Seltene Metalle in BrasilienStahlkonzerne schlagen zu
Ein Konsortium aus asiatischen Stahlkonzernen sichert sich mit einem Milliardengeschäft den Zugang zu seltenen Metallen in Brasilien. Dabei geht es um das seltene Metall Niobium, mit dem Stahlprodukte leichter und robuster gestaltet werden können.
Ein Konsortium aus asiatischen Stahlkonzernen sichert sich mit einem Milliardengeschäft den Zugang zu seltenen Metallen in Brasilien. Die Unternehmensgruppe steigt für etwa 1,8 Mrd. US-Dollar beim Bergbaukonzern Companhia Brasileira de Metalurgia e Mineracao (CBMM) ein. Das brasilianische Unternehmen gewinnt und verarbeitet das seltene Metall Niobium, mit dem Stahlprodukte leichter und robuster gestaltet werden können.
Dem Konsortium gehören nach Angaben des Nationalen Pensionsfonds Südkoreas unter anderem der südkoreanische Stahlkonzern Posco sowie die japanischen Unternehmen Nippon Steel und JFE an. Der Pensionsfonds übernimmt zusammen mit Posco einen Anteil von fünf Prozent an CBMM. Dafür zahlen beide insgesamt 624 Mio. US-Dollar. Die japanische Investorengruppe kaufe einen Anteil von zehn Prozent an CBMM.