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Wirtschaft

Donnerstag, 04. März 2010

Schadensbilanz bei der Allianz: "Xynthia" kostet Unsummen

Haus für Haus ein Schadensfall: Doch nicht alles ist versichert.

Haus für Haus ein Schadensfall: Doch nicht alles ist versichert.
(Foto: REUTERS)

Der Wintersturm "Xynthia" kostet die Allianz bis zu 300 Millionen Euro. Europas größter Versicherer werde voraussichtlich 100 bis 300 Mio. Euro schultern müssen, teilte die Rückversicherungssparte des Konzerns mit.

Die versicherten Schäden dürften sich insgesamt auf einen "tiefen einstelligen Milliardenbetrag" summieren. "Xynthia" gehört damit zu den stärksten Stürmen der vergangenen 20 Jahren. Die Schäden sind aber geringer als bei "Lothar" 1999 oder "Kyrill" 2007. Letzterer kostete die Branche 4,7 Mrd. Euro. Die Allianz musste damals gut 500 Mio. Euro tragen.

"Xynthia" war am vergangenen Wochenende über Westeuropa hinweggefegt und hatte vor allem in Frankreich massive Verwüstungen angerichtet. Auch Spanien und Portugal waren stark betroffen.

In Deutschland hatte der Sturm besonders in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen gewütet.

Schätzungen zu den Belastungen durch das verheerende Erdbeben in Chile hat die Allianz noch nicht. Sie dürften aber unter denen durch "Xynthia" liegen, sagte der Geologe und Geophysiker Silvio Tschudi, Leiter der Abteilung "Research, Development, Analytics" bei der Allianz.

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rts

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