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Streudienste bringen im Winter tonnenweise Salz auf die Straße. Dies kann Autoblechen zusetzen.
Streudienste bringen im Winter tonnenweise Salz auf die Straße. Dies kann Autoblechen zusetzen.

Einmal pro Monat in die Wäsche: Streusalz schädlich für Autolack

Wenn es glatt wird auf den Straßen, rücken Streudienste zumeist mit Salz aus. Das Streugut kann jedoch das Autoblech angreifen. Eine regelmäßige Wagenwäsche ist daher geboten.

Streusalzreste und anderen Winterdreck sollten Autofahrer mindestens einmal pro Monat vom Wagen waschen. "Wer sein Auto im Winter sehr häufig nutzt, fährt am besten einmal pro Woche in die Waschanlage", rät Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

Eine Vorwäsche mit dem Hochdruckreiniger sei Pflicht: "Salzkörner oder Granulatreste auf dem Lack können sonst unter den rotierenden Bürsten wie Schleifpapier wirken", erklärt der Experte. Vielfahrer müssten nicht jedes Mal ein Waschprogramm mit Unterbodenwäsche wählen - "das reicht einmal pro Monat".

Völlig intaktem Autolack können Streusalzrückstände relativ wenig anhaben. "Problematisch sind schadhafte Stellen, zum Beispiel durch Steinschläge, die mit bloßem Auge manchmal gar nicht zu erkennen sind", sagt Köster. Dringe dort Salz bis aufs Blech ein, könne das die Rostbildung begünstigen. Solange die Straßen noch weitgehend ungestreut sind, empfiehlt der ZDK-Sprecher eine Hartwachsbehandlung. Das Wachs verschließt Löcher im Lack und hält Feuchtigkeit und Schmutz vom Blech fern.

Quelle: n-tv.de

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