Citadel Broadcasting ohne GeldUS-Rundfunkriese pleite
Der drittgrößte US-Rundfunkkonzern Citadel Broadcasting ist pleite. Das Unternehmen hat Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts beantragt, will aber so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen.
Der drittgrößte US-Rundfunkkonzern Citadel Broadcasting ist pleite. Das Unternehmen hat Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts beantragt, will aber so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen.
Der Schritt ist Teil einer Vereinbarung der Sendergruppe mit über 60 Prozent ihrer bevorrechtigten Gläubiger. Demnach sollen dem Unternehmen im Rahmen einer Umschuldung rund 1,4 Mrd. Dollar an Schulden erlassen werden. Zudem werden die Gläubiger dem Unternehmen den Angaben zufolge für die Umstrukturierung rund 36 Mio. Dollar in bar zur Verfügung stellen.
Zu der Sendergruppe gehören insgesamt mehr als 200 Radiostationen. Nach den Worten von Citadel-Chef Farid Suleman werden die Geschäfte des Konzerns normal weiterlaufen. Das Unternehmen will die Umstrukturierung demnach so rasch wie möglich hinter sich bringen.Citadel hatte im vergangenen Quartal einen Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 183 Mio. Dollar und einen Verlust von acht Cent je Aktie verbucht.