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Mercedes hat seine A-Klasse zuletzt massiv beworben.
Mercedes hat seine A-Klasse zuletzt massiv beworben.(Foto: Daimler)

636 Millionen Euro sind zu viel: Autobauer fahren Werbung zurück

Wenn der Pkw-Markt schwächelt, müssen die Autohersteller sparen. Und das tun sie dort, wo es sich wirklich lohnt: bei der Werbung. Denn im zweiten Quartal entstanden insgesamt Kosten in Höhe von sagenhaften 636,3 Mio. Euro. Nur eine Marke hält sich nicht an den Trend und investiert mehr als zuvor.

Die Automobilindustrie fährt ihre Werbeausgaben zurück. Im dritten Quartal des Jahres investierte die Branche in Deutschland 519,8 Millionen Euro in Anzeigen, Spots und Plakate, wie aus einer Nielsen-Erhebung im Auftrag der "Automobilwoche" hervorgeht. Im zweiten Quartal waren es noch 636,3 Millionen Euro.

Allein Marktführer Volkswagen reduzierte die Ausgaben um 14 Prozent auf 51,9 Millionen Euro. Opel kürzte sogar um rund ein Viertel und gab nur noch 25,1 Millionen Euro aus. Auch bei Ford und Renault sanken die Investitionen. Unter den fünf größten Werbern der Autobranche erhöhte einzig Daimler die Ausgaben. Getrieben durch die Einführung der neuen A-Klasse stiegen die Investitionen um 9,6 Prozent auf 34,6 Millionen Euro.

Den größten Anteil an den Werbeausgaben machten branchenweit TV-Spots mit Kosten von 170,4 Millionen Euro aus. Auf Anzeigen in Zeitungen entfielen 108,2 Millionen Euro, bei den Publikumszeitschriften wurden 62,5 Millionen Euro investiert. Werbung im Internet ließen sich die Unternehmen 80,5 Millionen Euro kosten, Radio-Schaltungen 74,1 Millionen Euro.

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Quelle: n-tv.de

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