Wirtschaft

Zur Stabilisierung des FrankenSchweizer Nationalbank interveniert erneut

29.06.2015, 12:46 Uhr
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Die Zentralbank will die Entwicklung in Griechenland genau beobachten und gegebenenfalls erneut nachjustieren. (Foto: picture alliance / dpa)

Die Schweizerische Nationalbank interveniert nach dem Scheitern der Schuldengespräche mit Griechenland zur Schwächung des Frankens am Devisenmarkt. Die Bank will sich nicht zum Umfang der Interventionen äußern.

Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat eine weitere Aufwertung des Franken verhindert. Am Sonntagabend hat sie am Devisenmarkt interveniert, um die Heimatwährung zu stabilisieren, der angesichts des möglichen Ausstiegs Griechenlands aus dem Euro eine weitere Aufwertung bevorstand.

Die SNB sei aktiv geworden, um die Situation zu stabilisieren, sagte Notenbankchef Thomas Jordan auf einer Veranstaltung in Bern. Die aktuelle Situation sei sehr schwierig, weshalb die Notenbank die Entwicklungen sehr genau beobachte, sagte Jordan und verwies auf die finanziellen Schwierigkeiten Griechenlands und der dadurch entstehenden Auswirkungen auf die Schweizer Währung.

Über das Ausmaß des Eingriffs wollte er nichts sagen. Ebensowenig sagte er, ob es der erste Eingriff der SNB seit dem 15. Januar war, als die Notenbank den Wechselkurs des Franken freigab.

Quelle: ntv.de, ppo/DJ

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