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Im Eingangsbereich des Thomas-Dehler-Hauses in Berlin steht neben einem Kondolenzbuch ein Foto von Guido Westerwelle.
Im Eingangsbereich des Thomas-Dehler-Hauses in Berlin steht neben einem Kondolenzbuch ein Foto von Guido Westerwelle.(Foto: picture alliance / dpa)

Nach Ostern: Guido Westerwelle wird in Köln beerdigt

Der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle wird in Köln seine letzte Ruhe finden - das bestätigt seine von ihm gegründete Stiftung. Der langjährige FDP-Vorsitzende hatte zusammen mit seinem Ehemann in der Domhauptstadt gelebt.

Der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle wird in Köln seine letzte Ruhe finden. Die Beisetzung des langjährigen FDP-Vorsitzenden ist in der Woche nach Ostern geplant, vermutlich am ersten Wochenende im April. Dies teilte die Westerwelle Foundation - die von ihm gegründete Stiftung - in Berlin mit. Der Ex-Außenminister war am Freitag im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Leukämie-Erkrankung gestorben.

Westerwelle soll nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" auf dem zentralen Melaten-Friedhof beerdigt werden. In der Domstadt hatte er zusammen mit seinem Ehemann Michael Mronz eine Wohnung. Nach der Chemotherapie und einer Knochenmark-Transplantation verbrachte er in der dortigen Uniklinik auch seine letzten Monate.

Der promovierte Jurist Westerwelle war von 2001 bis 2011 FDP-Chef und von 2009 bis 2013 Bundesaußenminister der schwarz-gelben Bundesregierung. Bereits 1980 war er in die FDP eingetreten. Unter den Vorsitzenden Klaus Kinkel und Wolfgang Gerhardt war er Generalsekretär der Liberalen. 2002 trat er als Kanzlerkandidat an - ein Novum in der FDP-Geschichte.

Westerwelle saß für die Liberalen von 1996 bis 2013 im Deutschen Bundestag. Nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament gründete er zusammen mit dem Unternehmer Ralph Dommermuth die Westerwelle Foundation - Stiftung für Internationale Zusammenarbeit.

Quelle: n-tv.de

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