Sonntag, 07. Februar 2010
Angst vor dem Zahnarzt: Hitler hatte Mundgeruch
(Foto: AP)
Adolf Hitler hatte neueren Forschungen zufolge schlechte Zähne und Angst vor dem Zahnarzt. "Hitler war wohl sehr schmerzempfindlich", folgert die Krefelder Zahnärztin Menevse Deprem-Hennen, nachdem sie die Patientenakte des Nazi-Diktators auswertete, in einem Bericht der "Bild am Sonntag".
In ihrer Doktorarbeit mit dem Titel "Dentist des Teufels", die bereits im November erschienen ist, äußert die Zahnärztin eine Reihe von Mutmaßungen über das Gebiss des "Führers": Es sei sehr wahrscheinlich, "dass Adolf Hitler starken Mundgeruch gehabt hat. Er hat sich sehr schlecht ernährt und litt unter Parodontose (Zahnbettschwund)."
Deprem-Hennen sichtete dem Bericht zufolge die lange verschollen geglaubten Unterlagen des Zahnarztes und SS-Mannes Hugo Johannes Blaschke (1881-1960), der jahrelang Hitler und andere Nazi-Größen behandelte. "Wahrscheinlich hatte Hitler, wie viele Menschen, Angst vor dem Zahnarzt", stellt die 39-Jährige fest. Der Diktator habe sich wohl vor Schmerzen gefürchtet: "So leistete er sich den Luxus, seinen Leibzahnarzt Johannes Blaschke für eine Wurzelbehandlung achtmal in die Reichskanzlei zu befehlen, normalerweise wird das in ein bis zwei Sitzungen erledigt." Zur Parodontose sei 1944 eine Vereiterung am Oberkiefer hinzugekommen, weshalb ihm ein Backenzahn gezogen wurde.
dpa
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