Donnerstag, 04. Februar 2010
Zwei Billiönchen draufgepackt: US-Schuldenlimit erhöht
Der Kongress hat die Obergrenze für die Verschuldung des US-Staates kräftig angehoben. Mit einer knappen Mehrheit von 217 zu 212 Stimmen votierten die Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus für eine Erhöhung des Limits um 1,9 Billionen auf 14,3 Billionen Dollar. Der Senat hatte dem Vorhaben bereits zugestimmt.
Mit diesem hohen Verschuldungslimit habe die Regierung einen großen Handlungsspielraum und werde ihre Rechnungen bis zum Jahresende bezahlen können, sagten Beobachter. Zuvor hatte US-Finanzminister Timothy Geithner den Kongress bereits mehrfach dazu gedrängt, wegen der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise das Limit zu erhöhen.
Ende Dezember hatte der Kongress das Schuldenlimit bereits leicht angehoben, um einen Finanzierungsengpass bei der US-Regierung zu Jahresbeginn zu vermeiden. Die Grenze lag damit zwischenzeitlich bei 12,4 (zuvor: 12,1) Billionen Dollar.
Bei der Ankündigung der Pläne zur jüngsten Quartalsrefundierung hatte das US-Finanzministerium erklärt, dass diese nur leicht erhöhte Schuldenobergrenze für die US-Regierung wohl bis Ende Februar erreicht werde.
wne/DJ
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