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Wirtschaft

Mittwoch, 17. März 2010

Luft zum Atmen: Staat hilft Solon

2009 war für Solon ein schlechtes Jahr.

2009 war für Solon ein schlechtes Jahr.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Der Solarmodulhersteller Solon erhält vom Bund und den Ländern Berlin und Mecklenburg-Vorpommern eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 146 Millionen Euro. Die Bürgschaft dient nach Angaben des TecDax-Unternehmens dazu, das im vergangenen Jahr eingeleitete Restrukturierungsprogramm abzusichern und die Konzernfinanzen neu zu ordnen. Eine wichtige Voraussetzung, um die Verhandlungen über die Neuordnung bald abzuschließen, sei damit erfüllt.

Solon war im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Vor Zinsen und Steuern liefen 195 Millionen Euro Verlust auf. Im Jahr zuvor war noch ein Gewinn von 58 Millionen Euro ausgewiesen worden. Unter dem Strich stand nun ein Minus von 276 Millionen Euro nach plus 33 Millionen Euro 2008.

Das Geschäftsjahr 2009 war durch eine stagnierende weltweite Nachfrage nach Solartechnik geprägt. Der Umsatz war um 57 Prozent auf 354 Millionen Euro eingebrochen. Als Ziele für 2010 hatte Solon Mitte Februar ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich und ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen und Steuern genannt.

Besonders stark getroffen wurde Solon zudem vom Markteinbruch in Spanien infolge der Kappung der staatlichen Solarförderung. Auch in Deutschland steht der Branche ein solcher Einschnitt bevor.

wne/dpa/rts

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