach dem verheerenden von 2010 und

wieder in der gleichen Region - werde dagegen für die Münchener Rück und die Branche

keine großen Auswirkungen haben, ergänzte Jeworrek.

Quelle: rts