Politik
Muss sich zurzeit nicht um ihre Wiederwahl sorgen: Kanzlerin Angela Merkel.
Muss sich zurzeit nicht um ihre Wiederwahl sorgen: Kanzlerin Angela Merkel.(Foto: picture alliance / Boris Roessle)
Mittwoch, 16. August 2017

Stern-RTL-Wahltrend: Läuft für Merkel

Nur noch 39 Tage bis zur Bundestagswahl. Die Werte der Parteien sind seit Wochen stabil. Doch eine Frage bleibt nicht nur für die Union spannend: Welches Bündnis regiert künftig das Land? Für zwei Konstellationen gibt es plötzlich keine Mehrheit mehr.

Fünfeinhalb Wochen vor der Wahl gibt es im neuen Stern-RTL-Wahltrend fast keine Bewegung. Die Union verliert einen Punkt und rutscht damit auf 39 Prozent, die SPD steht unverändert bei 23 Prozent. Der Abstand zwischen den beiden Parteien bleibt damit groß.

In der Kanzlerpräferenz gibt es ebenfalls nur minimale Verschiebungen. Angela Merkel und Martin Schulz legen jeweils um einen Punkt zu. Die Kanzlerin liegt mit nun 51 Prozent damit weiterhin weit vor dem SPD-Kandidaten, der 22 Prozent erreicht.

Ebenfalls nur geringe Änderungen gibt es bei den übrigen Parteien. Die Linke und die FDP klettern jeweils um einen Punkt auf 9 beziehungsweise 8 Prozent. Die Grünen und die AfD stehen unverändert bei jeweils 8 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt laut der neuen Forsa-Umfrage aktuell bei 26 Prozent.

Für mögliche Bündnisse nach der Wahl ergibt sich dadurch folgende Situation: Eine Große Koalition aus Union und SPD hätte mit 62 Prozent immer noch eine deutliche Mehrheit. Für Schwarz-Gelb und Schwarz-Grün reicht es derweil nicht mehr.

Denn: Bei einem Sonstigen-Anteil von 5 Prozent genügen die 47 Prozent, die diese beiden Konstellationen zurzeit erreichen, nicht mehr für eine Regierungsbildung. Eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen wäre mit 55 Prozent jedoch möglich. Die SPD-geführten Varianten Rot-Rot-Grün und Ampel bleiben gut einen Monat vor der Wahl weit entfernt von einer Mehrheit.

Quelle: n-tv.de

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