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Wirtschaft

Samstag, 04. September 2010

GM-Börsengang: Zunächst Miese für US-Regierung

Der bevorstehende Börsengang von General Motors könnte der größte in der Wirtschaftsgeschichte werden. Er wird für den 18. November erwartet. Allerdings macht die amerikanische Regierung wohl zu Beginn des Parkettgangs Verluste.
Produktion im GM-Werk in Flint/Michigan.

Produktion im GM-Werk in Flint/Michigan.
(Foto: AP)

Die US-Regierung bei dem geplanten Börsengang der Opel-Mutter General Motors (GM) voraussichtlich zunächst Verluste machen. Die erste Tranche des mit Staatsgeldern geretteten Autobauers komme mit einem deutlichen Abschlag an die New Yorker Börse, hieß es aus Handelskreisen.

Die nachfolgenden Aktienangebote aus dem Besitz der Regierung könnten abhängig vom Kurs der Dividendenpapiere bereits gewinnbringend sein. Der Verkauf der gesamten Staatsbeteiligung könnte sich über Jahre hinziehen. Erst bei einer GM-Marktkapitalisierung ab 70 Milliarden Dollar werde die Gewinnschwelle für den Steuerzahler erreicht.

Die Rückkehr auf das Handelsparkett wird für den 18. November erwartet. Der Autobauer hatte im August den Antrag für seine Börsenpläne eingereicht, nannte dabei jedoch kaum finanzielle Details. Experten erwarten ein Platzierungsvolumen von bis zu 20 Milliarden Dollar. Damit wäre der Börsengang einer der größten der Wirtschaftsgeschichte.

Die Regierungen der USA und Kanadas hatten GM im vergangenen Jahr mit 50 Milliarden Dollar an Steuergeldern vor dem Aus gerettet und halten seither die Mehrheit an der einstigen Industrie-Ikone. Im Zuge der Sanierung war GM von der Börse genommen worden.

rts

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