Das war Montag, der 16. Januar 2017
Es gibt diese Tage, an denen die Nachrichten von einem Thema, von einer Meldung weitgehend dominiert werden. Heute war dies in Deutschland der Fall mit den Aussagen Donald Trumps im "Bild"-Interview zu Nato, Merkel und den deutschen Autobauern.
Auch n-tv.de hat ausführlich darüber und die Reaktionen berichtet.
Doch es gab auch andere wichtige Themen, die viele von Ihnen lesen wollten. Unter anderem:
Antarktis-Station muss wegen Klimawandel umziehen
Eine britische Forschungsstation in der Antarktis muss wegen des Klimawandels umziehen.
Zwei in der Umgebung der Forschungsstation "Halley VI" entdeckte Risse im Eis deuteten darauf hin, dass das Eis unter der Station abbrechen könnte, erklärte die Forschungsgesellschaft British Antarctic Survey. 16 Bewohner, die eigentlich den Polarwinter auf der Station verbringen sollten, würden nun umgesiedelt.
Die Polarstation besteht aus Wohn- und Arbeitsmodulen, die auf Stelzen auf einer Art riesiger Skier stehen. Sieben der acht Module wurden wegen der Risse im Eis bereits per Traktor 23 Kilometer landeinwärts gezogen.
Da jedoch Unsicherheit bestehe, was im kommenden antarktischen Winter mit dem Eis passieren könne, werde die Station sicherheitshalber vor Winterbeginn geschlossen.
Bittere Ironie: Die Station ist von großer Bedeutung vor allem für die Überwachung des Klimawandels.
Bisher letzter Mann auf dem Mond ist tot
Der US-Astronaut Gene Cernan, der als letzter Mensch auf dem Mond war, ist tot.
Cernan sei im Alter von 82 Jahren am Montag gestorben, teilte die Nasa mit.
Der Astronaut war im Dezember 1972 Kommandeur der Raumfähre "Apollo 17" gewesen. Als er das Modul "Challenger" verließ, war er der elfte Mensch, der den Mond betrat. Der Pilot des Moduls, Jack Schmitt, war der zwölfte. Da Cernan aber als Kommandeur zuletzt an Bord zurückkehrte, ist er bis heute der letzte, der auf dem Mond war.
Ein Trump-Tower verliert seinen Namen
"Trump Tower" heißt nicht nur der pompöse Wohn- und Firmensitz des künftigen US-Präsidenten der USA in New York. Gegen Geld hat Trump in den vergangenen Jahren Lizenzen in zahlreiche Länder vergeben Hotels und andere Gebäude nach ihm zu benennen.
Am "Trump Tower" der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku wurden die Großbuchstaben von Trumps Namen nun wenige Tage vor dessen Amtseinführung abmontiert.
Trump, so berichtet Bloomberg, habe den Lizenzvertrag mit dem Betreiber gekündigt, als Teil seiner Maßnahmen gegen Interessenkonflikte.
Wirtschaftsbosse kritisieren Globalisierung
Die Kritik an der Globalisierung nimmt zu - sogar bei Wirtschaftsbossen.
Dabei gerät besonders die soziale Ungleichheit in den Fokus: Mit Blick auf die Kluft zwischen Arm und Reich äußert fast jeder zweite Topmanager Zweifel am positiven Einfluss der Globalisierung.
Das ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC unter 1379 Wirtschaftslenkern aus 79 Ländern, die zum Start des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellt wurde. Der Rückzug ins Nationale sowie die kulturelle und politische Abschottung nähmen zu, hieß es.
Die letzte Finanzkrise und die Globalisierung haben den Lebensstandard vieler Menschen in den Industrienationen laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums sinken lassen.
Deutschland indes gehört dem "Inclusive Growth and Development Report" zufolge zu den Nationen, in denen sich die Lebenssituation insgesamt verbessert hat!
Sogar Coverband sagt Trump ab
Über Trumps Schwierigkeiten, prominente Musiker für die Veranstaltungen zu seiner Amtseinführung zu gewinnen, ist schon viel gelästert worden.
Sangen bei Obama noch unter anderem Beyoncé, Bruce Springsteen, U2 und weitere Weltstars, konnte gerade die Zweitplatzierte der Castingshow America's Got Talent dafür gewinnen, die Nationalhymne zu singen. Für einen der großen "Inauguration Balls" war als Headliner die Springsteen-Coverband BStreetband geplant – ausgerechnet…
"Aus Respekt" vor dem "Boss", einem erklärten Trump-Gegner, sagen selbst die Star-Imitatoren jetzt ab.
Ukraine verklagt Russland
Die Ukraine hat beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Klage gegen Nachbar Russland eingereicht.
Die Russische Föderation solle für "verübte Terrorakte und Diskriminierung während ihrer gesetzeswidrigen Aggression gegen die Ukraine" zur Verantwortung gezogen werden, teilte das Außenministerium in Kiew mit.
Durch Waffenlieferungen und andere Hilfe für die prorussischen Separatisten im Kriegsgebiet Donbass habe Moskau gegen die UN-Konvention gegen die Finanzierung des Terrorismus verstoßen, erklärte das Ministerium. Zudem würden Ukrainer und Krimtataren auf der 2014 von Russland einverleibten Halbinsel Krim diskriminiert.
27 Menschen sterben bei Pestausbruch
Im Süden von Madagaskar sind 27 Menschen der Pest zum Opfer gefallen. Insgesamt 68 Menschen haben sich den Behörden zufolge in den Regionen Atsimo-Atsinanana und Ihorombe mit der Pest infiziert. st
Neben der Beulenpest gebe es auch fünf Fälle der leicht übertragbaren Lungenpest. Noch seien nicht alle Fälle durch Labortests bestätigt worden.
Madagaskar weist die meisten Pest-Fälle weltweit auf. Seit 2010 zählte die WHO dort rund 500 Pest-Tote.
Videos des Tages
Iraks Armee erobert Prophetengrab zurück
Von der heiligen Stätte, die Juden, Christen und Muslime verehren, ist nicht mehr viel übrig. Dennoch feiert die irakische Armee die Rückeroberung des Grabmals des Propheten Jonas in Mossul als Erfolg.
"Wir haben die Kontrolle über das Gebiet Nabi Junes übernommen und auf dem Grabmal die irakische Flagge gehisst", sagte der Sprecher der Antiterroreinheit CTS, Sabah al-Noman, der Nachrichtenagentur AFP.
Die irakischen Truppen kontrollieren nach eigenen Angaben inzwischen 90 Prozent des Ostteils von Mossul. Bei seinem Vormarsch 2014 sprengte der IS im Juli 2014 das Grabmal von Nabi Junus (Prophet Jonas), der im Judentum, im Christentum und im Islam verehrt wird.
Der Westteil Mossuls wird noch vom IS kontrolliert.
Erneut erhängt sich ein Häftling in Leipziger JVA
Kein Ruhmesblatt für die sächsische Justiz: Drei Monate nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr hat sich in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Leipzig erneut ein Gefangener erhängt. Das bestätigte ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Leipzig der "Leipziger Volkszeitung".
Dem Bericht zufolge war der 28-jährige Deutsche vergangenen Donnerstag von der Polizei in der JVA Leipzig eingeliefert worden. Wenige Stunden später habe er sich am Zellengitter erhängt.
"Im Ergebnis der Obduktion ergaben sich keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung", so die Staatsanwaltschaft.
Der Terrorverdächtige al-Bakr, der mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Verbindung gestanden haben soll, erhängte sich am 12. Oktober in der JVA Leipzig.
Cannabis auf Rezept kommt bald
Kassencannabis kommt:
Ein Schritt zu einer Aufhebung des allgemeinen Cannabisverbots solle die Freigabe des Stoffs als Medizin aber nicht sein, sagte die Drogenbeauftragten Marlene Mortler beim Besuch einer Palliativstation in Berlin.
An diesem Donnerstag will die Koalition im Bundestag einen Gesetzentwurf verabschieden, der schwerkranken Menschen den Weg zu dem Stoff auf Rezept ermöglichen soll.
Schwerkranke solle besserer Zugang zu Cannabis gegeben werden, sagte die CSU-Politikerin. Die Kosten sollen laut Gesetzentwurf von der Krankenkasse übernommen werden.
Polizeieinsatz wegen betrunkener Kollegen
Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps, mögen drei betrunkene Polizisten in Brüssel gedacht haben.
Die Ordnungshüter saßen am Samstagabend in einem Café in der Gemeinde Schaerbeek und tranken, in Uniform und bewaffnet. Den Dienstwagen hatten sie in der Nähe geparkt. Andere Besucher fühlten sich durch das angeheiterte Trio gestört - und wählten den Notruf.
Bei Eintreffen der Sicherheitskräfte versuchte einer der drei Polizisten zu flüchten. Die Männer, alle in den Fünfzigern, wurden zur Wache gebracht
Besonders pikant: Ausgerechnet am vergangenen Wochenende führte die Polizei in Schaerbeek und zwei weiteren Brüsseler Gemeinden zahlreiche Alkoholkontrollen durch. Beim "Wochenende ohne Alkohol" wurden nach Polizeiangaben insgesamt 1063 Personen bei Atemtests kontrolliert.
DSDS-Kandidat verhaftet
Vergangene Woche fiel er bei der Jury von Deutschland sucht den Superstar mit seinem Michael-Jackson-Cover durch. Doch offenbar ist das noch das geringste Problem von Qazim Isma.
Die Passauer Polizei hat den 30-Jährigen wegen gleich drei Haftbefehlen ins Gefängnis eingeliefert. Das berichtet "Bild.de". Unter anderem ging es offenbar um eine Geldstrafe wegen eines Verkehrsdelikts, die Isma nicht bezahlt hatte.
Die "Fahndung" fiel den Beamten demnach nicht schwer. Isma war als Studiogast bei einem lokalen Radiosender schon am Vortag angekündigt worden. Als er zum Interview erschien, warteten die Polizisten bereits.
Deutschland kauft so viel russisches Gas wie nie
Wirtschaftssanktionen gegen Russland? Den Gasexport trifft das nicht - im Gegenteil:
Der russische Staatskonzern Gazprom hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr Gas nach Deutschland exportiert als je zuvor.
Wie das Unternehmen mitteilte, wurden 2016 etwa 49,8 Milliarden Kubikmeter Gas nach Deutschland geliefert. Seit Jahresbeginn seien knapp 21 Prozent mehr Gas über die Pipeline Nord Stream angekommen als im selben Zeitraum im Jahr zuvor. Auch das sei ein Rekordergebnis.
Nicht alle sind über diese Entwicklung, die sich bald noch beschleunigen soll, erfreut. Sie sie hier mehr.
Flüchtling erfriert an türkisch-griechischer Grenze
Über die Balkanroute kommen wegen der weitgehend geschlossenen Grenzen nur noch wenige Flüchtlinge und Migranten zu uns. Doch für die, die sich noch dort befinden, ist das Leid nun in der Winterkälte umso größer.
In Griechenland haben Rettungskräfte an der Grenze zur Türkei erneut einen toten Flüchtling geborgen. Der Mann sei bei dem Versuch ums Leben gekommen, den Grenzfluss Evros zu überqueren, berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA. Die Leiche des etwa 30-Jährigen war bereits mit gut einem Meter Schnee bedeckt, als sie in der Nähe der Ortschaft Feres entdeckt wurde.
Ein weiterer, stark unterkühlter Flüchtling konnte gerettet werden, als die Region mit Wärmebildkameras abgesucht wurde.
Zudem seien noch während der Bergung zwei Schleuser und sieben weitere Flüchtlinge festgesetzt worden. Die Schleuser hätten nicht fliehen können, weil ihre durchnässten Kleider bereits am Körper festgefroren waren.
Alkoholsünder muss gleich zwei Autos bei Polizei abstellen
Die "Lernkurve" dieses Verkehrssünders verläuft offenbar eher flach: t
Weil er mehrfach angetrunken bei der Polizei vorfuhr, hat ein Mann im niedersächsischen Scharnebeck vor der dortigen Wache inzwischen bereits zwei Autos stehen.
Das erste Mal sei der 55-Jährige am vergangenen Dienstag erschienen, um den Beamten etwas mitzuteilen, teilte die Polizei Lüneburg mit. Dabei stellten diese allerdings fest, dass er getrunken hatte. Aufgrund eines Alkoholwerts von 0,73 Promille untersagten die Polizisten der kleinen Polizeistation nördlich von Lüneburg dem Mann die Weiterfahrt.
Als der 55-Jährige nun das Fahrzeug vom ersten Mal abholen wollte, wiederholte sich das Spiel: Der Alkoholtest ergab diesmal 0,62 Promille.
Erneut leiteten sie gegen den Verkehrssünder ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Außerdem verboten sie ihm die Weiterfahrt - mit der Folge, dass dieser nun "mit zwei Pkw bei der Polizei Scharnebeck parkt".
CSU'ler droht Trump mit "Daumenschrauben"
Wer bietet Donald Trump und seinen Drohungen gegen deutsche Unternehmen Paroli? CSU-Vize Manfred Weber!
"Auch wir können die Daumenschrauben für die US-Konzerne anziehen, wenn es sein muss", sagte Weber, der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament ist, der "Welt".
Trump hatte in der "Bild"-Zeitung deutschen Autokonzernen eine 35-prozentige Strafsteuer in Aussicht gestellt, falls sie nicht in den USA für den dortigen Markt produzieren. Weber sagte, er glaube nicht, dass es soweit kommen werde: "Der künftige Präsident weiß sehr genau, dass er Europas politische Partnerschaft braucht und die US-Unternehmen den europäischen Markt brauchen."
Drei Tote bei Anschlag in der Türkei
Die Gewaltspirale dreht sich weiter:
Bei einer Bombenexplosion in der südosttürkischen Metropole Diyarbakir sind mindestens drei Polizisten getötet und drei weitere verletzt worden. Der Sprengsatz detonierte am Straßenrand, als ein gepanzertes Polizeifahrzeug vorbeifuhr.
Die Nachrichtenagentur Dogan meldete, es habe sich um einen selbstgebauten Sprengsatz gehandelt, der von der PKK gezündet worden sei. Ein Linienbus und andere Fahrzeuge seien bei der Explosion beschädigt worden.
Schlagzeilen zum Feierabend
Export macht Brauer froh
Und nun: eine wichtige Meldung aus der deutschen Wirtschaft...
Die deutschen Brauereien haben 2016 etwas mehr Bier verkauft als im Vorjahr. Es waren mehr als 96 Millionen Hektoliter nach 95,7 Millionen Hektoliter 2015, wie der Deutsche Brauer-Bund mitteilte.
Nach jahrelangem Absatzrückgang sei der deutsche Biermarkt damit das dritte Jahr in Folge stabil.
Die positive Entwicklung ist dem Export zu verdanken, der von Januar bis November um 4,2 Prozent auf 15,7 Millionen Hektoliter stieg. Dagegen nahezu unverändert blieb der Bierabsatz im Inland bei 72,4 Millionen Hektoliter in den ersten elf Monaten.
Polizist überführt Räuber bei Sex-Date
Um einen mutmaßlichen Straftäter zu überführen, hat ein Polizist Interesse an einem Sex-Date vorgetäuscht.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der 19 Jahre alte Verdächtige jüngst einen Mann, den er über das Internet kennengelernt hatte, mit einer Schusswaffe bedroht und 300 Euro von ihm erpresst hat. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte er sich im niedersächsischen Walsrode mit dem Opfer zum Sex gegen Bezahlung verabredet, wozu es aber nicht kam.
Nach der Tat vom 7. Januar wurde die Polizei auf eine Internetanzeige des mutmaßlichen Täters aufmerksam. "Am vergangenen Samstag saß hinter dem Steuer eines Pkw nicht die vom Täter erwartete "Verabredung", sondern ein Polizeibeamter."
Polizisten nahmen den 19-Jährigen fest und fanden bei ihm ein Küchenmesser und die bei der ersten Tat genutzte Schusswaffe. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Mann weitere Taten begangen hat und baten Opfer, sich zu melden.
Waffenkarten gegen Geld? Schützen vor Gericht
Gefährliche Korruption: Gegen Geld sollen sechs Schützen aus Hameln Leuten in großem Stil das Recht auf scharfe Waffen verschafft haben. Zurzeit stehen die sechs Mitglieder eines Vereins wegen der illegalen Geschäfte in Hannover vor Gericht.
Laut Anklage verschaffte der Ehrenpräsident mit dem damaligen Vereinspräsidenten in 53 Fällen Männern und Frauen ohne echte Prüfung den Sachkundenachweis für die Waffenbesitzkarte. Der Ehrenpräsident - ein Gastronom - soll in der Regel 1560 Euro pro Anwärter kassiert haben.
Weitere Männer sind wegen Beihilfe angeklagt. Allein der Ehrenpräsident soll insgesamt 74.000 Euro eingenommen haben.
US-Marines beginnen umstrittene Stationierung in Norwegen
Trump macht Putin Avancen und erklärt die Nato für "obsolet". Doch noch ist er nicht im Amt und das Bündnis setzt mit Hilfe des US-Militärs noch einmal ein Zeichen der Stärke gegenüber Russland:
Etwa 300 US-Marineinfanteristen zu einer rotierenden Stationierung in Norwegen eingetroffen. Die Soldaten verließen eine Boeing 747 auf dem Flughafen Vaernes bei Trondheim mit Waffen und Gepäck, wie im norwegischen Fernsehen zu sehen war.
Die Stationierung per Rotation erfolgt, um Moskau nicht zu erzürnen. Offiziell geht es um einen einjährigen Test. Dennoch hatte die russische Botschaft in Oslo Protest angemeldet.
Norwegen ist ein Sonderfall in der Nato, was die Stationierung von Bündnistruppen angeht. Lesen sie mehr dazu hier.
Name für Berliner Eisbärenbaby gesucht
Tierfans aus aller Welt beteiligen sich rege an der Suche nach einem Namen für Berlins kleinen Eisbären. "Da kommt einiges, über Twitter auch aus den USA", sagte eine Tierpark-Sprecherin.
Die Suche läuft noch bis 1. Februar. Letztlich wähle eine sechsköpfige Jury den schönsten und passendsten Namen.
Der Sender radioBerlin 88,8 teilte am Montag mit, er habe bisher mehr als 2000 Vorschläge erhalten, auch aus Schweden, Kanada und den USA. "Den Namen Fritz oder Friedrich nennen viele Hörer, weil der kleine Eisbär in Berlin-Friedrichsfelde geboren wurde", teilte der Sender mit.
Direktor Andreas Knieriem sagte, er wünsche sich einen kurzen, möglichst deutschen Namen, der auch noch zu einem erwachsenen Eisbären passe.
Müllmann auf Trittfläche zu Tode gequetscht
Ein Müllmann kommt bei einem Unfall in Bayern ums Leben. Der Mann stand auf der Trittfläche des Müll-Lkw und wurde beim Zusammenstoß mit mit einem parkenden Auto zerquetscht.
Der 45-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Sein zehn Jahre älterer Kollege am Steuer des Mülllasters war in Rohrbach rückwärts eine kleine Steigung hinaufgefahren. Er übersah ein vorschriftsmäßig geparktes Auto und stieß mit dem Heck dagegen.
Dabei wurde der 45-Jährige, der auf der hinteren linken Trittfläche stand, eingequetscht.
Diekmann: So lief das Treffen mit Trump
Stress, eine Woche bevor er zum mächtigsten Mann der Welt wird? Keine Spur davon bei Donald Trump, erklärt Kai Diekmann, der Trump für die "Bild"-Zeitung zusammen mit einem Kollegen von der "Times" interviewte.
Schichtwechsel
Liebe Leser,
Volker Petersen hat seinen ersten Arbeitstag der Woche nun schon hinter sich. Kein Grund zum Neid. Dafür muss er morgen früh um sechs auch schon wieder am Schreibtisch sitzen!
Bis heute Abend begleitet Sie jetzt Max Borowski durch das Nachrichtengeschehen.
Franz "Kröti" Jarnach ist tot
In der vergangenen Nacht ist Franz Jarnach gestorben – besser bekannt als "Schildkröte", seine Rolle in Olli Dittrichs Kult-Serie "Dittsche".
Auch wenn diese Rolle seit mehr als zehn Jahren hauptsächlich aus dem Satz "Halt die Klappe, ich hab Feierabend!" besteht, ist "Kröti" längst selbst Kult geworden.
Bericht: Merkel will im Frühjahr in die USA
Merkel und Trump - kann das was werden? Möglicherweise wissen wir im Frühjahr mehr. Dann nämlich möchte die Kanzlerin in die USA reisen und den neuen US-Präsidenten besuchen. Zumindest, wenn die Information der Nachrichtenagentur Reuters stimmt, die dies aus Regierungskreisen erfuhr. Möglicherweise äußert sich die Regierung ja dazu in Kürze.
Litauen baut Zaun an Grenze zu Kaliningrad
Grenzen schienen eine Weile lang außer Mode zu sein. Doch das ändert sich gerade. Jetzt will Litauen seine Grenze zu der russischen Exklave Kaliningrad mit einem zwei Meter hohen Zaun absichern.
Innenminister Eimutis Misiunas begründet dies mit der Bekämpfung von Schmuggel und mit dem Ziel einer "Verstärkung der Außengrenze der Europäischen Union". Die Arbeiten sollten im Frühjahr beginnen und vor dem Jahresende abgeschlossen sein, sagte Misiunas.
Der Zaun soll rund 130 Kilometer lang sein. Die EU wird den Angaben zufolge mit rund 25 Millionen Euro den Großteil der Kosten übernehmen, der litauische Anteil wird auf 3,6 Millionen Euro veranschlagt.
Spuren im Schnee führen Polizei zu Einbrechern
Einbrecher sollten sich auch auf schlechtes Wetter vorbereiten, sonst ist es mit der Freiheit schneller vorbei als gedacht. In Freiburg hat nun Schnee ein Langfinger-Duo verraten.
Die beiden hatten gestern früh versucht, in ein Lottogeschäft einzubrechen. Als sie merkten, dass Zeugen sie beobachten, flohen sie. Die Polizei hatte es leicht: Sie musste nur den Spuren im Schnee folgen.
Die beiden mutmaßlichen Einbrecher, ein 19- und ein 15-Jähriger, wurden festgenommen. Sie waren der Polizei wegen anderer Delikte bereits bekannt.
Spuren im Schnee sind Ermittlern immer mal wieder eine Hilfe. Bereits am Wochenende hatten sie beispielsweise einen mutmaßlichen Brandstifter in Ulm überführt sowie mutmaßliche Randalierer in München und einen Verdächtigen nach einer Fahrerflucht in Pirmasens. Danke also an Kommissar Schnee.
Bus wegen zu viel Schnee auf Dach gestoppt
Das war eindeutig zu viel: Mit einer Tonne Schnee auf dem Dach ist ein Reisebus in der Schweiz angehalten worden. Diese Last entspricht immerhin dem Gewicht eines Kleinwagens.
Die Polizei stoppte den Fahrer des polnischen Busses bei Oensingen rund 40 Kilometer Luftlinie südlich von Basel.
Der Mann bekam eine Leiter und musste die 30 Zentimeter dicke Schneedecke vom Dach des Doppeldeckers schippen, ehe er die Fahrt nach Zürich fortsetzen konnte.
Das Problem war nicht die Stabilität des Fahrzeugs, wie die Polizei mitteilte. Vielmehr hätte sich die Schneelast während der Fahrt lösen und andere Autofahrer in Gefahr bringen können.
Frau wäscht Schmutzwäsche im Schwimmbad
Im Schwimmbad gibt es viel Wasser, aber das ist nicht zum Waschen da. Das hat nun auch eine 65-jährige Dame in Baden-Württemberg erlernen müssen. Sie wusch ihre schmutzige Wäsche in einer Badeanstalt - und kassierte dafür ein Hausverbot.
Sie hatte mehrere Tragetaschen voller Wäsche mitgebracht, wie die Polizei mitteilt. Diese wusch sie gestern in einem Waschbecken in einer Umkleidekabine des Murganabades in Gaggenau von Hand und mit Flüssigwaschmittel.
Als die Bademeisterin die Frau aufforderte, das zu lassen und das Bad zu verlassen, beschimpfte die Seniorin sie. Schließlich rückte die Polizei an und setzte das Hausverbot durch. Warum die Frau ihre Wäsche im Schwimmbad wusch, ließ sich einem Polizeisprecher zufolge nicht ergründen.
Grusel-Gangster auf frischer Tat ertappt
Die Gruselclowns sind wieder aus dem deutschen Stadtbild verschwunden - nur in Bremen tauchen nun Artverwandte auf. Die Polizei erwischt dort vier Jugendliche, die mit Gruselmasken in ein Einkaufszentrum einbrechen wollten.
Die 14- bis 16-Jährigen trugen Teufels-, Totenkopf-, Frankenstein- und eine Screammaske, wie die Beamten mitteilen. Bei ihrem Einbruch am Sonntagabend lösten sie demnach allerdings den Alarm aus und wurden von Beamten in dem Gebäude auf frischer Tat ertappt.
Das Quartett hatte schon fünf Sporttaschen mit Diebesgut gefüllt und zum Abtransport bereitgestellt.
Schlagzeilen zur Mittagspause
China warnt Trump vor "tödlichem Potenzial"
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage warnt die chinesische Regierung den künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Es geht wieder um eine Abkehr von der bisherigen Ein-China-Politik.
Wer das als Druckmittel benutzen wolle, werde auf Widerstand stoßen und sich letztlich "selbst ins Knie schießen", sagt die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Hua Chunying nun.
Im Leitartikel der Regierungszeitung "China Daily" hieß es, die Taiwan-Frage sei eine "Büchse der Pandora mit tödlichem Potenzial". Sollte Trump an seinem Kurs festhalten, sei eine "heftige und schädliche" Phase in den beiderseitigen Beziehungen "unvermeidlich". Peking werde dann "keine andere Wahl haben, als die Handschuhe auszuziehen".
Trump hatte den Grundsatz infrage gestellt, wonach Washington Taiwan nicht als eigenständig anerkennt - wohl, um für künftige Gespräche mehr Verhandlungsmasse zu haben.
Umstrittener Berliner Staatssekretär Holm tritt zurück
Es ist das Ende einer monatelangen Diskussion in der Hauptstadt: der von der Linkspartei benannte, parteilose Baustaatssekretär Andreas Holm tritt wegen seiner Stasi-Vergangenheit zurück.
Mehr dazu hier.
Polizei stoppt Möchtegern-U-Bahn-Treter in Dortmund
Die Bilder des U-Bahn-Treters von Berlin haben Sie sicher noch im Kopf. Nun hat es einen ähnlichen Fall in Dortmund gegeben - der ging aber glimpflich aus. Ein Mann griff im Stadtteil Scharnhorst zwei Leute an. Zunächst habe er sich einem 18-Jährigen "wie ein Kungfu-Kämpfer" genähert, heißt es im Polizeibericht. Der Angreifer trat dem jungen Mann so hart gegen den Brustkorb, dass er beinahe die Treppe zur U-Bahn heruntergefallen wäre. Anschließend habe er sich einer 48-jährigen Frau zugewandt und trat in Richtung ihres Kopfes, verfehlte sie aber knapp. Dank eines Zeugen nahm die Polizei den Mann fest, es handelt sich um einen 38-jährigen polizeibekannten Mann. Er kam in ein psychiatrisches Krankenhaus.
Türkischer Fracht-Jumbo stürzt ab
Hagel zwingt Flugzeug in Griechenland zur Rückkehr
Das frostige Tief "Ariadne" ist vorbeigezogen, doch macht das Wetter in manchen Regionen Griechenlands weiter Probleme.
Auf der Insel Zakynthos im Ionischen Meer hagelte es heute so stark, dass das tägliche Flugzeug aus Athen umdrehen und zurück in die Hauptstadt fliegen musste. Solch ein Wetterphänomen hätten die Bewohner der Insel noch nie erlebt, berichteten örtliche Medien.
Auf der Halbinsel Peloponnes und im Norden Griechenlands schneite es erneut. Für die kommenden Tage sagt der staatliche Wetterdienst für viele Teile des Landes Unwetter, Schnee und Regen voraus.
Hansi Flick hört auf
Beim DFB gibt es eine Veränderung - Sportdirektor Hansi Flick gibt seinen Posten überraschend auf. Vorläufig übernimmt Horst Hrubesch die Aufgaben des ehemaligen Assistenten von Bundestrainer Joachim Löw, teilt der DFB mit.
Mehr dazu hier.
Gabriel warnt Trump vor Strafzöllen
Dass der künftige US-Präsident deutschen Autobauern Strafzölle androht, ruft den deutschen Wirtschaftsminister auf den Plan. Sigmar Gabriel warnt Donald Trump: "Die amerikanische Autoindustrie wird dadurch schlechter, schwächer und teurer", sagte Gabriel der "Bild"-Zeitung. Gabriel sagte, es führe zu nichts, "andere schwächer zu machen, dadurch wird man selber nicht stärker". Gabriel mahnte aber grundsätzlich, im Umgang mit Trump "jetzt nicht hektisch zu werden". Deutschland sei "nicht schwach und unterlegen". Er setze darauf, dass das Amt Trump auch ein bisschen prägen werde. Damit meint er wohl: beruhigen.
Zwei Tote bei Unfall mit Falschfahrerin
Eine 72-jährige Autofahrerin ist im Ostalbkreis in Baden-Württemberg falsch auf eine Bundesstraße gefahren - bald darauf krachte die Geisterfahrerin in ein entgegenkommendes Auto. Sie selbst und der 20-jährige Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs starben. Der 21-jährige Beifahrer des 20-Jährigen wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Die Bundesstraße wurde für mehrere Stunden gesperrt
Steinmeier: Nato besorgt nach Trump-Interview
Die Nato ist die Basis für der deutschen und europäischen Verteidigungspolitik - doch die steht nun offen in Frage. In seinem Interview für "Bild" und "Times" hat der künftige US-Präsident gesagt, sie sei obsolet. Trump verband dies mit der Forderung, die Mitgliedsländer sollten mehr zahlen und sagte zugleich, er finde das Bündnis wichtig. Doch wie Noch-Präsident Obama kürzlich sagte: Trump muss sich daran gewöhnen, dass Menschen überall auf der Welt ernst nehmen, was er sagt. Die Organisation habe die Erklärung, dass sie "obsolet" sei, "mit Besorgnis aufgenommen", sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Morgen nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Generell hätten Trumps Interview-Aussagen zu EU und Nato nicht nur in Brüssel "für Verwunderung und Aufregung gesorgt".
Mehr dazu hier.
Comedy-Stars überraschen mit Auftritt in kleinem Club
Wer am vergangenen Mittwochabend dabei war, dürfte die Sache nicht so schnell vergessen. In einem kleinen Comedyclub in New York traten völlig überraschend mehrere Comedygrößen mit absolutem Star-Status auf: Jerry Seinfeld, Amy Schumer und Chris Rock waren im Comedy Cellar im Greenwich Village dabei, ebenso wie Aziz Ansari und Dave Chapelle. Videos von dem Abend gibt es nicht, Fotos waren eigentlich auch verboten, doch ein paar Zuschauer gelang es dennoch, mit ihren Smartphones ein paar Fotos zu knipsen.
26 Todesurteile nach Mordkomplott
Bangladesch erlebt einen spektakulären Polit-Prozess mit Dutzenden Todesurteilen. Ein Richter spricht 35 Angeklagten für schuldig, im April 2014 sieben Menschen in der Stadt Narayanganj entführt und ermordet zu haben.
26 Angeklagte bekommen Todesurteile, die neun übrigen Angeklagten erhielten Haftstrafen zwischen 7 und 17 Jahren. Ein ehemaliges Mitglied der regierenden Awami League hatte Mitglieder der Elite-Sicherheitskräfte des Landes mit der Ermordung politischer Rivalen beauftragt.
Alle sieben Opfer wurden getötet und mit aufgeschlitzten Bäuchen in den Fluss Shitalakshya vor den Toren der Stadt geworfen. Dort wurden sie drei Tage nach der Entführung entdeckt.
Schlagzeilen am Morgen
Trump holt zum Rundumschlag aus
Merkel, Nato, Autobauer, ...
26 Tote bei Gefängisrevolte
Wieder bricht eine blutige Revolte in einem brasilianischen Gefängnis aus - mindestens 26 Menschen sterben.
Die gewaltsamen Auseinandersetzungen begannen am Samstagabend im größten Gefängnis des Bundesstaates Rio Grande Do Norte, Alcaçuz. Erst nach mehr als 13 Stunden konnte die Polizei das Gefängnis stürmen.
Zunächst waren die Behörden von zehn Toten ausgegangen, bis Montag stieg die Zahl aber weiter an. Brasilien wird derzeit von einer Gewaltwelle in Gefängnissen erfasst.
Seit Jahresbeginn starben bereits 134 Insassen bei Kämpfen zwischen verfeindeten Kartellen, die um die Kontrolle des Drogenhandels streiten.
Hohe Lawinengefahr in Alpen
Die Lawinenlage in den deutschen Alpen bleibt nach den Schneefällen der vergangenen Tage kritisch.
Oberhalb der Waldgrenze besteht erhebliche Lawinengefahr, teilt der Lawinenwarndienst mit.
Es herrsche dort die dritte der fünf Warnstufen, unterhalb der Waldgrenze Stufe zwei. Die Lage bleibe angespannt.
Die Lawinengefahr werde nur langsam nachlassen, so ein Sprecher. In den kommenden Tagen rechne man mit Sonnenschein und dadurch mit mehr Lawinenabgängen.
Söder: CSU gegen Steuererhöhungen
Die CSU ist gegen jedwede Steuererhöhungen in der nächsten Legislaturperiode - das hat Generalsekretär Markus Söder nun der "Süddeutschen Zeitung" gesagt.
"Wir können nicht versprechen, Steuern zu senken, und sie anderswo wieder erhöhen. Dieses Prinzip 'Rechte Tasche, linke Tasche' lehnen wir ab." Damit distanziert sich die CSU von der CDU.
Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte schon vor der Klausur der CDU-Spitze im saarländischen Perl Steuererhöhungen in der kommenden Legislaturperiode nicht ausgeschlossen. "Punktuelle" Erhöhungen seien möglich, wenn Steuern anderswo ausgleichend gesenkt würden, hatte der CDU-Politiker gesagt.
Scheibe kaputt - Lufthansa-Airbus landet in Moskau
Während des Fluges stellt die Besatzung eines Lufthansa-Airbus fest, dass die Cockpitscheibe defekt ist.
Der Pilot entschließt sich zu einer außerplanmäßigen Landung und bringt die Maschine in Moskau herunter. Die Flugtauglichkeit des Lufthansa-Airbus sei zu keiner Zeit gefährdet gewesen, teilt das Unternehmen mit.
Die kaputte Scheibe werde vor Ort im Moskauer Flughafen Domodedowo repariert. Nach Angaben russischer Behördenvertreter hatte die Besatzung auf dem Flug eine Überhitzung der Scheibe gemeldet, die zu dem Schaden geführt habe
250.000 Euro Schaden durch brennenden Weihnachtsbaum
Wie gefährlich Weihnachtsbäume sein können, hat sich nun in Baden-Württemberg gezeigt.
Eine brennende Tanne setzte in Sersheim ein Einfamilienhaus in Flammen und richtete einen Schaden in sechsstelliger Höhe an. Eine Kerze hatte die Zweige entzündet, wie die Polizei mitteilt.
Der Bewohnerin des Hauses gelang es nicht, die Flammen zu löschen, das Feuer griff auf das Wohnhaus sowie eine angrenzende Gärtnerei über.
Die 75-jährige Frau, die alleine im Gebäude war, rettete sich selbst ins Freie und musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt etwa 250.000 Euro.
Mann nach Beil-Attacke von Polizei angeschossen
Mit einem Beil geht ein Mann am Krefelder Hauptbahnhof auf einen anderen los und verletzt ihn - die Polizei wird hinzugerufen und stellt den 52 Jahre alten mutmaßlichen Täter am Ausgang des Bahnhofs. Weil der Mann auf die Beamten zugelaufen sei und sie bedroht habe, hätten die Polizisten zunächst einen Warnschuss abgegeben und den 52-Jährigen dann mit einem Streifschuss am Bein getroffen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann soll noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden.
Das wird heute wichtig
Über die Autorin
Auf geht es in eine neue Woche. Die startet wieder einmal mit dem künftigen US-Präsidenten. Donald Trump hat europäischen Medien ein Interview gegeben. Darin kündigt er unter anderem Importsteuern für deutsche Autos an. Das dürfte uns heute noch weiter beschäftigen. Sonst stehen kaum Termine im Kalender. Die Diskussion um den Fall Anis Amri wird uns noch weiter beschäftigen, ebenso wie das NPD-Verbotsverfahren. Das Bundesverfassungsgericht urteilt morgen. Morgen wird auch der neue EU-Parlamentspräsident und damit ein Nachfolger für SPD-Mann Martin Schulz gewählt. Und in Melbourne beginnen die Australian Open. Ich heiße Volker Petersen und wünsche Ihnen einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. ]
An der Küste scheint die Sonne
Winterfreunde dürften am Wochenende auf ihre Kosten gekommen sein, denn inzwischen liegt verbreitet Schnee. Und der wird vorerst auch bleiben, es erwartet uns nämlich eine ruhige, aber kalte Wetterwoche. Heute lassen somit auch die Schneefälle vom Alpenrand über den Bayrischen Wald bis ins Erzgebirge langsam nach, dort bleibt es aber noch trüb. Sonst lockert die Wolkendecke immer häufiger auf. An der Küste wird es wieder am sonnigsten. Nach frostiger Nacht - über Schnee bei klarem Himmel im Norden bis minus 10 Grad - herrscht auch tagsüber oft Dauerfrost bei minus 5 bis 0 Grad. 1 bis 3 Grad werden es im Rheinland, Emsland und in Küstennähe. Ihnen einen guten Start und die neue Woche und machen Sie es gut. Ihr Björn Alexander.
Schlagzeilen aus der Nacht